Ayurveda und das Osterfest

Der Konsum von Fleisch und Alkohol aus der Sicht der ayurvedischen Ernährungslehre (Ahara)

Ayurveda und das Osterfest

„das Balance-Prinzip“

Viele Experten bezeichnen die Ernährung nach den Regeln des Ayurveda als „vegetarisch“. Jedoch in einer der wichtigsten Ayurvedaschriften, der Caraka Samhita, wird Fleisch für die tägliche Ernährung empfohlen und in den anderen Werken gibt es keine generellen Verbote von Fleisch. Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten verbinden den Ayurveda wohl zwangsläufig mit den Lehren des Yoga, der Bhagavad Gita und der Samkhya-Philosophie. Das ist jedoch so, als würde man die westliche Medizin zwangsläufig mit dem Christentum oder westlichen philosophischen Erklärungsmodellen verbinden. Die Autoren der Ayurvedaschriften waren stets bemüht, Aussagen mit religiösem Bezug zu meiden. Wenn Ayurveda-Ärzte und -Therapeuten den Verzicht von Fleisch empfehlen, können dies Anweisungen sein, die einen Therapieerfolg begünstigen. Ob dies auch für die alltägliche Ernährung gilt, scheint fraglich. Für etliche Sorten von Fleisch werden in den Ayurvedaschriften viele positive Eigenschaften genannt.

Ayurveda und die Osterspeisen
Eier nähren und helfen zu regenerieren. Sie besänftigen Vata, erwärmen Kapha und können Pitta erhöhen. Das Eiweiß wirkt leicht und kühlend und balanciert damit das Feuer-Element.
Bhavamisra beschreibt das Fleisch vom Schaf als nahrhaft, schwer zu verdauen, gut für das Herz, aphrodisierend und hilfreich bei Erschöpfung. Es erhöht leicht Pitta und hilft bei Störungen des Luft-Elements.
Wer sich für Fleisch entscheidet, darf nach ayurvedischer Lehre auch ruhig auch ein Glas Wein dazu trinken. Caraka nennt 84 Arten alkoholischer Substanzen und beschreibt ihre Verwendung. Er schreibt dass Alkohol im allgemeinen stärkt und belebt sowie Angst, Trauer und Erschöpfung beseitigt. Für gute Menschen, die alle Regeln beachten wirkt er wie ein Elixier. Nach Susruta fördern alle Arten von Wein den Appetit und den Geschmack der Speisen, erhöhen das Pitta-Dosha, besänftigen gestörtes Vata- und Kapha-Dosha, machen zufrieden wie auch gut gelaunt. In der „Astanga Hrdayam“ wird noch erwähnt, dass Alkohol gut für die Stimme, die Gesundheit, die Intelligenz und die Haut ist und bei Schlafproblemen hilft. Er ist in der Lage in die „feinen Kanäle“ zu dringen und sie zu reinigen. Alle guten Eigenschaften treffen nur dann zu, wenn man Alkohol in vernünftigem Maß verwendet, sonst wirkt er wie Gift.
Eine Fleischmahlzeit und ein gutes Glas Wein scheinen also durchaus ayurvedischen „Standards“ zu entsprechen. Und selbst die „Tamas“ stärkenden Eigenschaften können helfen, die stressige Situationen besser zu überstehen. In der Samkhya Philosophie ist Tamas das dunkle Prinzip, welches der Gott Shiva repräsentiert. Es wird benötigt, um negativen und belastenden Dingen zu widerstehen.

Fundierte Empfehlungen
Klare Aussagen zum Fleischkonsum finden Sie im Ernährungsteil des Buches „das Balance-Prinzip“. Hier gibt es zu über 120 Lebensmitteln eine Beschreibung der Wirkungen, wie sie in den Ayurveda-Schriften der Caraka Samhita, Susruta Samhita, Astanga Hrdayam, Astanga Samgraha, Madanapala Nighantu und Bhavaprakasa genannt sind. Ergänzend gibt es die Informationen aus der Chinesischen Diätetik, der Traditionellen Europäischen und Unani-Medizin sowie von Hildegard von Bingen und aus Sicht der anthroposophischen Ernährungslehre.

Individuelle Ernährung
Eine generelle Empfehlung für den Verzicht auf Fleisch scheint unangemessen, weil sie weder aus den Schriften des Ayurveda begründet werden kann, noch die individuellen Voraussetzungen jedes Einzelnen berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.das-balance-prinzip.de (http://www.das-balance-prinzip.de)

Zum Autor
Bernd Neumann arbeitet seit 2010 als Gesundheitscoach. Seine Coachingfähigkeiten erweiterte er bei einer einjährigen Ausbildung zum Business Health Coach am Campus Naturalis in Berlin. Als Sport- und Gymnastiklehrer war er im Freizeit- und Breitensportbereich tätig. An der Volkshochschule leitete er Kurse zu Gesundheitsthemen. Bereits im Jahr 2001 begann er mit seinen Recherchen zu einem neuen Präventions- und Gesundheitskonzept. Diese führten ihn vom Ayurveda zur Traditionellen Chinesischen und Europäischen Medizin wie auch zum Wissen von Hildegard von Bingen und Rudolf Steiner. Auch Konzepte der Alternativmedizin wie z. B. zum Säure-Basen-Haushalt oder dem Grundsystem nach Pischinger gehörten dazu. Das Ziel, die individuellen Eigenschaften eines Menschen zu berücksichtigen, findet nun im „Balance-Prinzip“ seine Anwendung.

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Autor des Buches „das Balance-Prinzip“
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