Mit mehr Grün gegen CO2

Energetische Stadtsanierung in Mollerstadt: Beteiligung der Bürgerschaft via elektronischer Kommunikationsmedien noch bis 6. Mai 2013 möglich

In einem Bürgerbeteiligungsverfahren sind für die Mollerstadt kreative Ideen zur Be-grünung von Straßenzügen und Parkflächen gefragt. Denn: Das Sanierungsgebiet weist einen sehr hohen Grad an Flächenversiegelung auf und gilt deshalb als thermi-sches Belastungsgebiet.

Noch bis zum Montag, 6. Mai 2013, können über Computer, Smartphones und Tablet-Computer auf der Internetseite www.energetische-stadtsanierung-darmstadt.de Wünsche und Ideen eingegeben werden. In interaktiven Karten sind alle Vorschläge mittels Markierung den betreffenden Orten in diesem Stadtviertel ex-akt zugeordnet werden. Für Bürgerinnen und Bürger, die diese Medien nicht nutzen können oder wollen, steht ein Telefonservice der NH ProjektStadt unter der Ruf-nummer 0800 – 0064283 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz) zur Verfügung. Ortsangaben und Verbesserungsvorschläge werden dann von Mitarbeitern der Ser-vicestelle ins System eingetragen. Diese Rufnummer ist montags und dienstags von 10 Uhr bis 14 Uhr sowie donnerstags von 15 Uhr bis 19 Uhr erreichbar. Wer bei die-ser Bürgerbeteiligung mitmacht, hat die Chance, einen Gutschein der HEAG Mobilo für eine Monatskarte zu gewinnen.

„Wir hoffen auf einfallsreiche Ideen zur Begrünung der Mollerstadt. Vielleicht gibt es aber auch Vorschläge, bestehende Grünanlagen zu verbessern oder öffentliche Plät-ze neu zu gestalten“, so Bau- und Umweltdezernentin Brigitte Lindscheid. „Die Er-gebnisse der Bürgerbeteiligung werden im Sommer veröffentlicht. Die Hinweise und Anregungen der Bevölkerung werden wir prüfen und in den nächsten Jahren in das Programm zur Sanierung dieses Quartiers einfließen lassen“, kündigt Lindscheid an.

Hintergrund: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte sich mit dem Sanierungsgebiet Mollerstadt für ein Pilotprojekt des Förderprogramms „Energetische Stadtsanierung“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beworben. Sie erhielt, zusammen mit dem von ihr beauf-tragten Sanierungsträger NH ProjektStadt (Marke der Unternehmensgruppe Nassau-ische Heimstätte/Wohnstadt), den Zuschlag für die Aufnahme in das Förderpro-gramm. Besonders die Reduktion von CO2- Emissionen, die Steigerung der Energie-effizienz und Energieeinsparung stehen dabei im Fokus. Hinzu kommen stadtklimato-logische Aspekte – wie etwa das Vermeiden von Hitzestress.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main, bietet seit 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 660 Mitarbeiter. 2005 erwarb die Nassauische Heimstätte die Anteile des Landes Hessen an der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel. Durch den Zusammenschluss avancierte sie zu einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit 62.000 Mietwohnungen in 150 Städten und Gemeinden. Diese werden aktuell von rund 260 Mitarbeitern – in vier Regional- untergliedert in 13 Service-Centern – betreut. Aus der gestiegenen Nachfrage heraus entwickelte sich im folgenden Jahr die Marke „NH ProjektStadt“. Dort werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben sowie Consulting-Aktivitäten im In- und Ausland durchzuführen.

Kontakt:
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Untermainkai 12-13
60311 Frankfurt am Main
069 6069-1321
jens.duffner@naheimst.de
http://www.naheimst.de

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