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Neue Verlaufsstudie zu Gebärmutterhalskrebs startet

Neue Verlaufsstudie zu Gebärmutterhalskrebs startet

(Mynewsdesk) – GynTect® als Prognosemarker

– Wegweisende Ergebnisse möglich

Jena, 14. Dezember 2017 – Die  oncgnostics GmbH startet eine umfangreiche Verlaufsstudie mit dem GynTect-Testverfahren. Die Studie wird im Zeitraum von drei Jahren und in Zusammenarbeit mit zehn Studienzentren in Deutschland durchgeführt. Sie soll zeigen, dass junge Patientinnen mit einem negativen GynTect Testergebnis trotz auffälliger Zellveränderungen keinen Gebärmutterhalskrebs entwickeln, sondern die Zellveränderungen von allein ausheilen. Sollte sich diese Annahme als richtig herausstellen, könnte GynTect zum neuen Meilenstein in der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung werden.

Die oncgnostics GmbH beginnt eine longitudinale Beobachtungsstudie unter dem Titel „GynTect-PRO“. Unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Dürst aus dem Funktionsbereich Gynäkologische Molekularbiologie der Klinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Jena findet die Verlaufsstudie in insgesamt zehn gynäkologischen Praxen bzw. Kliniken deutschlandweit statt. Das Zentrum für Klinische Studien in Jena unterstützt die Organisation, das Monitoring und die Auswertung der Studie.

Gerade junge Frauen stecken sich besonders häufig mit genitalen HP-Viren an, und in etlichen Fällen führt die Infektion mit einem der Hochrisiko-Stämme zu sichtbaren Zellveränderungen. In den meisten Fällen heilen diese Zellveränderungen gerade bei jungen Frauen jedoch wieder aus, nur sehr selten führen sie zu Krebs. In der Studie werden daher rund 100 Frauen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, bei denen Zellveränderungen der Stufen CIN2 (cervical intraepithelial neoplasia) oder CIN3 diagnostiziert wurden, im Abstand von sechs Monaten über 24 (CIN2) bzw. 12 Monate (CIN3) beobachtet. Parallel zu den üblichen Untersuchungen werden sie auch mit GynTect getestet. Studienlaufzeit und Auswertung erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa drei Jahren.

Die Studie soll zeigen, dass Frauen mit negativem GynTect-Befund nach Ende der Beobachtungszeit eine Rückbildung (Regression) der CIN aufweisen. Sollte diese Studie erfolgreich verlaufen, dann bestätigt sich der hohe „Negative Vorhersagewert“ von GynTect. Damit wäre belegt, dass die GynTect Marker eine Prognose über den Verlauf einer CIN2 oder CIN3 geben können. Dies kann bislang kein anderer Test am Markt.

Am 14.12. startet eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Seedmatch zur weiteren Finanzierung des Abklärungstests GynTect und der Verlaufsstudie. Nähere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Über GynTect

In Deutschland werden jährlich fast 5.000 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, mehr als 1.600 Frauen sterben jährlich an dieser Erkrankung. Andererseits erhalten in Deutschland jedes Jahr etwa 200.000 Frauen eine auffällige Diagnose beim Pap-Test. Nur die wenigsten dieser Frauen haben aber eine zu behandelnde Erkrankung, denn die meisten Dysplasien (Zellveränderungen) bilden sich von alleine wieder zurück.Der Abklärungstest GynTect kann schnell und zuverlässig Gewissheit nach einem positiven Ergebnis des Pap- oder HPV-Tests schaffen.Dabei wird GynTect mit einer Probe durchgeführt, die bereits für die Dünnschichtzytologie entnommen wurde. Die Sensitivität von GynTect für die Erkennung von Krebs liegt bei 100%. Das heißt alle bisher mit GynTect getesteten und an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Patientinnen erhielten auch ein positives Ergebnis. Der Test beruht auf Biomarkern, die nur bei Gebärmutterhalskrebs oder Dysplasien, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu Krebs führen, nachweisbar sind.

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Über die oncgnostics GmbH

Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer Start-Up auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens.

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