Neuigkeiten Timeline

IT, NewMedia, Software
Oktober 19, 2026

Verzugsfreier 3D-Druck großformatiger Bauteile

Garten, Bauen, Wohnen
Oktober 19, 2026

Die Küche als Mittelpunkt des Zuhauses: Warum individuelle Planung immer wichtiger wird

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 19, 2026

Marokko: König Mohammed VI. leitet die Zeremonie zur Ernennung der neuen Regierung

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 19, 2026

Wer immer nur nimmt, wird nicht glücklich

Umwelt, Energie
Oktober 19, 2026

Mobile Entgasung in der Schifffahrt: Sicherheit und Emissionsminderung im laufenden Betrieb

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 19, 2026

Hyland for Guidewire verbindet Content-Silos und beschleunigt Versicherungsprozesse

IT, NewMedia, Software
Oktober 19, 2026

Aktueller Forschungsbericht von Censys: KI-Angriffsfläche wächst um 63 %

Umwelt, Energie
Oktober 19, 2026

Infrastruktur auf engstem Raum

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 19, 2026

Arbeitssicherheit Scout: Sifa & Betriebsarzt in 24 Stunden

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 19, 2026

Callstel 7in1-USB-C-Dockingstation, PD 100 Watt, 4K-HDMI

Elektro, Elektronik
Oktober 19, 2026

electronica 2026 in München: POLYRACK TECH-GROUP in Halle B3.141

Allgemein
Oktober 19, 2026

Der Nachfolger kommt selten per Stellenanzeige

IT, NewMedia, Software
Oktober 19, 2026

Reply erhält NVIDIA-Spezialisierung „Physical AI“ für den produktiven Einsatz von Robotik und Digital Twins

Allgemein
Oktober 19, 2026

Vom Keyword zur KI-Antwort: Wie sich SEA 2026 grundlegend verändert

Der Feind auf dem Teller

Mit Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten gut umgehen

Der Feind auf dem Teller

Apotheken erklären, wie man mit Nahrungsmittelallergien gut umgeht (Bildquelle: © RitaE/pixabay)

Mainz – Milchallergie oder doch eine Intoleranz? – Rund um den Deutschen Lebensmittelallergietag erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV den Unterschied zwischen einer Lebensmittelallergie und einer Lebensmittelunverträglichkeit. Weiter gibt der LAV Tipps, was Betroffene bei Beschwerden tun können.

Eine allergische Reaktion ist immer eine körpereigene Abwehrreaktion des Immunsystems. Es werden Antikörper gebildet. Bei weiteren Kontakten mit dem eigentlich ungefährlichen Fremdstoff, dem Allergen, kommt es dann zu überschießenden Abwehrreaktionen. Diese können zu Schluckbeschwerden, Juckreiz, Hautausschlag und in schweren Fällen zum anaphylaktischen Schock führen. Am häufigsten sind die Hühnerei-, Erdnuss- und Fischallergie. „Allergiker sollten die Lebensmittel, auf die sie reagieren, unbedingt meiden. Klarheit über Allergien bringt ein Test beim Arzt. Schon kleinste Mengen, wie zum Beispiel Erdnüsse in einer Soße, können schlimme allergische Reaktionen des Körpers verursachen“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied des Vorstandes des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wer hochallergisch reagiert, sollte immer einen sogenannten Notfall-Pen dabei haben. Denn ein anaphylaktischer Schock kann mit Atemnot und Kreislaufstillstand lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.“ Gerade wenn man bei Freunden oder im Restaurant esse, wisse man leider nicht genau, ob Speisen Spuren von Nüssen oder entsprechenden anderen Allergenen enthalten. Die Apothekerin weiter: „Das Notfallset besteht in der Regel aus einem Adrenalin-Autoinjektor, einem Antihistaminikum als Tropfen, Saft oder Tabletten und einem Glucocorticoid, beispielsweise auch als Saft, Zäpfchen oder Tabletten. Medikamente in flüssiger Form sind zu bevorzugen, weil bei zugeschwollenem Rachen keine Tabletten mehr geschluckt werden können.“ Der Adrenalin-Pen wird bei einer Schockreaktion vom Betroffenen in die Außenseite des Oberschenkels injiziert oder eine Begleitperson übernimmt dies. Wenn Gefahr in Verzug ist, kann der Pen problemlos auch durch die Kleidung hindurch verabreicht werden.

Nicht ganz so bedrohliche Auswirkungen haben Lebensmittelunverträglichkeiten wie zum Beispiel auf Milchzucker als Laktoseintoleranz oder eine Überempfindlichkeit auf Histamine, wie sie in gereiftem Käse, Weinen und auch in Gemüsen wie Pilzen oder Tomaten vorkommen. In diesem Fall ist der Körper nicht in der Lage, bestimmte Nahrungsbestandteile über den Stoffwechsel zu verwerten. Die Beschwerden äußern sich weniger dramatisch als bei einer Allergie. „Betroffene klagen meist über Müdigkeit, Bauchkrämpfe, Blähungen oder auch über Durchfälle. Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, kann entweder Laktose-freie Milchprodukte verwenden oder beim Verzehr von Milchprodukten einfach das fehlende Enzym, hier die Lactrase, einnehmen“, sagt Petra Engel-Djabarian. Leider stehen nicht bei allen Intoleranzen Ersatz-Enzyme zur Verfügung. Betroffene können sich in Apotheken individuell beraten lassen, um weitreichendere Tipps zu bekommen. Ansonsten hilft auch hier, wie bei der Allergie, das Vermeiden der ursächlichen Lebensmittel.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

(Visited 39 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert