Neuigkeiten Timeline

Bildung, Karriere, Schulungen
September 28, 2026

Make-up-Artist-Ausbildung in Frankfurt: CATWALK verbindet Erfahrung, Praxis und Kreativität

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 28, 2026

Startup-Kommunikation mit Gründungs- und Tech-Kompetenz

Mode, Trends, Lifestyle
September 28, 2026

„Emanuell Charis ist ein wertvoller Schatz“ – wer ist die Frau an seiner Seite?

Immobilien
September 28, 2026

FIX&FLIP LIVE in Bremen: Oliver Fischer und Stargast Joey Kelly begeistern 272 Teilnehmer

Handel, Dienstleistungen
September 28, 2026

REISEN NACH EIGENEM RHYTHMUS: IKARUS TOURS LEGT INDIVIDUALREISEPROGRAMM 2027/28 VOR

Bildung, Karriere, Schulungen
September 28, 2026

Geh immer die Extrameile

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 28, 2026

Führung im KI-Zeitalter: Was jetzt wirklich zählt

IT, NewMedia, Software
September 28, 2026

Deutschland holt bei KI noch auf

Immobilien
September 28, 2026

Geerbte Immobilien in Schleswig-Holstein: Ein umfassender Ratgeber

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 28, 2026

Bitlance: Zahlungsinfrastruktur für die nächste digitale Finanzära

Tourismus, Reisen
September 28, 2026

Seychellen auf eigene Faust – Drei-Insel-Glück zum fairen Preis

Medien, Kommunikation
September 28, 2026

Pressemitteilungen gezielt verbreiten: So finden Unternehmen das passende Medienumfeld

Bildung, Karriere, Schulungen
September 28, 2026

Podcast 3226: Dein Leben wartet nicht auf dich

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 28, 2026

Singlesuche macht Singles die Partnersuche leicht

MiFID II Studie – Welle 7

MiFID II: Banken reagieren mit Einsatz von Automatisierungstechnik auf komplexere Beratungsgespräche

Hamburg, 17. September 2018. Mehr als ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der Finanzmarktrichtlinie MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) haben es die deutschen Banken noch nicht vollständig geschafft, sämtliche Anforderungen umzusetzen. Gut zwei von fünf Kreditinstituten arbeiten immer noch an der Realisierung. Neben dem Aufwand zur Anpassung der Systeme resultiert aus der Einführung vor allem eine Erhöhung der laufenden Kosten. Da sich durch MiFID II Dauer und Komplexität von Beratungsgesprächen erhöht haben, setzt bereits die Hälfte der Institute auf Automatisierungstechniken oder denkt über deren Einsatz nach. Das sind zentrale Ergebnisse der aktuellen Studie „Chancen und Herausforderungen für Banken nach Inkrafttreten der MiFID II“, die im Auftrag der Unternehmensberatung PPI AG durchgeführt wurde.

Am 3. Januar 2018, und damit anderthalb Jahre später als ursprünglich geplant, ist die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II in Kraft getreten. Die EU-Kommission verspricht sich davon mehr Anlegerschutz und eine Erhöhung der Transparenz in den Märkten. Doch auch mehr als ein halbes Jahr nach Inkrafttreten haben 44 Prozent der Banken die Umsetzung noch nicht vollständig abgeschlossen. Vielmehr sehen rund zwei Drittel nach dem Stichtag bis Ende 2019 noch weiteren Anpassungsbedarf. Ein Grund für die Verzögerung ist die Planung: So setzten 60 Prozent der Befragten am Ende mehr Personal für die Umsetzung ein als ursprünglich vermutet. „Offenbar haben die Institute den Aufwand und die benötigten Ressourcen unterschätzt“, sagt Christian Appel, Partner bei PPI. „Ein zu später Start oder die Anpassung des Zeitplans hat viele Finanzhäuser unter Druck gesetzt.“

Institute ändern ihre Preis- und Produktpalette
Nach Einschätzung der Befragten übersteigen die Herausforderungen die Chancen durch die Richtlinie. Als größten Kostentreiber sehen sie die neuen Regeln in Bezug auf Beratungs- und Telefonprotokolle. So muss bei jedem Telefonat mit dem Kunden die Technik zur Aufzeichnung von Beratungsgesprächen vorhanden sein und eine Archivierung des Datenmaterials sichergestellt werden. Zudem sehen die Banken in den Auflagen bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen eine zusätzliche finanzielle Belastung. Durch die Verpflichtung zur Offenlegung anfallender Gebühren beim Vertrieb eines Finanzprodukts sind die Kosten einer Geldanlage für die Kunden transparenter geworden. 56 Prozent der Institute bieten einige Produkte nicht mehr an, da Kosteninformationen dazu fehlen. Zwei von fünf Banken haben nun weniger komplexe und eher einfache Produkte im Portfolio.

„Kollege Roboter“ soll bei der Beratung helfen
Die Befragten sind der Meinung, dass durch MiFID II Beratungsgespräche komplexer geworden sind. Drei Viertel beklagen, sie ohne technische Unterstützung kaum noch bewältigen zu können. Jede zweite Bank nutzt deshalb bereits Automatisierungs-techniken wie zum Beispiel robotergesteuerte Prozessautomatisierung oder plant deren Einsatz. Damit reagieren die Institute auch auf den Unmut der Kunden, dass sich die Dauer eines Beratungsgesprächs erhöht hat. Nach Einschätzung von einem Viertel der Befragten hat der gestiegene zeitliche Aufwand zu höheren Erlösausfällen geführt. Die Folge: Ein Drittel der Banken will künftig keine oder nur noch eingeschränkte Anlageberatung anbieten. „Ähnlich wie beim Online-Banking kann auch bei der Geldanlage Automatisierungstechnik einfache Aufgaben übernehmen, damit die Berater mehr Zeit für die komplexen Fälle haben“, so Appel.

Zur Studie
Die Studie „Chancen und Herausforderungen für Banken nach Inkrafttreten der MiFID II“ beschreibt mit dem MiFID II-Readiness-Index zum einen den Verlauf der Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie MiFID II in deutschen Kreditinstituten. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse die damit verbundenen Herausforderungen und Handlungsfelder der Finanzinstitute, die sich ein halbes Jahr nach Einführung der Richtlinie ergeben haben. Dazu wurden bereits zum siebten Mal MiFID II-Verantwortliche aus 50 Banken und Sparkassen befragt. Die vorherigen Befragungen fanden im September 2014, März und September 2015, Mai 2016, Januar und November 2017 statt.
Die Studie ist unter folgendem Link abrufbar:
www.ppi.de/mifid2

– Ende –

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Im Projektgeschäft schätzen unsere Kunden unsere unkomplizierte und flexible Arbeitsweise. Wir verknüpfen Fach- und Technologiekompetenz und führen Projekte zum Erfolg. Im Bereich Zahlungsverkehr sind wir europaweit tätig und nehmen mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz konzentrieren sich unsere über 500 Mitarbeiter ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

Medienkontakt
PPI AG
Gerald Nowak, Head of Marketing
T+49 40 227433-1647
gerald.nowak@ppi.de
www.ppi.de

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Im Projektgeschäft schätzen unsere Kunden unsere unkomplizierte und flexible Arbeitsweise. Wir verknüpfen Fach- und Technologiekompetenz und führen Projekte zum Erfolg. Im Bereich Zahlungsverkehr sind wir europaweit tätig und nehmen mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz konzentrieren sich unsere über 500 Mitarbeiter ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

Kontakt
PPI AG
Gerald Nowak
Moorfuhrtweg 13
22301 Hamburg
+49 40 227433-1647
gerald.nowak@ppi.de
http://www.ppi.de

(Visited 33 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert