1. Parodisten-Festival in Marktheidenfeld ein voller Erfolg!

Esther Filly als „Amy Winehouse“ Zweifach-Siegerin

1. Parodisten-Festival in Marktheidenfeld ein voller Erfolg!

Initiatorin Ellen Obier (Mitte) mit den nominierten Parodisten bei der Verleihung des

In Marktheidenfeld bei Würzburg fand kürzlich das erste Parodisten-Festival statt. In diesem Zusammenhang verlieh die Bürgerkulturstiftung den *Marktheidenfelder Stern*. Es waren nominiert: Esther Filly als Amy Winehouse, Carina Pieper als Nena, Frank Koch als Peter Alexander und Otto Schmid als Luciano Pavarotti. Wie von ihrem Publikum gewohnt, führte Initiatorin Ellen Obier charmant und wortwitzig durch die Gala. „Die Stimmung in der fast ausverkauften Halle war grandios“, so die Ideengeberin des Festivals.

Der Stern aus dem Marktheidenfelder Wappen ist in Form der zweifachen Siegerin Esther Filly aus Oldenburg in Niedersachsen aufgegangen. Sowohl den Publikumspreis als auch den Jurypreis erhielt die nahezu wie das Original wirkende Amy Winehouse bei der Gala im Pfarrheim Sankt Laurentius. Mit ihrer bereits preisgekrönten Soulstimme und Titeln wie „Valery“ oder „Our time will come“ und dem Weinglas in der Hand traf sie den Nerv und ins Herz des begeisterten Publikums.

Der zweite Sieger Frank Koch aus Dortmund glänzte in der Rolle seines Idols Peter Alexander. Der ausgebildete Schlagzeuger und Sänger fand nach vielen Jahren Bühnenerfahrung den Weg zu Peter Alexander. Mit „der Badewannentango“, Wie Böhmen noch bei Östreich war“ und „Die kleine Kneipe“ brachte er die Besucher zum Mitsingen und schunkeln.

Die hervorragende Entertainerin und Starimitatorin Carina Pieper erzielte bereits europaweit Erfolge und ging als nächste Siegerin mit ihrer sehr authentischen Nena Double Show ins Rennen. Die größten Nena-Hits wie „Liebe ist“, „99 Luftballons“ und „Wunder gescheh“n“ verwandelten das Publikum zu ihren Fans. Die aus Halberstadt angereiste „Nena“ wurde 2007 mit dem Stars & Legends Award ausgezeichnet.

Otto Schmid sieht nicht nur fast so aus wie Luciano Pavarotti, sondern reicht auch stimmlich sehr dicht an das Original heran. Drei Arien schmetterte der stimmgewaltige Otto Schmid aus dem Schwarzwald. Bei „O sole mio“ feierten ihn die Zuschauer mit Bravo- Rufen. Mit »Nessun dorma« aus der Oper Turandot verabschiedete sich der Künstler schließlich von der Bühne.
„Die Unterschiede zwischen den Plätzen sind marginal. Für die Jury war es keine leichte Entscheidung, denn die Sänger sind alle herausragend“, erklärt Ellen Obier. Mit ihrer Show „Queen of Parodie“ rundete die facettenreiche Künstlerin die Bühnenshows ab und brachte Legenden wie Zarah Leander, Margot Hellwig, Tina Turner, Anastacia, Caterina Valente oder Cher mit viel Beifall leibhaftig auf die Bühne. Aufgrund des großen Erfolgs ist das Parodisten-Festival 2013 bereits in Planung.

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