Tipp gegen Heiserkeit: Was tun, wenn die Stimme versagt

Tipp gegen Heiserkeit: Was tun, wenn die Stimme versagt

Reichlich trinken ist gut bei Heiserkeit. Foto: djd/G. Pohl-Boskamp

(mpt-12/412) Viele erfolgreiche Schauspieler und besonders Sänger wie Ben Becker oder der „Graf“ stechen durch den einzigartigen und klangvollen Charakter ihrer Stimme hervor. Doch die Stimme ist nicht nur auf der Bühne ein wichtiges Instrument. Wie auch die Kleidung verrät die Stimme viel über eine Person und ihre Emotionen. Wir können eine Stimme sympathisch oder unsympathisch finden, Angst, Freude oder sogar Zweifel heraushören. Gerade bei Präsentationen, Vorstellungsgesprächen oder in Lehrberufen ist es besonders wichtig, sicher und überzeugend zu klingen. Wer jedoch oft und laut sprechen muss, strapaziert seine Stimme, was in vielen Fällen zu Heiserkeit führen kann. Dann ist guter Rat teuer.

Der Frosch im Hals: was den Stimmbänder schadet.

Unser Stimmapparat ist ein komplexes Gebilde. Wesentlich für die Stimmbildung sind die Stimmlippen im Kehlkopf, die man umgangssprachlich auch als Stimmbänder bezeichnet. Beim Sprechen stellen sich die Stimmbänder enger oder weiter und durch die bei der Atmung erzeugten Schwingungen ertönt letztlich unsere Stimme. Die Stimmbänder sind mit einer Schleimhaut überzogen, welche jedoch sehr empfindlich auf Einflüsse reagiert, die diese austrocknen können. Dazu zählen – häufig jahreszeitlich bedingt – Klimaanlagen und Heizungsluft oder Reize wie extreme Kälte und Wind. Betroffen sind sehr oft auch Schnarcher, die mit offenem Mund schlafen. Eine Raucher- oder Whisky-Stimme mag zwar in Filmen und der Werbung angenehm und charakteristisch erscheinen, doch Tabak und Alkohol können im schlimmsten Fall Tumore in Hals- und Rachenbereich verursachen. Besonders anfällig für Heiserkeit und Stimmprobleme sind auch „Berufssprecher“: Das ständige Reden überanstrengt die Stimmbänder und die Folgen sind ständiges Räuspern, ein Rauheitsgefühl im Hals oder im schlimmsten Fall das Wegbleiben der Stimme.

Schweigen ist Gold

Wer die Warnzeichen einer geschädigten Stimme ignoriert, riskiert sogenannte Stimmlippenknötchen. Das sind unregelmäßige Erhebungen auf den Stimmlippen, die auch Schrei- oder Sängerknötchen genannt werden. Damit es gar nicht erst soweit kommt, empfehlen Spezialisten bei Heiserkeit die Stimme konsequent zu schonen. Das schließt auch Flüstern mit ein, denn beim Flüstern werden die Stimmlippen unnormal angespannt, was die Problematik weiter verstärken kann. Ein zweiter wichtiger Baustein ist reichliches Trinken, um die Stimmbänder wieder geschmeidiger zu machen. Leider lässt es der Berufsalltag nicht immer zu, der Stimme eine ausreichende Pause zu vergönnen. Hier ist schnelle Hilfe gefragt. Diese bietet beispielsweise Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist eine natürliche, im menschlichen Körper vorkommende Substanz mit feuchtigkeitsspeichernden Eigenschaften. Vor Kurzem haben Experten herausgefunden, dass genau diese Eigenschaft der Hyaluronsäure zu einer effektiven Linderung bei Beschwerden wie Hustenreiz und Heiserkeit führen kann. So entwickelt sich bei der Einnahme entsprechender Lutschtabletten ein Hydrogel-Komplex, der sich wie Balsam über die gereizten Schleimhäute legt, diese beruhigt und die Wundheilung unterstützt. Weitere hilfreiche Ratschläge zum Thema Stimme und Heiserkeit gibt es unter gelorevoice.de.

Effektive Hilfe durch Hyaluronsäure

Eine Studie, die mit 41 Patienten in einem Krankenhaus der Bundeswehr in Hamburg durchgeführt wurde, belegt die außerordentliche Wirkung von Hyaluronsäure bei Hustenreiz und Heiserkeit. Nach vierzehntägiger Behandlung mit Hyaluronsäure war bei knapp neunzig Prozent der Probanden der Drang sich zu räuspern verschwunden. Nur rund fünfzehn Prozent klagten weiterhin über Heiserkeit und nur noch ein Fünftel hatte mit Hustenreiz zu kämpfen. Laut Dr. Thorsten Zehlicke, Oberarzt der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung des Krankenhauses, zeigt das Resultat, dass „GeloRevoice Halstabletten, die mit Hyaluronsäure für eine nachhaltige Befeuchtung der Mund- und Rachenschleimhaut sorgen“, die Beschwerden spürbar lindern.

So bleibt man bei Stimme

Doch auch mit kleinen, einfachen Maßnahmen kann man Stimmproblemen und Heiserkeit vorbeugen. Regelmäßiges Trinken und eine nicht zu trockene Raumluft schützen die empfindlichen Schleimhäute vor dem Austrocknen. Längere Gespräche sollten zudem in einer ruhigen Umgebung geführt werden, um die Stimme zu schonen. Anspannung, hervorgerufen durch ständigen Termindruck und Stress, kann ebenfalls zu Stimmproblemen führen. Schlägt sich die Verkrampfung in den Schultern oder einer veränderten Stellung des Kiefers nieder, verändert sich dadurch sogar der Klang der Stimme. Abhilfe schaffen hier Entspannungstechniken oder Atemübungen. Bei Logopäden, Stimm- oder Gesangstrainern kann man lernen, wie man seine Stimme richtig und gesund einsetzen kann. Eine simple Methode, um eine klare Artikulation auch zu Hause zu üben, ist das Sprechen mit einem Korken: Hierfür nimmt man einen Korken zwischen die Vorderzähne und probiert einen Text laut zu lesen. Liest man den Text ein zweites Mal ohne Korken, hat sich die Aussprache oftmals schon hörbar verbessert.

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