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Sind Gelenkprothesen schlecht für das Herz?

Forscher entdecken erhöhtes Herzinfarktrisiko bei Arthrosepatienten mit Hüft- und Knieersatz

Sind Gelenkprothesen schlecht für das Herz?

Beispiele für Gelenkersatz

Wer an Arthrose erkrankt, muss sich langfristig wahrscheinlich damit auseinander setzen, eines Tages ein künstliches Gelenk zu erhalten. Forscher der Boston University fanden nun heraus, dass Arthrosepatienten, denen ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk eingesetzt wurde, in der unmittelbaren Phase nach der Operation ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt haben.

Studie an über 27.000 Patienten
Das Forscherteam rund um den Wissenschaftler Yuqing Zhang untersuchte für die Studie (DOI: 10.1002/art.39246) jeweils 13.849 Patienten, die ein künstliches Knie erhielten. Parallel dazu verglichen sie 13.849 Arthrosepatienten, die nicht operativ behandelt wurden. Dabei stellte sich heraus, dass in den ersten sechs Monaten nach der Operation mehr Herzinfarkte unter den Patienten mit künstlichem Kniegelenk eintraten, als bei nicht operierten Patienten. Vor allem im ersten Monat sei das Risiko besonders hoch.
Zusätzlich zur Kniearthrose wurden Patienten mit Hüftarthrose analysiert. Auch hier zeigte sich in der Gruppe der Personen mit künstlichem Gelenk ein erhöhtes Risiko in den ersten sechs Monaten nach dem Eingriff.
Nach dem Zeitraum von sechs Monaten unterschieden sich die Zahlen zwischen operierten und nicht-operierten Patienten jedoch nicht mehr deutlich.

Ursachen noch unbekannt
Die Ursachen für das erhöhte Herzinfarktrisiko kurz nach den Operationen sind bislang noch unbekannt. Wie das Forscherteam vermutet, könnte die Anästhesie, die im Rahmen des Eingriffs stattfindet, ein Grund sein. Auch eine veränderte Medikamentengabe, beispielsweise durch die unterbrochene Einnahme des Wirkstoffs ASS, könnte laut den Aussagen der Wissenschaftler eine Erklärung liefern. Insgesamt stellten die Forscher fest, dass das Risiko für einen Herzinfarkt im Zusammenhang mit Gelenkersatz bislang nicht ausreichend beachtet wurde und Maßnahmen gefunden werden müssen, um Patienten eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

Arthrosebehandlung ohne Operation
Eine nicht-operative Möglichkeit in der Behandlung von Arthrose ist die Kernspinresonanz-Therapie (KSRT). Dieses Verfahren nutzt das aus der Diagnostik bekannte Prinzip der Kernspinresonanz (MRT) therapeutisch. Es beeinflusst selektiv und gezielt die Zellfunktionen, um Stoffwechselprozesse im Körper zu aktivieren und Arthrose ursächlich zu behandeln. Dadurch soll die Regenerationsfähigkeit beschleunigt und Arthrosepatienten langfristig zur Schmerzfreiheit verholfen werden.
In einer Multizentrenstudie (PMID:23539765) an über 4.500 Patienten mit Hüft-, Knie-, Sprunggelenks- und Spondylarthrose wurde die Wirkung der Kernspinresonanz-Therapie untersucht. Dabei entdeckten die Forscher, dass auch ein Jahr nach der Behandlung mit der Kernspinresonanz-Therapie die Schmerzlinderung anhielt und eine messbare Funktionsverbesserung eintrat. „Die signifikante Reduktion der Schmerzen, welche bis zu 12 Monate nach der KSRT nachweisbar war, erlaubt den Schluss, dass die KSRT bei schmerzhaften Arthrosen eine zusätzliche, wirksame, nachhaltige Therapiemaßnahme darstellen dürfte“, so ein Ergebnis der Studie.
Die Kernspinresonanz-Therapie kann damit eine Alternative für Risikopatienten sein, bei denen eine Operation zu Komplikationen führe könnte.
Bei welchen Ärzten die Therapie angeboten wird und weitere Informationen zum Verfahren gibt es unter www.mbst.de und telefonisch unter der 06441 679 18 55.

Die MedTec Medizintechnik wurde 1998 im mittelhessischen Wetzlar gegründet. Sie ein forschungs- und vertriebsorientiertes Unternehmen und ist Hersteller der MBST-Kernspinresonanz-Therapiegeräte. Die Behandlung wird bei verschleißbedingten Gelenkerkrankungen und Stoffwechselstörungen der Knochen eingesetzt. Seit der Unternehmensgründung legt die Firma großen Wert auf eine konsequente Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Kooperation mit renommierten Universitätskliniken und Instituten. Damit wird die permanente Weiterentwicklung der Behandlungsmethode gewährleistet.
Im Jahr 2014 wurde das Unternehmen als Top-Innovator des Mittelstandes ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde für das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg mit den Kernspinresonanz-Therapiegeräten verliehen.

Firmenkontakt
MedTec Medizintechnik GmbH
Katharina Künzel
Sportparkstraße 9
35578 Wetzlar
06441 679 18 0
medtec@mbst.de
http://www.mbst.de

Pressekontakt
DeltaMed GmbH
Katharina Künzel
Sportparkstraße 9
35578 Wetzlar
06441 679 18 0
marketing@mbst.de
http://www.mbst.de

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