Bewerben war gestern

Bewerben war gestern

Eine neue, direktere Form der Kommunikation zwischen Unternehmen und Bewerbern wird heute von Tyba.com bei der The Next Web Startup-Konferenz in Amsterdam vorgestellt. Die Finalisten der diesjährigen TNW Startup-Rally haben bereits über 6.000 Studenten und Absolventen von europäischen Top-Universitäten auf ihrer Plattform versammelt. Nun launchen sie ihr Recruiter Tool, das Unternehmen ermöglicht, Bewerber gezielt für spezifische Positionen zu finden.

Wir vergrößern die Reichweite der Personalbeschaffung unserer Kunden um ein Vielfaches und vereinfachen gleichzeitig den Informationsfluss zwischen Bewerbern und Unternehmen, verspricht Tyba-Mitgründer Philip von Have, der für das BWL-Studium von Hamburg nach Madrid gezogen ist und dort mit seinen zwei Kommilitonen, Eiso Kant und Jorge Schnura, den Service gegründet hat.

Eine Besonderheit von Tyba sind die Profile, die speziell für Young Professionals entwickelt wurden. Diese können neben detaillierten professionellen Informationen auch ihre Interessen und außeruniversitären Aktivitäten darstellen und klassische Interviewfragen beantworten. So können Unternehmen die Bewerber schon vor einem Jobinterview genauer kennenlernen und die Bewerber, die am besten zur Unternehmenskultur passen, auswählen, führt der Mitgründer weiter aus auf der anderen Seite können sie einem Kandidaten mit einem schwächeren Lebenslauf, aber interessanter Erfahrung eine Chance geben. Der klassische Lebenslauf gibt solche Informationen einfach nicht her.

Die Abgrenzung zu vorhandenen Wettbewerbern liegt damit nicht allein in der internationalen Ausrichtung. Natürlich gibt es schon Wettbewerber mit Passive-Recruiting angeboten, aber der Informationsgehalt dieser Profile geht nicht über den des Lebenslaufs hinaus. Wir haben uns mit Personalern mehrerer großer Unternehmen zusammengesetzt und die Profile auf deren Feedback basierend entwickelt und wollen die Probleme dieser Branche endlich lösen. Konkret können kleinere Unternehmen bei Tyba eine breitere Masse ansprechen und größere Unternehmen auch bei internationalen Absolventen in den Fokus rücken. Bewerber müssen nur einmal ihr Profil erstellen ihren Status auf verfügbar stellen und können jederzeit von Unternehmen für Vakanzen kontaktiert werden.

Die Auswahl der Kandidaten erfolgt über die Smart-Filter von Tyba. Ein Personalverantwortlicher erstellt darüber das gewünschte Eignungsprofil und der Tyba-Algorithmus liefert ihm passende Kandidaten. Zudem stehen mehrere nützliche Funktionen für das Bewerbermanagement sowie Junior Headhunting Angebote zur Verfügung. Für Nutzer ist der Service kostenfrei, die Unternehmen zahlen für den Zugriff auf die Datenbank und die Smart-Filter.

Mit dem Gründungskapital von 250.000 wurde der erste Schritt geschafft und Recruiter von Unternehmen wie Accenture, Unicredit und BASF sind bereits auf der Plattform. Nun steht man in Gesprächen mit Investoren, um in weiteren europäischen Märkten zu wachsen. Neben den Kernkompetenzen setzt Tyba in Zukunft auf diese internationale Ausrichtung der Plattform mit Kandidaten aus allen Ländern Europas. So können saisonale und strukturelle Engpässe bei Unternehmen bedient werden. Beispielsweise sind viele Akademiker aus Spanien mit guten Deutschkenntnissen auf Tyba, die dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegen wirken könnten.

(Anm.; „Heute“ bezieht sich auf Freitag, den 26.04.2013)

Tyba ist eine stark wachsende Recruitment Platform für Studenten und Absolventen. Die innovative Kombination aus datenbankbasierter Suche und Junior Headhunting ermöglicht die gezielte Besetzung vakanter Positionen.

Gründer: Eiso Kant, Jorge Schnura, Parminder Chhabra, Philip von Have
Investment: 250.000
Rechtsform: UK Limited
Standort: Madrid, London
Zielmärkte: Deutschland, Spanien, Frankreich, England, Norwegen
Beta-Launch: 03/2012
Launch: 26.04.2013

Kontakt:
Tyba Solutions Ltd.
Philip von Have
Calle Serrano 78
28001 Madrid
004915222932092
philip@tyba.com
www.tyba.com

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