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Literarische Frauenbilder im Zeichen der Dekadenz

Literarische Frauenbilder im Zeichen der Dekadenz

Die Literatur der Dekadenz wird von zwei Frauentypen dominiert: der femme fatale und der femme fragile. Während die eine eine männerverschlingende Verführerin ist, verkörpert die andere verfolgte Unschuld. In dem beim GRIN Verlag erschienenen Buch Literarische Frauenbilder im Zeichen der Dekadenz zeigt der Autor Dr. Jens Saathoff, dass das Frauenbild als Kristallisationspunkt der Merkmale dekadenter Literatur fungiert.

Die Dekadenz ist eine Zeit der Widersprüche. Die schnelle technische Entwicklung, die Modernisierung und das Bevölkerungswachstum führt zu einer Mischung aus Zukunftsangst und Euphorie. In der femme fatale und femme fragile findet sich dieser Dualismus wieder. Beide Frauentypen verkörpern eine Mischung aus Faszination und Verzicht. In ihren Stereotypen rückt die künstlerische Repräsentation der Frau als Reflexion männlicher Psyche in den Fokus der literarischen Darstellung. Doch woran liegt es, dass die Frau in ihren spezifischen Darstellungen zum Sinnbild der Dekadenz und der ihr inhärenten Widersprüche avanciert?

Gesellschaftliche Strukturen und Sinnbilder der Decadence

Jens Saathoff untersucht in seinem Buch Literarische Frauenbilder im Zeichen der Dekadenz die innere Dialektik, die den Werdegang der dekadenten Literatur, ihren Aufstieg und ihren Niedergang bestimmte. Sein Interesse gilt dabei der besonderen Rolle des Spannungsverhältnisses zwischen Mann und Frau. Welche gesellschaftlichen Strukturen spiegeln sich in den stereotypen Frauenbildern wider? Und welche werden aufgebrochen und in Frage gestellt?
Jens Saathoffs Buch richtet sich an alle, die sich mit dem literarischen Frauenbild auseinandersetzen. Dabei können die gewonnenen Ergebnisse als wertvolle Basis zur Untersuchung medialer Konzepte von Weiblichkeit in der heutigen Zeit dienen.

Über den Autor
Dr. Jens Saathoff schloss seine Promotion mit einem literaturwissenschaftlichen Thema im Jahr 2001 ab. Seine Dissertation „Motive krisenhafter Subjektivität: Eine vergleichende Studie zu deutscher und englischer Schauerliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts“ erschien als Band 9 in der Reihe „Beiträge aus Anglistik und Amerikanistik“, herausgegeben von Uwe Baumann und Herwig Friedl.

Das Buch ist im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-656-00063-1).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/178035/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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