Ernährungsberatung sollte nur von Diätassistenten und spezialisierten Ernährungswissenschaftlern durchgeführt werden

Ernährungsberatung kann auch sehr gefährlich sein!

Ernährungsberatung sollte nur von Diätassistenten und spezialisierten Ernährungswissenschaftlern durchgeführt werden

Sven-David Müller ist Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik

Ernährungsberatung kann gefährlich sein!

Immer mehr Menschen leiden an ernährungsbedingten Erkrankungen oder möchten sich gesundheitsbewusst ernähren. Ernährungsberatung muss qualifiziert durchgeführt werden, denn sonst kann sie sogar gefährlich sein und die Gesundheit schädigen, warnt Sven-David Müller, Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. in Berlin. Wenn Berater ohne entsprechende Qualifikation Ernährungsberatung durchführen, schreitet der Gesetzgeber leider nicht ein, da Ernährungsberatung in Deutschland nicht rechtlich geschützt ist, mokiert sich Müller. Momentan darf jeder – auch ohne Qualifikation – Ernährungsberatung anbieten, bewerben und natürlich auch durchführen. Und die Führung der Bezeichnung Ernährungsberater setzt keine Qualifikation voraus. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik setzt sich im Sinne der Volksgesundheit dafür ein, diesen Missstand zu beheben. Ernährungsberatung und die Bezeichnung Ernährungsberater müssen endlich rechtlich abgesichert werden, um unqualifizierte Beratungen ausschließen zu können. Staatlich geprüfte Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler mit Masterabschluss und Spezialisierung im Bereich Ernährung(sberatung) können eine Ernährungsberatung qualifiziert durchführen. Alle anderen Berufsgruppen sind nicht spezifisch für die qualifizierte Ernährungsberatung ausgebildet.

Mindestens 16.000 staatlich geprüfte Diätassistenten in Deutschland
Die Berufsgruppe der staatlich geprüften Diätassistenten benötigt mehr Anerkennung nach innen und außen, so Müller. Der Bekanntheitsgrad des Berufsstandes der Diätassistenten muss in der Öffentlichkeit und bei anderen Medizinalfachberufen, Ärzten, Apothekern und Heilpraktikern nachhaltig gefördert werden. Die Kompetenz der staatlich geprüften Diätassistenten in der Diät- und Ernährungsberatung ist in der Öffentlichkeit und leider auch bei Medizinern unzureichend bekannt. In Deutschland sind mindestens 16.000 Diätassistenten in Kliniken, Schwerpunktpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen oder in eigener Praxis tätig. Eine spezielle XING-Gruppe für Diätassistenten hat inzwischen 916 Mitglieder. Unter https://www.xing.com/communities/groups/diaetassistenten-diaetetik-und-diaetberatung-25a1-1000668 kann die kostenfreie Mitgliedschaft erklärt werden.

Diätassistenten haben relativ gute Aussichten auf den Arbeitsplatz
Die Arbeitsplatz Aussichten sind in Deutschland für staatlich geprüfte Diätassistenten relativ gut. Wer ortunabhängig ist, findet auch kurzfristig eine angemessene Arbeitsstelle. Deutschlandweit ist der Arbeitsmarkt für Diätassistenten ausgewogen und an vielen Orten bleiben Stellen sogar längerfristig unbesetzt, da es nicht ausreichend Bewerber gibt, informiert Sven-David Müller.

Neue Medien sind wichtige für Diätassistenten
Auch in der Diät- und Ernährungsberatung nehmen die neuen Medien einen wichtigen Stellenwert – nicht nur für Diätassistenten – ein. Heute hat die Websuche bei Google und Co. die Gelben Seiten und ähnliche Verzeichnis längst abgelöst. Zudem ist Dr. Google im World Wide Wartezimmer auch für die Diät- und Ernährungsfragen von besonderer Wichtigkeit. Daher müssen sich auch staatlich geprüfte Diätassistenten im Internet darstellen. Da die digitalen Medien (von der Website über Apps bis zu Social Media Angeboten wie Facebook, Twitter, XING oder Youtube) für staatlich geprüfte Diätassistenten eine immer größer werdende Bedeutung einnehmen, rät Sven-David Müller vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik allen Angehörigen der Berufsgruppe der Diätassistenten eine Website online zu stellen. Ich rate allen staatlich geprüften Diätassistenten im Internet aktiv zu werden, um die Öffentlichkeitsarbeit über den Berufsstand der Diätassistenten und die Aufgaben und Möglichkeiten der Diät- und Ernährungsberatung zu informieren, so Sven-David Müller, der nach der Ausbildung zum staatlich geprüften Diätassistenten an der Diätlehranstalt in Bad Hersfeld eine Weiterbildung zum Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) an der Universitätsklinik Jena und anschließend das Studium der angewandten Ernährungsmedizin an der Donau Universität Krems absolviert und als Master of Science abgeschossen hat.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist für Diätassistenten wichtig
Bei der Erstellung von Texten (Content) im Webauftritt ist natürlich auch eine Suchmaschinenoptimierung (SEO = search engine optimization) für Diätassistenten wichtig, um entsprechende Suchergebnisse zu erzielen. Auf den Websites von staatlich geprüften Diätassistenten müssen natürlich die Begriffe „staatlich geprüfter Diätassistent/staatlich geprüfte Diätassistentin“, „qualifizierte Ernährungsberatung“, „Diät- und Ernährungsberatung“ etc. vorkommen, um die Ergebnisse bei der Websuche entscheidend zu verbessern. Hier gibt es viel zu tun, um staatlich geprüfte Diätassistenten bei Websuchen voranzubringen und unqualifizierte sowie qualifizierte Angebote für die Bevölkerung wahrnehmbar zu gestalten. Auch bei Facebook und Twitter oder anderen Social Media Websites ist es für die Berufsgruppe der staatlich geprüften Diätassistenten von großer Wichtigkeit, sich deutlich mehr zu engagieren.

XING-Gruppe für Diätassistenten begrüßte 900stes Mitglied
Das 900ste Mitglied der XING-Gruppe für staatlich geprüften Diätassistenten ist Merle Vollgraf. Sie erhält ein kleines Buchgeschenk zur Begrüßung (Ernährungsratgeber Niereninsuffzienz und Dialyse, Schlütersche Verlagsanstalt, Hannover). Zudem wird Frau Vollgraf aus Berlin ein Jahr kostenlos Mitglied im Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. und kann die Vorteile einer Mitgliedschaft genießen (u. a. Bezug von vier Fachzeitschriften, Ermäßigung für die Ernährungsumschau etc.). Unter http://www.dkgd.de/onlinebeitritt.html kann die Mitgliedschaft direkt online beantragt werden. Der Jahresmitgliederbeitrag beträgt 36,- Euro im Jahr. Jedes Mitglied erhält ein Begrüßungspaket mit dem Fachbuch „Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler (Mainz Verlag, Aachen) sowie dem Ratgeber „Kühe würden Margarine kaufen“ (Schlütersche Verlagsgesellschaft).

Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik fördert Diätassistenten
Seit mehr als 10 Jahren setzt sich das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. als anerkannte Fachgesellschaft auch für die Berufsgruppe der staatlich geprüften Diätassistenten ein. Das Sprachrohr und Netzwerk für ganzheitliche wissenschaftlich fundierte Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung macht sich unter anderem für die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung und die Anerkennung der Diätberatung/Diätetik stark.

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

Kontakt
Zentrum für Kulturkommunikation
Sven-David Müller,
Heinersdorfer Straße 38
122209 Berlin
0173-8530938
[email protected]
http://www.dkgd.de

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