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So sichern Sie sich richtig ab: Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit

Nicht jeder, der sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit absichern will, bekommt den passenden Versicherungsschutz, berichtet das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in seiner aktuellen Ausgabe. Versicherungsmakler Helge Kühl hat den Test fachlich begleitet und erläutert die Hintergründe. Sein Tipp: Versicherung nie ohne Risikovoranfrage beantragen.

Neudorf, 24. März 2014. Jeder vierte Berufstätige in Deutschland wird laut Statistik im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig, kann also seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Die Folge: Das Einkommen sinkt drastisch, denn die gesetzliche Rentenversicherung zahlt, wenn überhaupt, nur eine kleine Rente. Ohne zusätzliche Vorsorge droht in den meisten Fällen der finanzielle Ruin.

Erste Wahl für den Schutz vor dem finanziellen Abstieg ist eine private Versicherung bei Berufsunfähigkeit(BU). Allerdings ist es oft gar nicht so einfach, einen passenden Vertrag zum bezahlbaren Beitrag zu bekommen. ÖKO-Test wollte unter anderem wissen, ob und zu welchen Konditionen Versicherungsunternehmen den gewünschten BU-Schutz bieten. Dazu schaltete das Verbrauchermagazin erneut den Versicherungsmakler Helge Kühl ein, der im Auftrag von ÖKO-TEST dieses Mal insgesamt 110 Risikovoranfragen für fünf Kunden mit Allerweltserkrankungen verschickte. Die Ergebnisse waren ernüchternd.

Enorme Unterschiede

Nur 19 Prozent aller Anfragen wären in der Praxis ohne Probleme policiert worden. In allen anderen Fällen wurden einzelne Krankheitsbilder vom Schutz ausgeschlossen oder es gab Beitragszuschläge, Begrenzungen der versicherten Rente oder der Laufzeit und sogar Ablehnungen. In vier von fünf Fällen gelang es Kühl letztlich, nach intensiver Suche geeigneten Schutz zu normalen Konditionen zu finden. Allerdings: „Das Untersuchung zeigt, wie willkürlich die Risikoeinstufung in der Branche ist. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Versicherer bei der Annahmepolitik würfeln oder dass die Annahme davon abhängt, ob der Sachbearbeiter gerade gut drauf ist“, so der Experte.

Im Einzelfall kann es je nach Beruf, Lebensumständen und Hobbies Beitragsunterschiede von 300 Prozent und mehr geben. Und dabei ist ein teurer Vertrag noch nicht einmal unbedingt besser, weiß Kühl. Er vergleicht für seine Kunden nicht nur Beiträge und Leistungen. „Billig allein reicht nicht“, so Helge Kühl. Auf seiner Internetseite buforum24.de präsentiert er die wichtigsten Auswahlkriterien.

Nicht ohne Risikovoranfrage

Der BU-Experte stellt für seine Kunden grundsätzlich vor jedem Antrag erst einmal eine anonyme Anfrage. Nur so kann er ermitteln, wo es nach Prüfung von Gesundheitszustand, Hobbies und Beruf durch die Versicherungsunternehmen für den jeweiligen Einzelfall den besten Versicherungsschutz zu einem vernünftigen Preis gibt. Aber er hat noch einen zweiten Grund, und der heißt Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft, kurz „HIS“. An diese Datei melden Versicherer unter anderem, welche Anträge sie abgelehnt oder nur zu schlechteren Bedingungen angenommen haben. Von einem HIS- Eintrag erfahren dann auch andere Versicherungsunternehmen.

Dazu Helge Kühl: „Bei einer Risikovoranfrage fordern wir von verschiedenen Versicherern ein verbindliches Angebot an, ohne dass Kundendaten zentral gespeichert werden. Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Kunde am Ende ohne Vertrag dasteht, frei nach dem Motto: einmal abgelehnt – immer abgelehnt.“ Diese Methode bietet noch einen weiteren Vorteil: Der Kunde kann, sofern es bei einem Anbieter nicht klappt, die Frage anderer Versicherer, ob für ihn bereits ein Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung nur zu erschwerten Bedingungen angenommen oder abgelehnt wurde, mit ruhigem Gewissen verneinen. Auch dies erleichtert den weiteren Antragsprozess erheblich.

Zeit nehmen

Aus Sicht des Versicherungsexperten nehmen sich viele Verbraucher zu wenig Zeit, um den passenden Tarif bei einem fairen und leistungsfähigen Versicherungsunternehmen zu finden. „Der schnelle Blick in einen Testbericht oder das Internet reicht da nicht aus“, so Kühl. Jeder Fall müsse individuell behandelt werden. Dabei spielten neben dem Beruf und dem konkreten Bedarf auch die individuellen Gesundheitsverhältnisse eine entscheidende Rolle.

„Mit dem Kauf eines neuen Autos, das vielleicht 30.000 Euro kostet, beschäftigen sich viele Verbraucher über Wochen und Monate. Aber eine Entscheidung über die existenziell wichtige Berufsunfähigkeitsversicherung soll oft in wenigen Stunden fallen. Das ist aus meiner Sicht nicht möglich. Ich setze in meiner Beratung auf eine umfassende Ermittlung des Versicherungsbedarfs und auf das Instrument Risikovoranfrage. Nur so erhält der Kunde die Chance, sich für den bestmöglichen Versicherungsschutz entscheiden zu können.“

Helge Kühl hat kostenlose Informationen für Verbraucher auf seiner Internetseite buforum24.de/ zusammengestellt.
Bildquelle: 

Die Firma Helge Kühl -Versicherungsmakler ist auf Versicherungen bei Berufsunfähigkeit spezialisiert. Bereits 2004 baute Helge Kühl das viel beachtete Internetportal www.buforum24.de auf. Über die Firma Helge Kühl -Versicherungsmakler können Verbraucher anonyme Risikovoranfragen stellen. Damit wird gewährleistet, dass ihre sensiblen persönlichen Daten nicht im „Daten-Dschungel“ der Versicherungswirtschaft landen. Helge Kühl arbeitet für verschiedene Verbraucherschutzorganisationen und ist ein gefragter Experte für die Erstellung von Testberichten (z.B. ÖKO-TEST März 2014). Das Internetportal www.buforum24.de wurde mehrfach von Medien wie Finanztest oder Spiegel online empfohlen.

Helge Kühl – Versicherungsmakler
Helge Kühl
Aschauer Weg 4
24214 Neudorf
04346-29602-00
kuehl@helgekuehl.de
http://www.helgekuehl.de/

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