Neuigkeiten Timeline

Bildung, Karriere, Schulungen
August 31, 2026

Praxisnaher Werkzeugkasten für Führung

Tourismus, Reisen
August 31, 2026

Novotels aus Köln, Düsseldorf, Aachen und Frankfurt sammelten Müll mit K.R.A.K.E. e. V.

Maschinenbau
August 31, 2026

Von High Mix bis zu extremen Bauteilformaten: FUJI zeigt auf der EFX die Bandbreite moderner SMT-Bestückung

Medien, Kommunikation
August 31, 2026

Die IMAGO-Analyse zur Fußball-WM 2026: Die größte Bildnachfrage entsteht schon weit vor dem Finale

Medizin, Gesundheit, Wellness
August 31, 2026

Der Ayurveda-Herbst beginnt nicht für jeden gleich

Tourismus, Reisen
August 31, 2026

Herbstwandern in Öfingen vom Rückzugsort Haus Mohnblume

Immobilien
August 31, 2026

Die perfekte Immobilienpräsentation: Ein umfassender Leitfaden für Schleswig-Holstein

Umwelt, Energie
August 31, 2026

GS Yuasa präsentiert SalesIQ auf der Automechanika Frankfurt 2026

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
August 31, 2026

DENIOS macht den Sicherheitsschrank smart und intelligent

Garten, Bauen, Wohnen
August 31, 2026

Split-Klimaanlage kaufen: RheinCool führt über 3.000 Geräte von Daikin, Mitsubishi und Bosch

Bildung, Karriere, Schulungen
August 31, 2026

Felix Blume wird offizieller Schirmherr von Sounds of Hope International

Maschinenbau
August 31, 2026

Clypp sichert Industriewissen mit neuem KI-Editor

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
August 31, 2026

Personalentwicklung / Training und KRINNER-Skala ©

Auto, Verkehr
August 31, 2026

15 von 33 Podestplätzen im E-Auto-Index gehen an chinesische Marken

Neue Behandlungsoption bei Multipler Sklerose

Neustart des Immunsystems mit Stammzellen

Neue Behandlungsoption bei Multipler Sklerose

Foto: Fotolia / angellodeco (No. 5884)

sup.- Rund 400.000 Menschen müssen laut Statistik in der Europäischen Union mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) leben, allein in Deutschland sind es ca. 120.000 Patienten. MS ist eine Autoimmunerkrankung, die letztendlich durch übereifrige Abwehrzellen des Immunsystems zur Zerstörung von Nervenfasern im gesamten Zentralen Nervensystem führen kann. Entsprechend vielfältig sind die Symptome, die von starken Erschöpfungszuständen und Taubheit über Schmerzen in den Gliedmaßen bis hin zum Verlust der Sprech- und Bewegungsfähigkeit reichen können.

Von Patient zu Patient sind Entwicklung und Beschwerdebild sehr unterschiedlich, weshalb MS auch als „Krankheit der tausend Gesichter“ bezeichnet wird. Trotz intensiver Forschung ist diese Autoimmunerkrankung bislang nicht heilbar. Doch es gibt mittlerweile eine noch nahezu unbekannte neue Behandlungsoption für Patienten mit schweren MS-Verläufen, von der sich Wissenschaftler einen entscheidenden Durchbruch erhoffen: den Neustart des Immunsystems mit Hilfe einer Stammzelltransplantation.

Bei der so genannten HALT-MS-Studie unter Leitung von Dr. Richard Nash vom Colorado Blood Cancer Institute in Denver (Colorado/USA) wurden 24 MS-Patienten mit schweren Krankheitsschüben zunächst hämatopoetische Stammzellen aus dem Blut entnommen. Dann erhielten sie eine Hochdosis-Chemotherapie, um das Immunsystem zu zerstören. Anschließend wurden ihnen die im Labor künstlich vermehrten eigenen Stammzellen transplantiert. Diese radikale Behandlungsmethode hat einen lang anhaltenden Erfolg gezeigt. Bei knapp 70 Prozent der Teilnehmer sind auch nach fünf Jahren weder ein Fortschreiten der Erkrankung noch ein Schub oder neue Läsionen im Gehirn aufgetreten, einige Symptome der MS konnten sogar verbessert werden. „Die Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation könnte eine Option für Patienten mit schweren MS-Verläufen werden, insbesondere dann, wenn sie auf vorhandene Therapien nicht ansprechen“, bestätigt Dr. Daniel Rotrosen, Abteilungsleiter der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde NIAID.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass zukünftig vermehrt MS-Patienten bei dieser Behandlungsoption davon profitieren werden, wenn die Ärzte hierzu auf das aus der Nabelschnur gewonnene vitale und unbelastete Stammzelldepot der Patienten zurückgreifen können. „Ich würde jeder Familie empfehlen, sich zum Thema Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur zu informieren. Viele Erkrankungen im Laufe des Lebens des Kindes sind denkbar. Hier bieten Stammzellen ein hohes Potenzial“, rät Prof. Joanne Kurtzberg (Duke University Medical Center, Durham, England), eine führende Pionierin in der Erforschung und Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut. Informationen zur fachgerechten Einlagerung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sowie -gewebe gibt es z. B. unter www.vita34.de, dem Internetportal der in Deutschland führenden privaten Stammzellbank.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

(Visited 43 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert