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Facebook@work

Was Arbeitnehmer in sozialen Netzwerken beachten sollten

Facebook@work

D.A.S. Rechtsschutzversicherung – Dürfen Arbeitnehmer während der Arbeit auf Facebook & Co.?

Zehn Jahre, nachdem Facebook das erste Mal online ging, ist das soziale Netzwerk aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dabei beschränkt sich die Nutzung nicht nur auf den privaten Bereich: Auch am Arbeitsplatz wird „geliked“ und „gepostet“ – schließlich reicht ein Internet- und E-Mail-Zugang aus. Oft verschwimmen dabei private und berufliche Interessen, insbesondere, wenn der Mitarbeiter für das Unternehmen in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Welche Regeln Arbeitnehmer dabei beachten sollten, erläutert die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Gesetzliche Basis für Social Networking im Büro
Zwischen zwei geschäftlichen Postings schnell die abendliche Verabredung bestätigen oder kurz einen Blick auf die gerade aktuell geposteten Urlaubsbilder der Freundin werfen – ist die private Kommunikation im sozialen Netzwerk am Arbeitsplatz erlaubt? „Enthält der Arbeitsvertrag oder eine Betriebsvereinbarung ein generelles Verbot, E-Mail und Internet privat am Arbeitsplatz zu nutzen, dann gilt dies selbstverständlich auch für Facebook“, erklärt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Der Chef darf dann nicht nur die Verbindungsdaten, sondern zumindest stichprobenartig auch E-Mails und besuchte Webseiten kontrollieren.“ Duldet der Arbeitgeber jedoch die private Nutzung, muss er neben dem Datenschutz auch das Telekommunikationsgesetz berücksichtigen – und dies schließt eine inhaltliche Kontrolle der E-Mails und Internetaktivitäten seiner Angestellten aus (außer bei Verdacht auf strafbare Handlungen des Mitarbeiters).
„Verbietet der Arbeitgeber seinen Angestellten, ihre privaten Handys im Büro und während der Arbeitszeit zu verwenden, dann umfasst dieses Verbot nicht nur das Telefonieren, sondern auch die Nutzung von Facebook & Co.“, ergänzt die D.A.S. Expertin und warnt: „Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Abmahnung und unter Umständen sogar mit einer Kündigung rechnen!“

Auf Facebook im Auftrag des Chefs
Die sozialen Netzwerke haben auch in der Unternehmenskommunikation die Regeln verändert: Firmen und Kunden kommunizieren, zum Beispiel via Facebook, direkt miteinander. Auf Firmenseite sind daran nicht nur die Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung, sondern immer öfter auch die Fachleute aus anderen Bereichen beteiligt. „Dabei müssen die Mitarbeiter sowohl die vertragliche Geheimhaltungspflicht berücksichtigen, als auch die Gesetze zum Datenschutz, Urheberrecht und Markenrecht“, betont die D.A.S. Juristin. Viele Unternehmen legen daher einen eigenen Verhaltenskodex fest, den sogenannten „Social Media Guide“. Dieses Handbuch informiert alle Angestellten über die geltenden Richtlinien für den beruflichen Umgang mit Social Media. Darüber hinaus wählen viele Firmen bestimmte Mitarbeiter aus, im Namen des Unternehmens zu kommunizieren.

Was ich schon immer mal über meinen Chef sagen wollte…
„Die vom Arbeitgeber festgelegten Regeln für das Verhalten in sozialen Netzwerken gelten auch für die private Kommunikation“, betont die D.A.S. Rechtsexpertin. Arbeitnehmer, die auf Facebook endlich mal ihren Frust loswerden wollen, sollten daher vorsichtig sein, denn: Wer sich als Privatperson auf Facebook kritisch über seinen Arbeitgeber, Kollegen oder Kunden auslässt oder gar Betriebsinterna weitergibt, dem droht zumindest eine Abmahnung (ArbG Dessau-Roßlau, Az. 1 Ca 148/11; ArbG Duisburg, Az. 5 Ca 949/12), im schlimmsten Fall sogar die Kündigung (LAG Hamm, Az. 3 Sa 644/12).
Weitere Informationen bietet das Rechtsportal auf www.das.de/rechtsportal

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Wussten Sie, dass…? Die D.A.S. Expertin Anne Kronzucker klärt auf!
Im sozialen Netz für den Chef?

– Enthält der Arbeitsvertrag oder eine Betriebsvereinbarung ein generelles Verbot, E-Mail und Internet privat am Arbeitsplatz zu nutzen, dann gilt dies auch für Facebook.

– Ein Verbot, private Handys im Büro und während der Arbeitszeit zu verwenden, umfasst auch die Nutzung von Facebook & Co.

– Wer sich nicht an die Verbote des Arbeitgebers zu Internet, E-Mail und sozialen Netzwerken hält, muss mit einer Abmahnung und unter Umständen sogar mit einer Kündigung rechnen!

– Mitarbeiter, die für den Arbeitgeber in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, müssen sowohl die vertragliche Geheimhaltungspflicht berücksichtigen, als auch die Gesetze zu Datenschutz, Urheberrecht und Markenrecht. Diese Vorgaben gelten auch für die private Kommunikation.
Weitere Informationen bietet das Rechtsportal auf www.das.de/rechtsportal

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Das Bildmaterial steht unter http://hartzpics.de/DAS/FacebookArbeitsplatz/Bild1.jpg zur Verfügung.

Bitte geben Sie bei Veröffentlichung des bereitgestellten Bildmaterials die „D.A.S. Rechtsschutzversi-cherung“ als Quelle an – vielen Dank!

Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2012 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

Kontakt
D.A.S. Rechtsschutzversicherung
Anne Kronzucker
Thomas-Dehler-Str. 2
81737 München
089 6275-1613
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Katja Rheude
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