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Assistenzhunde: Anerkennung als Hilfsmittel, Ausbildung und Haltung

Assistenzhunde: Anerkennung als Hilfsmittel, Ausbildung und Haltung

Öffentliche Petition für bundeseinheitliche Gesetze für die Anerkennung als Hilfsmittel, Ausbildung und Haltung von Assistenzhunden

Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland darf niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Durch fehlende bundeseinheitliche gesetzliche Regelungen, betreffend sowohl die Gleichstellung und Anerkennung aller Assistenzhunde, d.h. Behindertenbegleit-, Blindenführ-, Signal-, Therapiebegleit-, Warnhunde u.a., als Hilfsmittel als auch die Assistenzhunde-Ausbildung und das Assistenzhunde-Umfeld, einschließlich der Tiergestützten Therapie, verstößt der Gesetzgeber seit Jahrzehnten gegen dieses Recht. Um diese Diskriminierung zu bekämpften, bedarf es einer umgehenden Änderung der Rechtslage.

Diese sehr weitreichende Petition umfasst alle Aspekte des Assistenzhundewesens (einschließlich der Tiergestützten Therapie, der Halter und Ausbilder von Assistenzhunden) und fordert Rechtssicherheit durch bundeseinheitliche Gesetze über
– die rechtliche Gleichstellung der Assistenzhunde durch die Anerkennung als Hilfsmittel sowie die Aufnahme in den Hilfsmittelkatalog,
– Vorgaben für die Ausbildung von Assistenzhunden mit bundeseinheitlichen Qualitäts- und Ausbildungsstandards und Prüfungswesen,
– für die Ausbildung/Qualifikation der Ausbilder und die staatliche Anerkennung als Ausbildungsberuf mit geschützter Berufsbezeichnung.

Es ist dringend notwendig, Rechtssicherheit und klare Regeln zu schaffen.
Bis zum 20.2.2013 kann dieses Anliegen auf der Internetseite des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, gelesen, diskutiert und unterstützt werden.

Die Petition benötigt innerhalb von 4 Wochen mehr als 50.000 Unterstützer, um das vorgegebene Quorum für eine öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses zu erreichen und der Forderung nach Gleichbehandlung und Rechtssicherheit durch bundeseinheitliche gesetzliche Regelungen im Assistenzhundewesen Nachdruck zu verleihen.

Öffentliche Petition, ID 37489, aufrufen und unterzeichnen:
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2012/_10/_31/Petition_37489.html ,

Weitere Informationen finden Sie in Kürze auch unter: www.assistenzhundewelt.de
Bei Veröffentlichung Hinweis oder Belegexemplar erbeten.

Über uns

Der Verein Assistenzhundewelt hat sich zum Ziel gesetzt, dazu beizutragen, dass Behinderte im Sinne der von der Bundesregierung im März 2009 ratifizierten UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen durch ihre Assistenzhunde selbstbestimmt und unabhängig leben können. Service- und Assistenzhunde helfen behinderten Menschen bei der Bewältigung ihres Lebens indem sie wichtige Hilfestellungen geben.
Der Verein setzt sich für den Tierschutz und eine artgerechte Tierhaltung ein.
Der Hauptzweck des Vereins ist es, die Interessenten, Halter oder Besitzer, sowie deren Familien und Unterstützern, aber auch Ausbildern von Service- oder Assistenzhunden, insbesondere Blindenführ-, Behindertenbegleit-, Signal-, Warn-, Therapie- und Hörhunden, u.a. zu unterstützen. Hierunter fallen auch tiergestützt arbeitende Mensch-Hund-Teams aus Tier-gestützten Therapien.

Kontakt:
Assistenzhundewelt n.e.V.
Hedi Menge
postfach6502 45
13302 berlin
0049 1577 75 53 700
assistenzhundewelt@web.de
www.assistenzhundewelt.de

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