Nachhaltige Lebensmittelerzeugung

Als Kaufkriterium immer bedeutender

Nachhaltige Lebensmittelerzeugung

Foto: stock.adobe.com / penyushkin (No. 6123)

sup.- Einkauf mit Verantwortung: Dass man durch eine gezielte Auswahl beim Kauf von Lebensmitteln einiges für die eigene Gesundheit und Fitness tun kann, ist den meisten Menschen bewusst. Dass deutsche Verbraucher auch zur Verbesserung der Lebensumstände in weit entfernten Ländern beitragen können, wirkt sich allmählich auf das Kaufverhalten aus. Zumindest verzeichnet der Handel insgesamt ein steigendes Interesse an nachhaltig erzeugten Produkten für unsere tägliche Ernährung. Gütesiegel und Zertifikate, die die Herkunft und die Kontrollinstanzen transparent machen, werden zunehmend zum Kaufkriterium. Und dabei geht es längst nicht mehr nur um die Qualität von Zutaten und Verarbeitung, sondern um ganz konkrete Aspekte wie umweltverträgliche Anbaumethoden, faire Löhne in den Erzeugerländern oder die Vermeidung von Kinderarbeit.

Welche Bedeutung die ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen der Lebensmittelproduktion beim Supermarkt-Shopping haben, belegt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Danach bezeichnen es inzwischen 82 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren als „wichtig“ bzw. „sehr wichtig“, dass die Informationen auf der Verpackung eine umweltverträgliche Erzeugung bescheinigen. Angaben darüber, ob ein Produkt zu fairen Bedingungen produziert wurde, sind mit 81 Prozent der Nennungen ähnlich entscheidend. Diese Ergebnisse dürfen als Appell an die Lebensmittelhersteller gewertet werden, die Nachhaltigkeit ihrer Produkte von der Herstellung über die gesamte Lieferkette bis zum Kunden zertifizieren zu lassen. Und mittlerweile setzen etliche große Anbieter in dieser Hinsicht wichtige Maßstäbe. Beispiel Süßwaren: Unternehmen wie Lindt & Sprüngli, Ferrero oder Nestle setzen sich konsequent für eine möglichst ausnahmslose Nutzung von Kakao aus nachhaltigem Anbau für die Schokoladenproduktion ein. Damit unterstützen sie nicht nur den gesicherten Lebensunterhalt der Kakaobauern und ihrer Familien, sondern auch deren substanzielle Schulung in ressourcenschonenden Anbaumethoden. Wer seinen Einkauf mit grenzüberschreitender Verantwortung verbinden möchte, kann sich unter www.kakaoforum.de alle Unternehmen und Institutionen auflisten lassen, die diese Nachhaltigkeitsziele teilen.

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Redaktion Andreas Uebbing

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