„Wer vorausschauend fährt, spart bares Geld“ ERGO Verbraucherinformation

Für 70 Prozent der Autokäufer ist der Kraftstoffverbrauch Auswahlkriterium

ERGO Verbraucherinformation – Verbrauch entscheidend beim Autokauf

Der Benzinpreis steigt und steigt: Deutsche Autofahrer müssen an den Tankstellen immer tiefer in die Tasche greifen. Entsprechend wächst die Motivation, beim Verbrauch zu sparen: So ist der „Spritdurst“ eines Modells für sieben von zehn Verbrauchern eines der wichtigsten Kriterien beim Autokauf. Das ergab jetzt eine im Auftrag von ERGO durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos*. Doch nicht nur mit modernster Technik, auch durch den richtigen Fahrstil lässt sich der Benzinverbrauch günstig beeinflussen. Wie die Tankfüllung länger vorhält, weiß Kfz-Experte Frank Mauelshagen von ERGO.

Verbrauch entscheidend beim Autokauf

Durstige Karossen geraten zunehmend ins Abseits: Wie die ERGO Umfrage ergab, steht bei der Kfz-Wahl der Verbrauch des Wagens deutlich stärker im Vordergrund als das Design, die Marke oder die Motorleistung. Für immerhin 70 Prozent der Befragten ist bei ihrer Wahl die Sparsamkeit eines der wichtigsten Kriterien, nur noch übertroffen von den Aspekten Qualität und Verlässlichkeit (72 Prozent). Um die Umwelt geht es dabei vor allem den älteren Befragten: 45 Prozent zwischen 50 und 70 Jahren achten auf ökologische Aspekte, gegenüber 37 Prozent zwischen 16 und 29 Jahren. Dafür spielen Form und Design des Wagens für die Jüngeren eine größere Rolle. Zwischen Männern und Frauen gab es beim Thema Motorleistung deutliche Unterschiede: Für 38 Prozent aller Männer, aber nur für 26 Prozent der Frauen ist die PS-Zahl von Bedeutung. „Quer durch alle Schichten und Altersklassen zeigt sich, dass der Verbrauch zu den schlagkräftigsten Argumenten beim Autokauf zählt“, fasst ERGO Experte Frank Mauelshagen die Ergebnisse zusammen. „Die steigenden Spritpreise haben offenbar viele Fahrer zum Umdenken angeregt.“

Spritsparen geht auch ohne Öko-Auto

Dennoch sind Energiespar-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen im Moment rar: Lediglich 7.114 E-Autos und 64.995 Hybrid-Fahrzeuge sind aktuell zugelassen – noch immer eine Minderheit gegenüber rund 43 Millionen Fahrzeugen mit Diesel- oder Benzin-Antrieb. Experten gehen zudem davon aus, dass sich der Verbrauch eines Autos mit einer cleveren Fahrweise um bis zu 20 Prozent senken lässt. Dabei gilt generell: Zügig beschleunigen, schnell hochschalten, dann am besten untertourig fahren, also mit niedriger Drehzahl.

Auch Standheizung und Klimaanlage erhöhen den Benzinverbrauch

Treibstoff verschwendet, wer den Motor nach einer kalten Nacht warmlaufen lässt. „Das ist absolut verzichtbar“, betont der ERGO Kfz-Experte und rät, besser gleich nach dem Anlassen loszufahren. Zusätzlich lässt sich der Kraftstoffverbrauch durch einen vorausschauenden Fahrstil senken. „Nach jedem Bremsvorgang und neuem Anfahren wird Energie vergeudet“, erläutert Frank Mauelshagen. „Wer etwa beim Heranfahren an eine rote Ampel schon frühzeitig vom Gas geht und das Auto heranrollen lässt, verringert diesen Verlust.“ Ab einer Standzeit von 20 bis 30 Sekunden lohnt es sich zudem, den Motor auszuschalten. Ebenso wichtig ist, das Auto nicht mit unnötigem Gewicht zu beschweren. Dabei zählt jedes Kilo: Dachgepäckträger oder unnötige Gegenstände im Kofferraum können den Verbrauch unter Umständen spürbar in die Höhe treiben. Was viele nicht beachten: Auch Standheizung und Klimaanlage erhöhen den Benzinverbrauch. Günstiger fährt, wer solche Energieschlucker nur sehr maßvoll nutzt. Das gilt übrigens ebenso für die Lüftung und das Autoradio. „Großen Einfluss auf den „Spritdurst“ haben auch die Reifen: Je weniger Rollwiderstand, umso geringer der Verbrauch“, weiß der ERGO Experte. „Leichtlaufreifen können sinnvoll sein. Und in jedem Fall empfiehlt es sich, den Luftdruck regelmäßig zu prüfen.“ Tabletten, Magnete und Zusätze im Tank, die angeblich spritsparend wirken sollen, haben dagegen nach Einschätzung von Kfz-Fachleuten keinerlei Effekte.
*Quelle: Ipsos i:Omnibus™

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Kurzfassung:

Der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe:
Wer vorausschauend fährt, spart bares Geld

-Wie wichtig ist den Deutschen der Verbrauch beim Autokauf?
-Wie geht Spritsparen auch ohne Öko-Auto?
-Was erhöht noch alles den Benzinverbrauch?

Deutsche Autofahrer müssen an den Tankstellen immer tiefer in die Tasche greifen. Entsprechend wächst die Motivation, beim Verbrauch zu sparen. So ist der „Spritdurst“ eines Modells für sieben von zehn Verbrauchern eines der wichtigsten Kriterien beim Autokauf, wie eine im Auftrag von ERGO durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos* ergab. „Die steigenden Spritpreise haben offenbar viele Fahrer zum Umdenken angeregt“, so Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. Dennoch sind Energiespar-Fahrzeuge auf Deutschlands Straße im Moment rar: Lediglich 7.114 E-Autos und 64.995 Hybrid-Fahrzeuge sind aktuell zugelassen – noch immer eine Minderheit gegenüber rund 43 Millionen Fahrzeugen mit Diesel- oder Benzin-Antrieb. Experten gehen zudem davon aus, dass sich der Verbrauch eines Autos mit einer cleveren Fahrweise um bis zu 20 Prozent senken lässt. Dabei gilt generell: Zügig beschleunigen, schnell hochschalten, dann am besten untertourig fahren, also mit niedriger Drehzahl. „Grundsätzlich kommt es auf einen vorausschauenden Fahrstil an, denn bei jedem Bremsen und neuem Anfahren wird Benzin vergeudet“, betont der ERGO Kfz-Experte. „Wer etwa beim Heranfahren an eine rote Ampel schon frühzeitig vom Gas geht und das Auto heranrollen lässt, verringert diesen Verlust.“ Ab einer Standzeit von 20 bis 30 Sekunden lohnt es sich bereits, den Motor auszuschalten. Ebenso wichtig ist, das Auto nicht mit unnötigem Gewicht zu beschweren. Dabei zählt jedes Kilo: Dachgepäckträger oder unnötige Gegenstände im Kofferraum können den Verbrauch stark in die Höhe treiben. Auch Standheizung, Klimaanlage und sogar Lüftung und Autoradio erhöhen den Benzinverbrauch. „Die Reifen haben ebenfalls einen großen Einfluss: Je weniger Rollwiderstand, umso geringer der Verbrauch“, weiß der ERGO Experte. „Leichtlaufreifen können sinnvoll sein. In jedem Fall empfiehlt es sich, den Luftdruck regelmäßig zu prüfen.“ Tabletten, Magnete und Zusätze im Tank, die angeblich spritsparend wirken sollen, haben dagegen nach Einschätzung von Kfz-Fachleuten keinerlei Effekte.
*Quelle: Ipsos i:Omnibus™

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