Herausforderung Generation Y: Digitalisierung trifft Lebenstil

Erfolgreich werben und kommunizieren in Zeiten des Identitätskonsums!

Herausforderung Generation Y: Digitalisierung trifft Lebenstil

Meppen März 2015: Stichwort – individualisiertes Marketing. In Zeiten der Netzwerk-Kommunikation wichtiger denn je. Marke sein allein genügt nicht mehr um sich zu legitimieren: Die neue Herausforderung beim Gewinnen der Käuferschicht von morgen heißt Identitätskonsum versus Markenloyalität.

Erfolgreiches Marketing muss heute: „[…] überraschen, irritieren, erschrecken. Es geht nicht mehr um statische Anforderungen. Vielmehr gilt es, die „geheimen“ Sehnsüchte und Ängste der Käuferschicht zu befriedigen und zu lösen.“ Markenkonsumpsychologe Stefan Baumann ist sich sicher, dass heutiges Marketing genau dies leisten muss. Marketing muss heute Verhaltensänderungen hervorrufen, was jedoch nur direkt am Konsumenten geleistet werden kann. Das Ziel eines modernen Marketings ist es, der Zielgruppe beim Identitätskonsum behilflich zu sein.

Ein Individuum im Wandel, der Konsument

Der Konsument der Generation „Y“ (http://www.zeit.de/2015/02/generation-y-gesellschaft-politik) will sich in seinen Entscheidungen bestätigt fühlen. Er will angeregt werden, seinen Weg, seine Ansichten, Meinung oder Lebensphilosophie zu überdenken und bestenfalls zu ändern. Damit ist er kein „fertig geprägtes“ Individuum mehr, sondern in einem ebenso dauerhaften Wandel wie sein Umfeld. Jeder einzelne Konsument muss für sich allein als kommunikatives, soziales Medium betrachtet werden. Hierfür reicht die traditionelle B2C-Kommunikation nicht mehr aus. Heute müssen Unternehmen das Netzwerk des Einzelnen ansprechen, um einen Kaufanreiz zu bieten.

Klassisch, statisch, eindimensional = Misserfolgsgaranten der heutigen Kommunikation

Die meisten Unternehmen, vor allem die des Mittelstands, richten ihr Marketing immer noch nach der bewährten Positionierungsmethode aus: klassische Ausrichtung mittels Markenbotschaft, statische Anpassung der Kommunikation und eindimensionales Sender-Empfänger-Denken. Ein Problem, denn der Kunde von heute fragt nach dem Nutzen für sich selbst. Attribute wie „schneller, schöner, besser“ verlieren an Bedeutung und müssen den Faktoren „Relevanz und Originalität“ weichen.

Relevanz statt Rollenbilder!

Die Frage, ob ein Produkt perfekt ist, spielt in den Köpfen der Verbraucher nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Konsument richtet seinen Fokus verstärkt darauf was er sein will, was er gewesen ist oder wonach er sich sehnt. Denn heute kann man alles sein: mal Karrieremann im Anzug, mal Businessfrau im Kostüm, Naturliebhaber im Outdoor-Dress oder ökobewusste Freizeit-Mutter im Fair-Trade-Kleid.

Verschenkte Chancen durch Denkbarriere Abstand! Dialog auf Augenhöhe ist das Ziel

Wo liegen die Schwierigkeiten für die meisten Unternehmen sich in der Kommunikation innovativ, kundennah und zukunftsgerecht darzustellen? Das größte Problem ist wohl der Abstand zum Konsumenten. Für ein erfolgreiches Marketing muss dieser so betrachtet werden, wie er wirklich ist und nicht wie man ihn sich wünscht. Die Lebenswelt der Zielgruppe muss bekannt sein.

Produkte für den Lebensstil, Marken für die Lebenswelt

Je stärker der Trend zur Individualisierung, desto schwieriger wird es Menschen in soziografische Kriterien einzuteilen. Laut Studie „Lebensstile 2012“ des Zukunftsinstituts (http://www.absatzwirtschaft.de/lebensstile-sind-antworten-auf-den-gesellschaftlichen-wandel-17679/) wird es zunehmend unwichtiger in welche Altersklasse man gehört, welcher ideologischen Strömung man folgt oder welcher Bildungsschicht man angehört. Alle diese Faktoren sagen immer weniger darüber aus, wie ein Mensch lebt. Befragt wurden für diese Studie 30.274 Personen im Zufallsverfahren. Das Ergebnis: Heute können wir von zehn innovativen Lebensstilen sprechen.

– Creativeteens
– Business Freestyler
– Proll Professionals
– Gutbürger
– Tiger Women
– Superdaddys
– Mainstream-Stars
– Sinn-Karrieristen
– Silverpreneure
– Forever Youngsters

„Die Herausforderung für Unternehmen lautet nun, das Marketing in neuen Medien, Kanälen und Zielgruppen denken zu lassen,“ ist sich auch Carsten Haueis, Inhaber der Kommunikationsagentur PROC-Guerilla (http://www.proc-guerilla.de) , sicher. Nur so können Produkte in einen Lebensstil integriert und die Zielgruppe beim Identitätskonsum unterstützt werden.

PROC-Guerilla – Kommunikation & Mittelstand. Wir bieten: Online Communication, Social Media, Public Relations, Mediaberatung und Guerilla-Marketing.
Wir unterstützen den Mittelstand im digitalen Wandel und begleiten ihn in die Industrie 4.0.

Kontakt
PROC-Guerilla
Carsten Haueis
Esterfelder Stiege 36
49716 Meppen
059314986629
info@proc-guerilla.de
http://www.proc-guerilla.de

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