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„Die Herausforderungen in China sind ähnlich“

Chinesische Delegation aus Anhui zu Gast bei der Nassauischen Heimstätte in Frankfurt

Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal (3.v.l.) begrüßt die Delegation aus Anhui.

Die 15köpfige Delegation aus der südöstlichen Provinz Chinas, die bei rund einem Drittel der Fläche und 75 Prozent der Bevölkerung Deutschlands eine knapp doppelt so hohe Bevölkerungsdichte aufweist, interessierte sich bei ihrem gestrigen Besuch speziell für die Förderung des Wohnungsbaus hierzulande. Die Führungskräfte aus Wohnungs- und Bauämtern und staatlichen Finanzierungsfonds wurden von Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal empfangen. Die Nassauische Heimstätte als größtes hessisches Wohnungsunternehmen in öffentlichem Besitz und doch strikt privatwirtschaftlich ausgerichtet? Das provozierte viele Fragen, aus welchen finanziellen Quellen sich der Wohnungsbau in Deutschland bedient. Westphal machte deutlich, dass auch die im Vergleich günstigen Mieten der Nassauischen Heimstätte im Unternehmen erwirtschaftet werden müssten. Eine direkte staatliche Subventionierung in Form von Baukostenzuschüssen gebe es nicht, allerdings könne die öffentliche Hand zum Beispiel über zinsgünstige Darlehen oder den Kauf von Belegungsrechten Einfluss auf die Miethöhen nehmen.

Die energetische Optimierung des Gebäudebestands ist auch in China mehr und mehr ein Thema, hier seien „die Herausforderungen recht ähnlich“. Die Ausführungen zum Effizienzhaus Plus der Nassauischen Heimstätte auf dem Riedberg wurden sehr aufmerksam aufgenommen. Beim anschließenden Rundgang durch die Heimatsiedlung und die Fritz-Kissel-Siedlung in Sachsenhausen gingen Wolfgang Koberg und Ralf Lang vom Regionalcenter Frankfurt auf Möglichkeiten der energetischen und altersgerechten Modernisierung eines rund 50 Jahre alten Wohnungsbestandes ein. In der gerade fertig gestellten Wohnanlage Apfelcarre der Nassauischen Heimstätte in Preungesheim staunten die chinesischen Besucher nicht schlecht, welche architektonische Qualität und Wohnungsgrundrisse im geförderten Wohnungsbau möglich sind. Grundstücksknappheit kennt man nämlich auch in den großen Städten der Provinz, zum Beispiel in Hefei oder Chizhou. Vor allem die großzügigen Außenanlagen und die energieeffiziente Bauweise sind daher Anregungen, die man gerne mit nach Anhui nimmt.
Bildquelle:kein externes Copyright

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main, bietet seit 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. 2005 erwarb die Nassauische Heimstätte die Anteile des Landes Hessen an der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel. Durch den Zusammenschluss avancierte sie zu einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit 61.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden. Diese werden aktuell von rund 260 Mitarbeitern – in vier Regional- untergliedert in 13 Service-Centern – betreut. Unter der Marke „NH ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben durchzuführen.

Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Untermainkai 12-13
60311 Frankfurt am Main
069 6069-1321
jens.duffner@naheimst.de
http://www.naheimst.de

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