Wichtige Tipps für Rückenpatienten

Albert Jakob rät: Mobilität vor Muskeltraining

Wichtige Tipps für Rückenpatienten

Mobilität vor Muskeltraining – diesen Therapieansatz vertritt Albert Jakob.

„80 Prozent der Rückenpatienten werden falsch therapiert!“ Dieses eindeutige Urteil fällt Albert Jakob. Der Münchner Physiotherapeut und Osteopath kritisiert damit vor allem, dass das Rückentraining häufig unter falschen Voraussetzungen zu früh begonnen wird. In Jakobs Therapieansatz steht deshalb die Beweglichkeit der Facettengelenke (Wirbelgelenke) im Vordergrund. „Mobilität vor Muskeltraining“, so lautet sein zentrales Motto, das er am Beispiel der Oberschenkelmuskulatur erklärt: Die kann nur dann gezielt trainiert und gestärkt werden, wenn das Kniegelenk ausreichend beweglich ist. Deshalb soll sich nach Jakobs Vorstellung, die von führenden Orthopäden geteilt und unterstützt wird, die Überprüfung der Mobilität als Basis jeder Therapie von Rückenpatienten endlich flächendeckend durchsetzen. „Wenn diese Überprüfung unterbleibt, die Beweglichkeit der Facettengelenke aber eingeschränkt ist und der Patient zu früh mit dem Rücktraining beginnt, dann werden die Bandscheiben dabei sogar noch mehr geschädigt anstatt die Regeneration zu fördern“, warnt Jakob.

Damit es gar nicht erst zu ernsthaften Rückenproblemen kommt, empfiehlt Jakob einen Selbsttest. Dadurch kann jeder auf einfache Weise herausfinden, wie mobil die eigene Wirbelsäule ist. Dazu legt man sich auf den Bauch und versucht, die Arme in die Liegestützhaltung zu bringen, während die Beine und die Hüfte mit dem Boden in Kontakt bleiben. Diese Übung sollte täglich gleich nach dem Aufstehen durchgeführt werden und mindestens 15-mal wiederholt werden. Wird die Beweglichkeit besser, der Abstand der Nase zum Boden beträgt mehr als 30 Zentimeter und wird mit jeder Wiederholung größer, dann stimmt die Mobilität. Wenn nicht, sollte die Übung abgebrochen werden und untersucht werden, ob und warum die Gelenkfunktionen an der Wirbelsäule gestört ist. Diese Störung wird nämlich unbehandelt im weiteren Verlauf ziemlich sicher Schäden an den Bandscheiben verursachen. Für ihn steht zudem fest, dass die Rückenmuskulatur alleine niemals in der Lage ist, Haltungsschäden zu korrigieren, auch wenn in der Medizinischen Trainingstherapie dieser Anschein erweckt wird.

Um perspektivisch eine dauerhafte Verbesserung zu erreichen, muss meistens an der Alltagshaltung gearbeitet werden. „Ich empfehle meinen Patienten einfache Tipps, um das zu korrigieren“, so Albert Jakob, der auch fünf Goldene Tipps entwickelt hat, um die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu verbessern. Gleichzeitig plädiert er dringend für eine Revolution des Trainings der wichtigen Bauchmuskulatur vor allem ohne die klassischen und weit verbreiteten Sit-Ups. Kritisch sieht er auch die modernen Stehpulte an den Schreibtischen, die aus seiner Sicht den eigentlichen Sinn nicht erfüllt haben.

Albert Jakob weiß, wovon er spricht: Seit 37 Jahren kümmert er sich in seinen beiden Praxen in München auch um Spitzensportler und Prominente und hat in dieser Zeit über 160.000 Behandlungen durchgeführt. Inspiriert wurde der gebürtige Ostallgäuer in seiner Arbeit von den weltweit bedeutendsten manuellen Therapeuten, Geoffrey D. Maitland und Robin McKenzie, deren Ansätze aus den 1950er Jahren ihn bis heute begleiten. Auf Basis von biomechanischen Zusammenhängen richteten die beiden Neuseeländer den primären Blick in der Therapie auf die Facettengelenke. Sind diese Wirbelgelenke gestört, dann wird die physiologische Ernährung der Bandscheiben beeinträchtigt und damit die Anreicherung und und die Abgabe der darin enthaltenen Flüssigkeit. Damit besteht kein ausreichender Puffer, um den Spinalnerven einen ausreichenden Platz zu gewährleisten. „Ein einseitige oder gar beidseitige Einschränkung führt dann unwillkürlich zu einer dauerhafte Quetschung der Bandscheibe und damit zu irreparablen Schäden“, so Albert Jakob.

Zur Person

Albert Jakob ist seit 37 Jahren in den Bereichen Physiotherapie, manuelle Therapie, Osteopathie, Sportphysiotherapie und Faszienmobilisation tätig und hat in dieser Zeit über 160.000 Behandlungen durchgeführt. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Physiotherapeut, Osteopath und Masseur.
Albert Jakob ist vom Deutschen Olympischen Sportbund lizensiert und betreute viele Jahre Sportmannschaften und einzelne Athleten. Dazu zählen die deutsche Eishockey- und Basketball-Nationalmannschaft, die Curler sowie die Turmspringer. Albert Jakob war dabei beiOlympischen SpielenundWeltmeisterschaften im Einsatz. Als Teamleiter der Physiotherapeuten war er hoch geschätzt. Zudem betreute er die Sportler bei den berühmten Red Bull-Events „Crashed Ice“, „Districted Ride“ und dem „Air Race“.
Im Laufe der Jahre hat Albert Jakob derartige Einsätze schrittweise reduziert. Aktuell betreut er noch die Weltklasse-Spieler beim ATP-Tennisturnier „BMW Open“ bei Iphitos München und ist derzeit bei der Universade 2019 in Neapel im Einsatz.
Zu seinen Patienten gehören Prominente, Führungskräfte aus der Wirtschaft und nach wie vor Profisportler. Seit 2007 betreibt ereine eigene Praxisin München an zwei Orten -Praxis am BlütenringundIphitos Physiotherapie.
Albert Jakob steht für eine ganzheitliche Behandlung. So tauscht er sich regelmäßig mit Kollegen und anderen Heilberufen aus, darunter Heilpraktiker, Ergotherapeuten und Mediziner. Dazu hat er auch eine eigene Veranstaltungsserie unter dem Titel „Ärzte und Heilberufe“ ins Leben gerufen und organisiert.
Albert Jakob hat als Fachlehrer über 2600 Physiotherapeuten an den Standorten München, Hamburg, Köln, Chemnitz und Nürnberg ausgebildet und bietet als Dozent Schulungen undVorträgeauch am Olympiastützpunkt München zu zahlreichen Themen an.

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