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Adams von MSC Software spielt Schlüsselrolle bei Landung von Curiosity auf dem Mars

Adams von MSC Software spielt Schlüsselrolle bei Landung von Curiosity auf dem Mars

MSC Software teilte heute mit, dass die Mehrkörperdynamik-Software Adams entscheidenden Anteil hatte an der außergewöhnlichen Landung des Curiosity-Rovers auf dem Mars. Ein Ingenieurteam am NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) führte vor dem Flug eine Reihe von schwierigen Computersimulationen der Himmelskran-Manöver durch. Aufgrund der extremen Umweltbedingungen auf dem Mars, konnten diese Manöver nicht auf der Erde physisch getestet werden. Elegant und präzise platzierte das JPL-Team den Rover vorab virtuell auf dem Roten Planeten.

Die Computersimulationen, die JPL in Adams ausführte, waren für die Mission unverzichtbar. Zum Beispiel musste während der Entfaltung der Steuerungseinrichtung des Rovers verhindert werden, dass Teile der Flugausrüstung miteinander kollidierten. Mit Adams konnten die Ingenieure diesen Vorgang modellieren und simulieren. Diese Simulationen waren anders als die meisten Studien für auf der Erde eingesetzte Produkte. Das Team wusste, dass es die extremen Belastungen, denen Curiosity in den letzten Phasen von Anflug, Trennung und Landung ausgesetzt sein würde, nur in Computersimulationen untersuchen konnte. Viele Umweltbedingungen des Mars konnten nirgendwo auf dem Planeten Erde physisch getestet werden. Die Ingenieure befassten sich mit komplexen Problemen wie der Mars-Schwerkraft und -Atmosphäre, der Oberflächenneigung und Landegeschwindigkeiten, die auf der Erde nicht genau reproduziert werden konnten.

Mit Adams wurde eine ganze Reihe von Ereignissen simuliert, dazu gehörten der Anflug, das Aufsetzen und die Trennung vom Fahrzeug, das den Rover transportierte. Dieser Flugkörper bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 21.000 km/h und musste auf eine Geschwindigkeit abgebremst werden, bei der der Rover mit einem Himmelskran-Manöver sicher auf der Marsoberfläche abgesetzt werden konnte. Das Ingenieurteam bei JPL erstellte dafür Teilmodelle mit Adams, darunter auch ein wirklichkeitsgetreues, detailliertes Modell des Rovers selbst. Diese Aufgabe war um ein Vielfaches schwieriger als bei vorherigen Rovern, denn die Ingenieure mussten für die verschiedenen Szenarien mehrere Modelle entwickeln: für die Bereitstellung des Mobilitätsmoduls, die Trennung vom Flugkörper und für die eigentliche Landung.

„Die Mitarbeiter bei MSC sind sehr stolz auf die Leistungen des JPL-Teams“, sagte Dominic Gallello, CEO & President bei MSC Software. „Wir beglückwünschen das NASA-Team und freuen uns, dass unsere Software zu einer so außergewöhnlichen Meisterleistung beitragen konnte. Es ist immer erstaunlich, wie unsere Kunden Nutzen aus Simulationen ziehen. Manchmal müssen sich unsere Kunden ausschließlich auf die Technik verlassen, um komplizierte Missionen wie Curiosity durchzuführen. Dies ist ein Ereignis, das wir nie vergessen werden.“

MSC.Software entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute Niederlassungen in 20 Ländern weltweit. Die Lösungen von MSC.Software erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

Kontakt:
MSC Software
Syllvett Tsialos
Am Moosfeld 13
81829 München
089 431987-0
info.de@mscsoftware.com
http://www.mscsoftware.com

Pressekontakt:
MSC Software GmbH
Syllvett Tsialos
Am Moosfeld 13
81829 München
089 431987-0
syllvett.tsialos@mscsoftware.com
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