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Prostatakrebs minimalinvasiv behandeln

Moderne Therapieoptionen verhelfen zu einer schonenden Behandlung bei Prostatakrebs

Prostatakrebs minimalinvasiv behandeln

Relativ neue Behandlungsform bei Prostatakrebs: Das TULSA Verfahren. (Bildquelle: © ink drop – Fotolia)

Je früher ein Krebs an der Prostata erkannt wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, ihn schonend für den Patienten behandeln zu können. Darauf weisen die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. – der deutsche Dachverband von 178 Fachgesellschaften der Medizin – in einer Gesundheitsleitlinie zur Früherkennung von Prostatakrebs hin. Die Autoren der Leitlinie betonen, dass bei einem noch relativ kleinen Tumor an der Prostata Behandlungsoptionen möglich sind, mit denen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen vermeiden ließen.(1) Ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung eines lokal auf die Prostata beschränkten Tumors, der noch nicht in andere Organe gestreut hat und einen niedrigen Risikograd aufweist, ist das sogenannte TULSA-Verfahren zur Ablation der Prostata mit Ultraschall.

Je früher ein Tumor an der Prostata erkannt wird, umso mehr Behandlungsoptionen gibt es

Die Leitlinie skizziert, mit Früherkennung sei eine Diagnose und Behandlung von Krebs an der Prostata vor der Bildung von Metastasen, also bösartigen Tochtergeschwulsten in anderen Organen, möglich, und der Patient könne geheilt werden. Zugleich weisen die Autoren darauf hin, dass nicht jeder früh erkannte Tumor behandelt werden muss. Bei Tumoren mit niedriger Aggressivität steht die aktive Überwachung als Option zur Verfügung. Je größer der Tumor ist und je weiter er gestreut hat, umso aggressiver sind auch die Behandlungsmethoden und die damit möglicherweise verbundenen Nebenwirkungen wie Harninkontinenz und Impotenz.

TULSA Verfahren: Minimalinvasive Ablation der Prostata

Bestimmte Tumoren können mit dem TULSA-Verfahren behandelt werden – eine noch relativ neue Behandlungsoption bei Prostatakrebs. Bisher durchgeführte Studien attestierten ihm ein schonendes Nebenwirkungsprofil bei Reduktion des PSA-Wertes, der bei Prostatakrebspatienten erhöht ist. Bei diesem Verfahren wird das Krebsgewebe in der Prostata über Ultraschall erhitzt und verkocht. Gleichzeitig können die empfindlichen Nervenstränge, die für die Funktion von Potenz und Kontinenz verantwortlich sind, geschont werden. Das heißt, mit dem TULSA Verfahren lassen sich die Nebenwirkungen der operativen Behandlung von Prostatakrebs in den meisten Fällen wesentlich reduzieren. Voraussetzung für die Behandlung mit dem TULSA Verfahren ist ein lokal auf die Prostata begrenzter Tumor sowie ein niedriger Risikograd (Gleason Score 6 und 7).

(1.) Früherkennung von Prostatakrebs – Informationen für Männer. Hrsg.: „Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Stiftung Deutsche Krebshilfe. 2. Auflage 2015, Seite 9.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

Kontakt
Profound Medical GmbH
Hartmut Warnken
Kehrwieder 9
20457 Hamburg
+49 (0) 40 8080 93342
+49 (0) 40 8080 93111
presse@profound-medical.de
https://www.prostata-tulsapro.de

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