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Unterm Strich betrachtet…

Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?

Unterm Strich betrachtet...

Das Verhältnis von Ertrag und Aufwand sollte wirtschaftlich vertretbar sein (Bildquelle: pixabay)

Dass der Zweck eines Unternehmens darin besteht, Gewinn zu erwirtschaften, ist eine alte Kaufmannsweisheit. In diesem Zusammenhang ist auch oft die Rede von Wirtschaftlichkeit. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Genau darauf zielt die Frage „Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?“, die Prüfungskandidaten im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) zuweilen beantworten müssen. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert gibt dazu in seinem kostenlosen Schulungsvideo eine einleuchtende und leicht zu merkende Antwort.

Bleibt man zunächst beim Wortlaut der Frage „Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?“, fallen die beiden zentralen Begriffe „Organisationsgrundsatz“ und „Wirtschaftlichkeit“ auf.

Ein Organisationsgrundsatz ist nichts anderes als eine Regel oder ein Verhaltensgrundsatz, wie etwas organisiert sein soll oder wie, um im unternehmerischen Bereich zu bleiben, eine Organisation geführt werden soll. In der Betriebswirtschaftslehre gelten 6 solcher Grundsätze: der Grundsatz der Zweckmäßigkeit, der Grundsatz des organisatorischen Gleichgewichts, der Grundsatz der Koordination, der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, der Grundsatz der Klarheit und der Grundsatz der Berücksichtigung von Mitarbeiterbedürfnissen.

In das Wortfeld des Begriffs „Wirtschaftlichkeit“ gehören auch die Wörter „Wirtschaft“, „Betriebswirtschaft“ und „Betriebswirtschaftslehre“, ebenso „wirtschaften“ und „erwirtschaften“ sowie „wirtschaftlich“.

Wirtschaftlichkeit = Ertrag : Aufwand

Der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit ist zunächst einmal eine Regelung für den Einsatz der Mittel oder, moderner formuliert, der Ressourcen. Und zwar bestimmt dieser Organisationsgrundsatz für den Einsatz der Mittel ein wirtschaftliches Verhältnis. Ein wirtschaftliches Verhältnis bedeutet in diesem Zusammenhang konkret: Die eingesetzten Mittel müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zum Zweck stehen. Kürzer formuliert könnte man sagen: Der Ertrag, der rauskommt, muss in einem wirtschaftlichen Verhältnis stehen zum Aufwand, der eingesetzt wird oder wurde. Ein Verhältnis bedeutet mathematisch gesehen nichts anderes als einen Bruch. Dabei steht im Nenner, also unterhalb des Bruchstrichs, der Mitteleinsatz, und oberhalb des Bruchstrichs steht der Zweck, also der Ertrag. Vereinfacht ausgedrückt: Wirtschaftlichkeit = Ertrag : Aufwand. Und dieser Bruch muss ein vertretbares wirtschaftliches Verhältnis sein. Anders ausgedrückt: Das Verhältnis von Ertrag zu Aufwand muss wirtschaftlich vertretbar sein. Und dies bedeutet: Das Ergebnis muss größer als 1 sein. Ist es gleich 1, ist die Wirtschaftlichkeit kostendeckend, ist es kleiner als 1, bedeutet dies Unwirtschaftlichkeit.

Das Ergebnis dieses Bruchs ist übrigens eine Kennzahl, nämlich eben die Wirtschaftlichkeit eines Projektes oder eines Unternehmens. Sie kann sowohl isoliert betrachtet werden, also nur in Bezug auf das Projekt oder Unternehmen, aber auch im Vergleich zu der Wirtschaftlichkeit anderer Projekte oder Unternehmen.

Das komplette, kostenlose Video “ Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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