Neuigkeiten Timeline

Tourismus, Reisen
Juni 2, 2026

Ascott zeigt, was Rooftops können

Logistik, Transport
Juni 2, 2026

Vierkammer Abrollcontainer für höchste Wirtschaftlichkeit

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 2, 2026

Frequentis mit Global Player Award der Wirtschaftskammer Österreich ausgezeichnet

Elektro, Elektronik
Juni 2, 2026

Battery Show 2026: BURGER GROUP zeigt flexible Aktuator-Plattformen und Lösungen für Thermo- und Batterielademanagement

Handel, Dienstleistungen
Juni 2, 2026

DIHK zu Besuch bei Kustermann:

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juni 2, 2026

GOTS fordert Aufnahme von sportlichen Leistungsanforderungen in die Schulpläne

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juni 2, 2026

Prävention beginnt im Mund

Computer, Information, Telekommunikation
Juni 2, 2026

Hyland stellt nächste Generation von KI-Plattforminnovationen für das Agentic Enterprise vor

Wissenschaft, Forschung, Technik
Juni 2, 2026

Teilnehmende für Studie zur Verbesserung der Bioabfalltrennung gesucht

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Juni 2, 2026

Orient Art Studio wächst: Neuer Standort in Kreuzberg

Maschinenbau
Juni 2, 2026

Weltneuheit von FUJI: Auto Kitting Station automatisiert erstmals das Bestücken von Feedern mit Gurtrollen

Auto, Verkehr
Juni 2, 2026

Beliebt, gepflegt und gehegt: Oldtimer

IT, NewMedia, Software
Juni 2, 2026

Komplexe Zeichnungsteile für die Luftfahrt: Becker Avionics hebt Beschaffung mit FACTUREE auf neue Flughöhe

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 2, 2026

Mit gelebter Partnerschaft zu mehr Sicherheit: Avacon zu Gast bei DENIOS

Schwere Zeiten für klassische Markenprodukte

Eigenmarken des Handels auf dem Vormarsch

Schwere Zeiten für klassische Markenprodukte

Foto: Fotolia

sup.- Im Supermarktregal stehen sie nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, aber tatsächlich trennen Markenartikel und Handelsmarken Welten. Was sich für den Käufer als Wahl z. B. zwischen verschiedenen Brotaufstrichen, Limonaden oder Waschmitteln darstellt, steht in Wirklichkeit für zwei grundsätzlich unterschiedliche Vertriebsvarianten. Die klassischen Markenartikel bekannter Hersteller konkurrieren dabei mit den Eigenmarken der großen Handelsunternehmen und Discounterketten. Diese Eigenmarken in nahezu sämtlichen Warengruppen, die nur im Filialnetz der jeweiligen Kette verkauft werden, haben bereits einen Anteil von über 40 Prozent am Einzelhandelsumsatz in Deutschland.

Nun heißt es ja, dass Konkurrenz das Geschäft belebt, aber in diesem Fall rücken die Rahmenbedingungen den Wettbewerb in extreme Schieflage. Denn große Handelsketten haben die Möglichkeit, die Präsentation und die Preisgestaltung ihrer Marken bundesweit für alle Filialen zentral zu steuern. Externe Markenhersteller müssen dagegen überhaupt erst einmal mit ihren Produkten Aufnahme in das Sortiment der Handelsketten finden. Dass die Filialketten dabei ihre Marktmacht ausspielen und meistens die Konditionen diktieren, hat das Bundeskartellamt erst jüngst im Rahmen einer umfangreichen Marktbeobachtung festgestellt. Während es also z. B. für die bundesweite Preiserhöhung eines Handelsmarken-Produktes lediglich einer zentralen Order bedarf, haben die Hersteller von Markenartikeln praktisch keinen Spielraum für flächendeckende Preisanpassungen. Dieses Ungleichgewicht bereitet gerade den Herstellern von so genannten Premium-Marken Probleme, denn deren Kunden erwarten hochwertige Qualität, beste Zutaten und erstklassigen Kundenservice. Sollten sich die dafür erforderlichen Verkaufspreise nicht mehr durchsetzen lassen, brechen für die klassischen Markenprodukte schwere Zeiten an.

Dieser Konflikt wird noch dadurch verstärkt, dass ausgerechnet das Kartellamt die Machtstrukturen im Handel zementiert. Die Wettbewerbshüter möchten dem Kunden die Kaufentscheidung abnehmen, indem sie immer häufiger das höhere Preisniveau von Qualitätsmarken unter den Verdacht kartellrechtlich verbotener Absprachen stellen. Als Basis einer Unschuldsvermutung haben nach dieser Logik nur Discountprodukte im Niedrigpreis-Segment zu gelten. „Mit einer solchen Feststellung zeigt das Kartellamt seine realitätsferne Beurteilung von Wirtschaft“, meint Detlef Brendel (http://www.pressebuero-brendel.com), Autor des Fachbuchs „Wirtschaft im Würgegriff / Wie das Kartellamt Unternehmen blockiert“ (Campus Verlag, ISBN 978-3-593-50150-5). Nach seiner Ansicht droht ein behördlich geregeltes „Discountry“ statt einer vielfältigen Warenlandschaft, die die Wahl zwischen unterschiedlichen Preisstufen dem Kunden überlässt: „Wir haben heute die Situation, dass der Wettbewerb gegen das Kartellamt verteidigt werden muss.“

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

(Visited 55 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert