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Gewässerschutz bleibt Daueraufgabe

Herausforderung für Industrie und Gewerbe

Gewässerschutz bleibt Daueraufgabe

Foto: Fotolia / Björn Wylezich (No. 5658)

sup.- Der Qualitätserhalt von ober- und unterirdischen Gewässern gehört international zu den vorrangigen Nachhaltigkeitszielen. Auch wenn die Bedeutung des Gewässerschutzes derzeit vom Thema Klimaschutz im Rahmen der Energiewende etwas verdeckt wird, bleibt er eine wichtige und auf Dauer angelegte Aufgabe. Die Belastung von Flüssen und Seen durch organische Mikroverunreinigungen oder durch Nährstoffe aus der landwirtschaftlichen Düngung zwingen zu einer Verfeinerung der Wasseranalysen und zur Entwicklung innovativer technischer Schutzmaßnahmen – ein Wettlauf, der immer wieder neu gewonnen werden muss. „Der vorsorgende Schutz der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushaltes und die Sicherstellung der öffentlichen Wasserver- und Abwasserentsorgung sind zentrale Aufgaben der Umweltpolitik von Bund, Ländern und Gemeinden“, heißt es in einer Stellungnahme des Bundesumweltministeriums, das auf die enormen Anstrengungen in den letzten Jahrzehnten hinweist. So konnte die Qualität der Oberflächengewässer durch intensive Abwasserbehandlung und nicht zuletzt durch den Bau von mehr als 8.000 biologischen Kläranlagen im kommunalen Bereich maßgeblich verbessert werden.

Aber trotz der nationalen und internationalen Umweltgesetzgebung kann die Politik alleine natürlich keinen vollständigen Gewässerschutz gewährleisten. Gefordert ist nicht zuletzt das Engagement von Industrie und Gewerbe, wo wassergefährdende Stoffe oft unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Arbeitsprozesse sind. Hier muss beispielsweise die Sorgfalt bei der Lagerung und beim Umgang mit solchen Stoffen als zentraler Bestandteil von Unternehmenskultur und Qualitätsmanagement betrachtet werden. Dass dies eine Herausforderung für Industrie und Gewerbe unabhängig von der jeweiligen Betriebsgröße ist, darüber informiert der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) im Internet unter www.bbs-gt.de. Für große Tanksysteme in der chemischen Produktion, für Auffangwannen, Rohrleitungen oder auch komplette Industriefußböden gilt gleichermaßen: Die Betreiber werden ihrer hohen Verantwortung gerecht, wenn sie die Aufträge zur Errichtung und Wartung der Anlagen an spezialisierte Fachbetriebe mit einer Zulassung nach Wasserrecht vergeben. Diese Profis können potenzielle Fehlerquellen bei der Dichtigkeit der Anlagenteile oder bei den technischen Sicherheitsfunktionen rechtzeitig erkennen und sie fachgerecht beheben. Das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de) ist ein zuverlässiger Beleg für das zertifizierte Know-how der Betriebe und gewährleistet die Kenntnis sowie die Befolgung sämtlicher wasserrechtlicher Bestimmungen.

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Redaktion Ilona Kruchen

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