Hand in der Hosentasche – ist das wirklich lässig?

Nicola Schmidt, Imagetrainerin und Expertin für stilsicheres Auftreten aus Köln klärt über die lässige Geste auf, die gar nicht so lässig ist, wie es im ersten Moment erscheint …

Hand in der Hosentasche - ist das wirklich lässig?

Es gibt Menschen, deren Hände scheinen in den Hosentaschen angewachsen zu sein. Ob im Gespräch unter Kollegen, bei der Begrüßung oder bei einer Präsentation vor einem Publikum. Mindestens eine Hand befindet sich in der Hosentasche. Dabei ist es noch nicht einmal kalt …
Früher war es ein sichtbares Zeichen seine Hände zu zeigen, um damit zu signalisieren keine Waffe zu verstecken. Diese friedliche Symbolik ist auch im 21. Jahrhundert immer noch aktuell.
Wenn sich Menschen begrüßen, hat die Hand in der Hosentasche nichts verloren. Ist es doch eine wertschätzende und respektvolle Geste, die Hand zu zeigen. In der Politik gibt es genug Beispiele, wie man es nicht machen sollte.
Silvio Berlusconi hat die Hand in der Hosentasche versteckt, während er das Handy ans Ohr hält, Barack Obama versteckt gerne mal beide Hände in seinen Taschen und Gerhard Schröder versteckte früher eine Hand in der Hosentasche seines Maßanzugs, in der anderen Hand hielt er dann die Zigarre.
Wird dadurch wirklich Lässigkeit oder gar Entspannung gezeigt? Hat diese Geste etwas mit Nähe zu tun? Was wird damit signalisiert? Ist es doch eher ein Signal der Missachtung: Du bist es mir nicht wert, dass ich meine Hand aus der Tasche nehme?

Interessant ist jedoch, dass in Situationen, in denen man kein direktes Gegenüber hat, fällt die Hand in der Hosentasche weniger auf, beispielsweise beim Gang durch den Bahnhof, unabhängig ob ein Trolley hinter sich hergezogen wird oder nur der Aktenkoffer getragen wird. Auch in der Warteschlange am Flughafen fällt diese Geste weniger auf.
Hände unterstreichen und betonen in der Kommunikation das Gesagte. Ohne Gestik und ohne jede Regung ist auch jeder Vortrag einfach langweilig. Stellt man sich einen Redner vor, der völlig regungslos eine Rede hält. Wie lange kann er das Publikum fesseln? Wer einen Vortrag hält, sollte einmal eine bildhafte Sprache und auch Gesten nutzen, um die Worte zu unterstreichen, betonen oder auch zusammenzufassen. Dann schlummert das Publikum nicht so schnell ein.
Menschen im Kundenkontakt zeigen ein Minimum an Respekt und Wertschätzung bei der Begrüßung und Verabschiedung ihrer Kunden, wenn sie den Kaugummi aus dem Mund nehmen. Der Blickkontakt und ein Lächeln unterstreichen die wertschätzende Handlung und nicht zuletzt beide Hände außerhalb der Hosentaschen zu haben.

Seminare und Vorträge zum Thema Image & Etikette bietet Nicola Schmidt regelmäßig an. Info: www.image-impulse.com oder unter der Rufnummer: 0221-58 98 06 21
Nicola Schmidt ist Expertin für Kommunikation und Optische Kompetenz.
Mit einem stimmigen Konzept bietet sie Führungskräften aus der freien Wirtschaft, wie der eigene Auftritt auf allen Ebenen der Kommunikation optimiert werden kann. Gerade wenn die persönliche Wirkung auf dem Prüfstand steht und der authentische Auftritt noch weiter verbessert werden soll. Es geht in ihren Seminaren/ Vorträgen um die Wirkung des Outfits bis zum souveränen Umgang im Berufsleben. Nicola Schmidt ist als freie Trainerin für Unternehmen im deutschsprachigen Raum tätig.
Nicola Schmidt überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung. Sie setzt Impulse. Denn charismatisches und sicheres Auftreten bilden das Fundament für den geschäftlichen Erfolg auf jedem Parkett.

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