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Grippe-Impfung nicht verpassen

Rechtzeitig vorbeugen, hilft Krankheitstage vermeiden

Grippe-Impfung nicht verpassen

Gegen Grippe: Schwangere sollten sich impfen lassen. (Bildquelle: Pexels/Pixabay.de)

Stuttgart – Mit der echten Grippe, der Influenza, ist nicht zu spaßen: Betroffene sind innerhalb weniger Stunden schwer krank. Sie leiden unter plötzlich auftretendem hohem Fieber begleitet von sehr starken Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, trockenem Husten und Halsschmerzen. Wer an der echten Grippe erkrankt, fällt für einige Zeit aus. Denn die Influenza dauert bis zu drei Wochen, bis sie ausgeheilt ist. Nicht zu unterschätzen ist, dass eine Grippeerkrankung manchmal auch einen sehr schweren – bis lebensbedrohlichen – Verlauf nehmen kann. Gerade darum ruft der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) jedes Jahr erneut dazu auf, sich gegen die echte Grippe impfen zu lassen. Die Monate Oktober und November sind die beste Zeit, um sich impfen zu lassen. Da Grippewellen häufig zum Jahresbeginn auftreten, bleibt so genügend Zeit, dass sich der Impfschutz in der benötigten Zeit von etwa 14 Tagen aufbauen kann.
Die Grippeimpfung sollte von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden, wünscht sich Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Ba-den-Württemberg: „Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen. Wenn viele Menschen geimpft sind, können sich Krankheiten wie die Grippe schlechter ausbreiten. Aber es gibt Risikogruppen, für die eine Impfung besonders angezeigt ist. Dazu gehören Ältere, Kinder und Schwangere, weil deren Abwehrkräfte eher geschwächt sind. Auch Menschen, die chronisch an Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, gehören zur Risikogruppe bei einer echten Grippe.“
Pro Grippesaison werden laut Schätzungen durchschnittlich eine bis fünf Millionen Menschen zusätzlich ärztlich behandelt. Manche Fälle verlaufen so schwer, dass Betroffene sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Eine breite Durchimpfung in der Bevölkerung hilft, diese Zahlen zu senken. „Leider sind die Impfzahlen rückläufig“, erklärt LAV-Vize Gulde. „Darum ist die Erinnerung über öffentlichkeitswirksame Kampagnen immer wieder nötig. Die Apothekerschaft in Baden-Württemberg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der gemeinsamen Aktion mit den Ärzten und Krankenkassen im Land. Mit Plakaten, Postkarten und auf der Webseite www.Lass-dich-impfen.de klären wir über die Vorteile der Grippeimpfung auf.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
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70174 Stuttgart
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