Herausforderung für Industrieunternehmen

Engineering-Abteilungen agieren häufig völlig autark

Herausforderung für Industrieunternehmen

Viele Unternehmen in Europa tun sich immer noch sehr schwer abteilungsübergreifend und ganzheitlich zu arbeiten. Insbesondere die Abteilungen im Bereich Engineering wurden lange als maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens angesehen und agierten häufig losgelöst von anderen Einflussfaktoren bzw. Bereichen und ergebnisdefinierenden Hebel. Dies hat zur Folge, dass sich die Entwicklungsteams für immer neue Tools, Komponenten, Lösungen und Lieferanten entschieden haben und Standardisierung und Modularisierung oft ignoriert haben. Einzig in der Automobil- und in Teilen der Elektronik-Branche gibt es Ausnahmen, was dem hohen Kostendruck in diesen Industriebereichen geschuldet ist. Im Maschinen- und Anlagenbau wurde und wird immer noch aus dem Vollen geschöpft und dies geht auf Kosten der Profitabilität und der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen. Die Effekte solcher Silos sind in allen Bereichen spürbar: in der Produktion, im Service, im Einkauf, im Vertrieb.

Effekte im Bereich Volumina, spezielle Konditionen oder auch ein zuverlässiges und erfahrenes Netz an Zulieferern und Servicepartnern können nur schwer genutzt und etabliert werden, wenn für jedes Entwicklungsprojekt neue Lösungen und Ansätze eingesetzt werden. Die Einkaufsabteilungen sind oft nicht oder nur teilweise in solche wichtigen Entscheidungen eingebunden. Das führt im Extremfall zu der ein oder anderen bösen Überraschung. Der Entwurf steht, das Angebot ist abgegeben aber die Umsetzung nicht möglich, da nicht im erstellten Design produziert werden kann oder auch nicht im gewünschten Umfang oder Zeitraum, und die Preise sind angestiegen. Der Effekt einer solchen Fehlentwicklung hat negative Auswirkungen über die gesamte Wertschöpfungskette eines Industrieunternehmens.

Effizientere Zusammenarbeit: Kontinuität, Erfahrung und Kreativität

Engineering Teams arbeiten kreativ zusammen und daraus entsteht häufig die Annahme, dass sich Entwicklungsprojekte nicht in übergreifenden Prozessen standardisieren lassen. Das kann gut gehen, verfügt ein Unternehmen über erfahrene Entwicklungsteams, die auf bereits bekannte Prozesse zurückgreifen können. Berufsanfänger bringen viel Kreativität mit, benötigen aber mehr Zeit bei der Implementierung und dabei schleicht sich auch der ein oder andere Fehler ein. In diesen Situationen sind Standardisierung und etablierte Prozesse essentiell aber auch der Mix an Erfahrung in den jeweiligen Entwicklungsteam sowie eine konsistente und stringente Ressourcenplanung, sind wichtige Faktoren. Dies ist nicht nur für das gesamte Unternehmen wichtig, sondern auch für den Erfolg und die Zufriedenheit in den einzelnen Entwicklungsteams.

Dauerhafte Qualität durch Modularisierung und Standardisierung

Eine durchdachte Standardisierung und Modularisierung sind wichtige Faktoren, um einen kontinuierlichen Qualitätsstandard zu etablieren. Kommen bei einem Projekt zur Hälfte und mehr Elemente zum Einsatz, die bereits erprobt sind, dann kann davon ausgegangen werden, dass für diesen Teil der Entwicklung bereits eine ausreichende Qualität erreicht wurde und die Fehlerquellen eingedämmt sind. In diesen Fällen müssen Entwicklungsteams sich im besten Fall nur um die neuen Prozesse Gedanken machen.
Eine weitere Voraussetzung für eine anhaltende Qualität ist die hohe Transparenz, die auf Seiten der Engineering Teams eingehalten werden muss. Revisionen müssen während der Projektentwicklung transparent gemacht werden, um sicherzustellen, dass zu jeder Zeit alle in dem Prozess involvierten Unternehmensteile auf dem letzten Stand der Entwicklung sind. So vermeidet man Fehler und zusätzliche Kosten.

Wichtig ist auch, dass die einzelnen Teammitglieder übergreifend arbeiten und nicht nur einen bestimmten Teilaspekt über einen längeren Zeitraum abdecken. Dieser Vielseitigkeits- Ansatz führt zu Weiterentwicklung, gleichmäßiger Auslastung und zu mehr Zufriedenheit bei den hochqualifizierten Experten. Insbesondere im Anlagen- und Maschinenbau ist bei der effizienten Ressourcenplanung noch Aufholbedarf.

Change-Management – kompetente und ergebnisorientierte Beratung als Schlüsselfaktor

Viele Industrieunternehmen benötigen zur Standardisierung und Optimierung ihrer Entwicklungsprozesse bzw. Veränderung der Arbeitsweise in Engineering – Abteilungen kompetente Hilfe von außen, um den Veränderungswiderstand zu durchbrechen. Das Ziel ist die Steigerung der Profitabilität und der Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen unter Beibehaltung einer optimalen Kreativität, Zufriedenheit der Mitarbeiter, und interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Change-Management ist das grundlegende Thema. Wie kann man Mitarbeiter motivieren anders zu arbeiten und klar aufzeigen, welchen positiven Effekt die Veränderungen auf jeden Einzelnen hat? Ein erfahrener Berater hat hier keine Standardlösungen, sondern entwickelt diese mit dem Team des Unternehmens gemeinsam.

Der allgemein vorherrschende Fachkräftemangel und die im Vergleich zum internationalen Wettbewerb hohen Arbeits- und Lohnkosten zwingen europäische Industrieunternehmen dazu, neue Wege zu gehen. Optimale Arbeitsprozesse, Kosteneffizienz und genauere Kundenorientierung sind auch in den Entwicklungsabteilungen schon lange auch im Engineering wichtige Faktoren.

Roswitha Tertea, Managing Director bei Alvarez & Marsal Corporate Transformation Practice Deutschland
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