Entwicklungsdienstleister mit neuen Ideen zur Composites Europe

Innovative Kunststoff-Lösungen systematisch entwickeln

Entwicklungsdienstleister mit neuen Ideen zur Composites Europe

Systematische Bauweisenanalyse für Kunststoff-Lösungen

Die ADETE- Advanced Engineering & Technologies GmbH stellte unlängst eine besondere Methode der Systemanalyse zur Identifikation geeigneter Metall-Komponenten für eine werkstoffbezogene Bauteil-Substitution durch eine Kunststoff-Lösung vor: Zusammen mit dem Kunden erfolgt dabei im Rahmen eines speziellen Workshops eine methodische Potenzialanalyse von metallischen Systemen. Im Vordergrund dabei stehen Gebrauchswerterhöhung und Kostenreduktion. Diesen methodischen Ansatz zur Bauteilauswahl hat das Kaiserslauterer Unternehmen nun um die systematische Bauweisenanalyse erweitert. Ziel ist es hier, nach erfolgter Bauteilauswahl anhand von objektiven Kriterien die für den Kunden jeweils am besten geeignete Kunststoff-Bauweise mit dem zugehörigen Fertigungsverfahren zu finden und damit systematisch maßgeschneiderte und innovative Kunststoff-Lösungen zu schaffen.

Während sich beim Werkstoff Metall das Herstellungsverfahren eines Bauteiles vergleichsweise unabhängig beurteilen lässt, sieht das bei Kunststoffen im Allgemeinen anders aus: Hier sind Werkstoff und Fertigungsverfahren besonders eng miteinander verzahnt. Dies gilt in vor allem für Verbundwerkstoffe, da hier auch der Werkstoff selbst erst im Zuge der geometrischen Bauteilfertigung entsteht . Um die wirklich beste Bauweise für eine Kunststoff-Lösung zu finden, ist ein hinsichtlich des Werkstoffes und Verfahrens zunächst vorurteilsfreies und unbelastetes Herangehen von größter Bedeutung. Gefragt sind daher unabhängige Experten, die einerseits werkstoffseitig auf Kunststoff-Lösungen hoch spezialisiert, verfahrens- und anwendungsseitig hingegen möglichst breit aufgestellt sind. Sie sollten ferner über branchenspezifisches und auch übergreifendes Werkstoff-Wissen verfügen und sowohl in der Welt der Kunststoffe und Faserverbunde als auch der der Metalle bestens zu Hause sein. All das bieten die Entwicklungsspezialisten der ADETE.

Sie gehen nach einer Entscheidung auf Basis der Potentialanalyse, welches Bauteil am besten durch Kunststoff substituiert werden soll, bei der anschließenden systematische Bauweisen-Analyse sehr strukturiert und in zwei Stufen vor: Zunächst werden mögliche Bauweisen-Ansätze unabhängig von Werkstoff und Fertigungsverfahren nach Kreativmethoden zusammengestellt und gemäß dem Prinzip des methodischen Konstruierens anhand von objektiven, kundenspezifischen Kriterien, die im Wesentlichen aus einem zuvor erstellen detaillierten Lasten- und Pflichtenheft abgeleitet sind, bewertet. Die Bewertungskriterien decken die Teilgebiete Geometrie und Design unter Berücksichtigung des vorhandenen Bauraums, strukturmechanische Anforderungen, Lastfälle, Umgebungsbedingungen, Werkstoffe und Fertigung, Kosten und Wirtschaftlichkeit sowie Lebensdauer und erforderliche Stückzahl ab. Die Bedeutung jedes einzelnen Bewertungskriteriums wird ebenfalls in enger Abstimmung mit dem Kunden durch zugehörige Gewichtungsfaktoren berücksichtigt.

Der damit sehr transparente und auch für den kunststofftechnischen Nicht-Fachmann klar nachvollziehbare Bewertungsprozess auf der Basis eines Punktesystems erlaubt es, systematisch die am besten geeigneten Bauweisekonzepte für eine Kunststoff- und Faserverbund-Lösung zu identifizieren. Dabei kann es oftmals auch sinnvoll sein, das Konzept mit der zweit- und drittbesten Bewertung weiter im Bewertungsprozess zu belassen, alle anderen hingegen auszusortieren. Im nachfolgenden zweiten Schritt werden auf Basis der vorangegangenen grundlegenden Bauweisen-Auswahl und der Anforderungen des Lasten- und Pflichtenheftes in analoger Weise die am besten geeigneten Werkstoffe und zugehörigen Fertigungsverfahren ermittelt.
Von großer Bedeutung für die Praxistauglichkeit dieser zweistufigen, systematischen Bauweisenanalyse ist es, dass sie auf den in der Ingenieurswelt bewährten Prinzipien des methodischen Konstruierens basiert, wie sie auch bei der Verwendung von metallischen Werkstoffen vielfach angewandt werden. ADETE hat diese Methodik nun auf die Bewertung von Kunststoff-, Faserverbund- und auch Hybrid-Bauweisen übertragen und anwendungsorientiert weiter entwickelt.

ADETE stellt auf der Composite Europe 2013 vom 17. – 19. September 2013 in Stuttgart aus in Halle 6, Stand D38.

Die ADETE – Advanced Engineering & Technologies GmbH, Kaiserslautern, entstand vor vierzehn Jahren als Ausgründung der technischen Hochschule in Kaiserslautern. Das Unternehmen erarbeitet als unabhängiger Entwicklungspartner für Kunden aus verschiedenen Branchen maßgeschneiderte Leichtbaulösungen aus geeigneten Kunststoffen mit und ohne Faserverstärkung. Die zehn hoch qualifizierten Experten um den Unternehmensgründer Dr. Markus Steffens ersetzen mit ihren maßgeschneiderten, oft auch unkonventionellen Entwicklungen Metallwerkstoffe zugunsten leichterer und rationeller zu fertigenden Thermo- und Duroplast-Bauweisen. Hierbei stehen nicht ein bestimmter Kunststoff oder ein besonderes Fertigungsverfahren im Vordergrund, sondern die für die jeweilige Anforderung am besten geeignete Bauweise. Das Ergebnis können sowohl eine unverstärkte einfache Spritzguss-Lösung als auch eine hoch feste Faserbund-Struktur sein.

Kontakt
ADETE Advanced Engineering & Technologies GmbH
Dr. Markus Steffens
Opelstrasse 1a
67661 Kaiserslautern
06301-71 68 0
markus.steffens@adete.com
http://www.adete.com

Pressekontakt:
SÜDWEST Marketing- und Messeservice
Astrid Benkel
Zur Melkerei 48
66849 Landstuhl
06371/912 550
astrid.benkel@t-online.de
http://keine.de

(Visited 5 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.