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Die Sonne scheint auf jedes Dach!

Solarthermische Anlagen sind flexibel einsetzbar und vielseitig kombinierbar

Die Sonne scheint auf jedes Dach!

Unterschiedliche bauliche Gegebenheiten spielen bei solarthermischen Anlagen quasi keine Rolle.

Köln, Juli 2018. Die private Nutzung der Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung ist so lukrativ wie unkompliziert. Eine solarthermische Anlage auf dem Dach sammelt kostenlose Sonnenwärme und unterstützt damit die Heizungsanlage im Keller. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich bei letzterer um Öl- oder Gaskessel, Biomasseanlage oder Wärmepumpe handelt – die Solarthermie ist kombinierbar mit jedem erdenklichen Wärmeerzeuger. So sparen Verbraucher bares Geld und entlasten zudem noch die Umwelt. Zu guter Letzt ermöglichen flexible Installations- und Montagemöglichkeiten der Solarthermie eine individuelle Anpassung an alle denkbaren baulichen Rahmenbedingungen.

Für Verbraucher, die ihre alte Heizungsanlage in Sachen Effizienz und Nachhaltigkeit aufrüsten oder aber im Neubau verstärkt auf grüne und energieeffiziente Wärmeerzeugung setzen wollen, stellt die Solarthermie eine schlaue Lösung dar. Denn durch flexible Montagemöglichkeiten kann eine solarthermische Anlage nahezu an alle denkbaren baulichen Gegebenheiten angepasst werden. So können solarthermische Anlagen auf verschiedenste Art und Weise am Haus angebracht werden. Ausrichtung, Neigungswinkel und Fläche der Solarkollektoren sind dabei die zentralen Faktoren, welche über die Effektivität einer Anlage entscheiden. Bei der Montage ist es nebensächlich, ob es sich um ein Schrägdach, Flachdach, eine Hausfassade oder gar eine Freifläche handelt. Auch benötigen solarthermische Anlagen relativ wenig Platz. Gerade kleine oder zergliederte Hausdächer sind daher besonders geeignet für Solarthermie. Grundsätzlich ist eine Ausrichtung der Anlage gen Süden optimal, da hier die meiste Sonnenstrahlung herrscht. Jedoch bedeutet eine ungünstigere Justierung nicht automatisch weniger Wärmeertrag. Zum einen kann eine solarthermische Anlage auch mit diffuser, indirekter Sonneneinstrahlung arbeiten, zum anderen lässt sich eine Abweichung von der idealen Ausrichtung durch eine größere Kollektorfläche leicht kompensieren.

Der optimale Neigungswinkel einer Solarthermie-Anlage hängt wiederum vom individuellen Einsparungswunsch des Verbrauchers ab und kann per Aufständerung angepasst werden. Wer die Solarthermie lediglich zur Warmwassererzeugung nutzen möchte, sollte einen Winkel zwischen 20 und 50 Grad wählen. Da die Trinkwassererwärmung größtenteils im Sommer bei hohem Sonnenstand genutzt wird, ist solch eine flache Neigung die beste Wahl. Soll die Solarthermie in der Übergangszeit auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden, sind steilere Neigungswinkel ab 45 Grad ratsam, da die Sonne im Frühjahr und Herbst deutlich tiefer am Himmel steht.

Im Prinzip gibt es also für die Solarthermie bei fast jeder baulichen Ausgangssituation die passende Montagemöglichkeit. Zudem ist die Solarthermie mit jedem Wärmeerzeuger kombinierbar und unterstützt diesen flexibel durch Nutzung der Sonnenwärme. Somit kann jeder Hausbesitzer die Vorteile der Solarthermie nutzen – ob in Kombination mit einem Öl-, Gas oder Biomassekessel respektive einer Wärmepumpe. Der Staat fördert zudem den Einbau einer solarthermischen Anlage im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms (MAP). Seit Januar 2018 gilt hier der Leitsatz „Erst beantragen, dann beauftragen!“, der Bauherr muss also vor Umsetzung der Baumaßnamen den Antrag auf Förderung beim Staat stellen.

Mehr Infos rund um das Thema Solarthermie gibt es auch auf dem Verbraucherportal „Sonnige Heizung“ – einem Zusammenschluss führender Solaranlagen-Hersteller sowie dem BDH und dem BSW-Solar – unter www.sonnigeheizung.de Tipps rund um die Solarthermie gibt auch der SHK-Fachhandwerker.

Die Kampagne „Sonnige Heizung – immer im Plus“ wird getragen von 20 Herstellern von solarthermischen Anlagen und Speichern sowie dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH).
Auf der Informationsplattform www.sonnigeheizung.de finden interessierte Bauherren und Sanierer alles Wissenswerte rund um die Solarthermie sowie die aktuellen Förderbedingungen zu dieser Technologie.

Firmenkontakt
Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V.
Dr. Lothar Breidenbach
Frankfurter Straße 720-726
51145 Köln
0 22 03/9 35 93-0
info@bdh-koeln.de
http://www.bdh-koeln.de

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