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Eine Million Schritte gegen 100 Millionen Tonnen Plastikmüll

Mit einer Million Schritten, barfuss und mit blossen Händen, befreit Jan Baur (28) eine Küstenlinie vom Müll.

Eine Million Schritte gegen 100 Millionen Tonnen Plastikmüll

Mit einer Million Schritten, barfuss und mit blossen Händen, befreit Jan Baur (28) eine Küstenlinie vom Müll.
Mit einem Sponsorenlauf will er auf ein Umweltproblem aufmerksam machen und zugleich einen Weg
aufzeigen, mit dem fast jeder seinen Beitrag zur Abhilfe leisten kann. Ganz einfach und ohne technische
Hilfsmittel.

Schaffhausen, 06.06.2016 – Plastikmüll im Meer ist ein weltweites Problem. Über vier Fünftel aller Meeresschildkröten
werden in ihrem Leben mindestens einmal durch herumschwimmende Plastikabfälle verletzt, oft
sogar tödlich. In 90 Prozent der Mägen von Seevögeln findet sich Plastikmüll. Doch wie immer, wenn viele
Interessengruppen oder gar mehrere Nationen beteiligt sind, sind die Reaktionen schwerfällig. Wirksame
Gesetze lassen auf sich warten.

Nicht länger warten will Jan Baur, 28 Jahre und gebürtig in der Schweiz. Er lebt und arbeitet seit vielen Jahren
immer wieder zeitweise auf den Kanarischen Inseln als Surfer und Surflehrer. Seine Liebe zum Meer, dessen
zunehmende Verschmutzung er täglich beobachtet, brachte ihn auf eine Idee: „Ich werde im kommenden Jahr
eine Küstenlinie vom Müll befreien. Barfuss, mit blosser Hand und begleitet von Menschen, denen der Schutz
der Meere auch am Herzen liegt“, erklärt Jan Baur. Ein Aufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo
ja alles etwas grösser ist, inspirierte ihn dazu, das Projekt grösser zu denken, um mit mehr Öffentlichkeitsarbeit
mehr zu erreichen. Der Sponsorenlauf ist nur der erste Schritt von vielen weiteren.
Mittlerweile unterstützen viele Menschen seinen Verein, der so heisst wie die Aktion: Walk2Clean. Walk2Clean
hat drei Ziele: „Zum einen wollen wir möglichst viele Menschen auf die wirklich schlimme Situation
aufmerksam machen. Wir dürfen nicht länger die Augen davor verschliessen, was wir dem Lebensraum Meer
und seinen Bewohnern antun, welchen Schaden und wie viel unnötiges Leid wir durch unsere Unachtsamkeit
verursachen“, so Jan Baur weiter. Nach und nach entstehen – auch durch die Arbeit der Unterstützer – eine
Website, Videos und andere Massnahmen, um das Projekt bekannt zu machen.

„Ausserdem zeigt die Aktion, was ein Einzelner erreichen kann. Wir haben das in der Geschichte bereits erlebt:
Oft reicht der kleine Anstoss eines Menschen, um viele andere Menschen zu etwas Grossem zu bewegen. Das
Tolle: Man braucht nichts dazu als ein Stückchen Küste, Füsse zum Gehen und Hände zum Aufsammeln. Und
natürlich soll es nicht bei diesem einen Anstoss bleiben. Darum haben wir uns als Drittes das Ziel der Prävention
auf die Fahnen geschrieben“, führt Jan Baur weiter aus. So soll mithilfe von Sponsorengeldern und Spenden
ein Camp errichtet werden, in das Schulklassen aus aller Welt zur Projektarbeit eingeladen werden. Geplant
sind ausserdem Bücher und Videos, die an Schulen verteilt werden.

Für die Organisation, um das Projekt bekannt zu machen und für die Massnahmen zur Prävention braucht der
Verein weitere Unterstützer, die aktiv mithelfen, und er braucht weitere finanzielle Zuwendungen. Sponsoren
bekommen sogar etwas zurück. Vergleichbar mit dem Ablauf beim Crowdfunding gibt es für die Spenden Dankeschön-
Geschenke in Form von bedruckten T-Shirts, Erwähnungen und einigen andere Überraschungen.
Mehr Informationen und aktuelle Nachrichten gibt es auf der Website www.walk2clean.com und beim
Verein unter der E-Mail info@walk2clean.com.

Der Verein Walk2Clean ist seit 2016 tätig und Spendenberechtigt. Mit Walk2clean streben wir zwei Dinge an: Zum einen möchten wir durch unsere Unternehmung auf das Problem der Vermüllung der Weltmeere aufmerksam machen und zum anderen möchten wir durch die generierten Spenden weitere Projekte zur wirksamen Präventivmassnahme aufbauen. Diese ist zugleich Schwerpunkt unserer Lösung: Menschen sollen für das Thema sensibilisiert werden und selbst künftige Verschmutzungen verhindern. Mit der Vollendung des ersten Walks soll die Entstehung eines „Walk2clean Camp-Hauses“ ermöglicht werden. In diesem können sich Menschen aus aller Welt weiterbilden oder aktiv an Reinigungs- oder Präventivprojekten teilnehmen. Künftige Einnahmen und Spenden kommen weiteren Aktivitäten im Bereich Umweltschutz direkt zu gut. Somit stellen wir sicher, dass sämtliche Mittel für den Zweck eingesetzt werden, für die sie gespendet wurden.

Kontakt
Verein Walk2clean
Jan Baur
Rheinhalenstrasse 8
8200 Schaffhausen
+41 76 278 87 87
info@walk2clean.com

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