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Grauer Star: Was ist das?

Mit dem Älterwerden können die Augen durch Stoffwechselprodukte eintrüben, Grauer Star entsteht

Grauer Star: Was ist das?

Grauer Star wird durch den Augenarzt diagnostiziert. (Bildquelle: © Ramona Heim – Fotolia.com)

Trübes Sehen, erhöhte Blendungsempfindlichkeit, Kurzsichtigkeit und nachlassende Kontrastsicht bei Farben, der Graue Star, medizinisch auch als Katarakt (http://www.initiativegrauerstar.de/grauer-star-was-ist-das/) bezeichnet, weist ganz typische Symptome auf. Augenfachärzte unterscheiden zwischen einem angeboren, dem sogenannten kongenitalen (angeborenem) Grauem Star, und einer erworbenen Katarakt, die sich als Folge des natürlichen Alterungsprozesses entwickelt oder durch Verletzungen an den Augen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, die Einnahme bestimmter Medikamente, erhöhte Strahlungsbelastung oder Tumore entsteht. Die statistisch betrachtet häufigste Form ist die idiopathische, altersbedingte Katarakt. Sie gilt als bedingt durch den natürlichen Alterungsprozesses der Augenlinse, bei dem es zur Ablagerung von Stoffwechselprodukten in den Augenlinsen (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/) kommt.

Wie wird der Graue Star diagnostiziert?

Eine Diagnose von Grauem Star erfolgt in einer augenärztlichen Untersuchung beim Facharzt. Dabei verwendet der Augenarzt eine Spaltlampe, mit der er die vorderen und mittleren Bereiche des Auges ausleuchtet. Dabei wird sichtbar, ob sich die Augenlinse bereits eingetrübt hat. Die Trübung wirkt im fortgeschrittenen Verlauf von Grauem Star milchig-weiß. Zudem wird der Arzt einen Sehtest durchführen und die Empfindlichkeit gegenüber blendendem Licht überprüfen.

Was passiert, wenn der Augenarzt einen Grauen Star zweifelsfrei diagnostiziert hat?

Kommt die augenärztliche Untersuchung zu dem Ergebnis, es liegt ein Grauer Star vor, wird der Arzt seinem Patienten erklären, dass nur eine Operation Abhilfe schaffen kann. Letztlich entscheiden Arzt und Patient gemeinsam, wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Die Lebensumstände des Patienten spielen dabei eine Rolle, aber vor allem der Fortschritt der Katarakt. Die Augenoperation (http://www.initiativegrauerstar.de) bei Grauem Star gehört heute zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen überhaupt. Sie gilt als ausgereiftes, sehr sicheres und minimalinvasives Verfahren. Dabei wird die natürliche Augenlinse gegen eine Kunstlinse ausgetauscht, die je nach Modell, man unterscheidet zwischen monofokalen Standardlinsen und multifokalen Premiumlinsen, mit verschiedenen Funktionen verbunden sein können, die allesamt zu einer neuen visuellen Lebensqualität beitragen ohne Sehbeeinträchtigungen durch den Grauen Star oder andere Augenprobleme.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
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mail@webseite.de

Diagnose Grauer Star: Eine Chance für besseres Sehvermögen

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