Neuigkeiten Timeline

Politik, Recht, Gesellschaft
Juli 10, 2026

Erbrecht: Ausland, Erbe, Anwaltskanzlei KSR – Erbauseinandersetzung – Unternehmensnachfolge

Sport, Events
Juli 10, 2026

Stärker werden, ohne sich auszupowern: Warum Pilates jetzt neu gedacht wird

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 10, 2026

Oldtimer rollen für den guten Zweck: Vollack Klassik setzt sich gegen Kinderarmut in Karlsruhe ein

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 10, 2026

Philia Intensiv erreicht die Jurystufe beim „Großen Preis des Mittelstandes 2026“

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 10, 2026

Eigenverantwortung statt Schlafwagenmentalität: Warum finanzielle Vorsorge jetzt zur Bürgerpflicht wird

Garten, Bauen, Wohnen
Juli 10, 2026

Bauantrag für Ausbildungszentrum der rnv in Ludwigshafen eingereicht

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 10, 2026

NACH DER FIRMENPLEITE BEGINNT OFT DER EIGENTLICHE ALBTRAUM

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 10, 2026

Podologie und Diabetes: Warum medizinische Fußpflege für Risikopatienten unverzichtbar ist

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Juli 10, 2026

Zwischen Wahrheit und Wahnsinn

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 10, 2026

ZIM-Förderung sichern

Auto, Verkehr
Juli 10, 2026

VMF-Studie: Vermarktung gebrauchter E-Fahrzeuge wird zum strategischen Erfolgsfaktor

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Juli 10, 2026

Gut informiert, sicher und nachhaltig leben

Auto, Verkehr
Juli 10, 2026

Automechanika 2026: Tunap präsentiert erweiterte Human+Technology Linie und innovative Werkstattlösungen

IT, NewMedia, Software
Juli 10, 2026

Dominik Hartmann führt Softengine in die nächste Wachstumsphase

Digitale Medien beeinflussen Kinder-Entwicklung

Hoher Konsum schadet der Gesundheit

Digitale Medien beeinflussen Kinder-Entwicklung

Foto: Fotolia / georgerudy (No. 5847)

sup.- Kinder- und Jugendärzte warnen angesichts neuer Studienresultate, dass erhebliche Missbrauchstendenzen im Umgang mit digitalen Medien unter Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen sind. „Den riesigen Chancen und Möglichkeiten steht als Gefahr der fehlende Erwerb einer Medienkompetenz gegenüber“, so der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Zu diesem Ergebnis kommen erste Auswertungen von über 3.000 Daten der BLIKK Medien-Studie, mit der auf Initiative des BVKJ das Mediennutzungsverhalten von Kindern bis 14 Jahren bei den Kids selbst bzw. bei deren Eltern in 84 Arztpraxen erfragt wurde. Die Analyse zeigt bei Heranwachsenden im Alter bis zu sechs Jahren einen klaren Zusammenhang zwischen Sprachentwicklungs-Störungen und der Nutzungsdauer von digitalen Medien. 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren verwenden der Studie zufolge bereits bis zu 30 Minuten täglich das Handy ihrer Eltern, um Spiele auszuprobieren oder Fotos anzuschauen.

Im Alter von zwölf Jahren besitzen nach Angaben des Branchenverbands Bitcom schon 85 Prozent der Jugendlichen ein eigenes Smartphone. Auch bei Schulkindern wirkt sich ein zu hoher Konsum von bildgestützten Medien eindeutig negativ auf die Entwicklung aus. Als Folgen nennt die BLIKK-Studie das vermehrte Auftreten von schlechten schulischen Leistungen, ADHS und sozial bedingten Auffälligkeiten, zudem Schlaf- und Angststörungen sowie Übergewicht.

Aus den nun erstmals gut belegten Erkenntnissen zu den erheblichen Auswirkungen von extremem Medienkonsum müssen Konsequenzen gezogen werden. Diese Forderung hat Dr. Uwe Büsching, Sprecher des BVKJ-Ausschusses Jugendmedizin auf dem Jugendmedizinkongress in Weimar (März 2017) gestellt. Beim Thema Medienerziehung seien nicht nur die Eltern in der Pflicht, auch die Ärzte sollten im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen das weit verbreitete Problem der zu intensiven Beschäftigung mit digitalen Medien ansprechen, da es nachweislich zu gesundheitlichen Problemen führt.

Insbesondere die körperliche Alltags-Aktivität ist bei Kindern und Jugendlichen bedingt durch die hohe Attraktivität der neuen Medien seit vielen Jahren deutlich geringer geworden. Untersuchungen haben ergeben, dass mittlerweile weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen in Deutschland die WHO-Minimalanforderung von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Anstrengung erfüllt. Doch während die schulischen Leistungen von Eltern meist sehr genau beobachtet werden, ist der Stellenwert eines bewegungsfreudigen Lebensstils für physisch, psychisch sowie sozial gesundes Heranwachsen vielen Erziehungsberechtigten kaum bewusst. Deshalb gehört die Sensibilisierung der Eltern für die hohe Bedeutung von körperlicher Aktivität für ihren Nachwuchs ebenfalls zu den Aufgaben der Kinder- und Jugendärzte. Anregungen und Tipps, wie Kids zu mehr Bewegung im Alltag motiviert werden können, geben Experten z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

(Visited 29 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert