Neuigkeiten Timeline

Elektro, Elektronik
September 1, 2026

Hier droht Gefahr: Die häufig übersehene Sicherheitslücke im Produktionsprozess

Wissenschaft, Forschung, Technik
September 1, 2026

NavVis stellt CLX vor: Das erste agile Hand-Capture-Device für zuverlässige, tägliche Dokumentation im großen Maßstab

IT, NewMedia, Software
September 1, 2026

Neues kostenloses Online-Tool kalkuliert die realen Kosten eines Cyberangriffs

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 1, 2026

Rockstone News – Wenn Silica zu Technologie wird: Homeruns hochreiner Silica-Sand findet seinen Weg in Siliziumkarbid, Photonik und den Ausbau der KI-Infrastruktur

Umwelt, Energie
September 1, 2026

Neue Hürden für Windkraft im Heckberger Wald

Medizin, Gesundheit, Wellness
September 1, 2026

Pressemeldung – Fluorid unter Beschuss: Experten warnen vor Fehlinformation

Allgemein
September 1, 2026

Die Q4-Uhr tickt: Wie E-Commerce-Brands mit ganzheitlichem Performance Marketing das vierte Quartal erobern

Bildung, Karriere, Schulungen
September 1, 2026

Zwölf neue Auszubildende starten bei BURKHARDT 2026

Essen, Trinken
September 1, 2026

Kartoffelernte in Deutschland: Regionale Vermarktung braucht passende Verpackungen

Essen, Trinken
September 1, 2026

Wolff Weine ist 2026 Weinpartner von Hamburgs Sterne by OPEN MOUTH.

Umwelt, Energie
September 1, 2026

Rheingas wird Namenssponsor der Elephants Grevenbroich

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
September 1, 2026

Tag des Goldes 2026: GOLD.DE lädt zur zweiten Auflage des Aktionstags

IT, NewMedia, Software
September 1, 2026

Engagement für die IT-Fachkräfte von morgen

IT, NewMedia, Software
September 1, 2026

SAGA entwickelt sich vom Scan-Spezialisten zum Anbieter für Agentic Operations

Frauen in Führungspositionen – Deutschland nicht einmal Mittelmaß

Frauenanteil in Führungspositionen gibt Anlass zur Sorge – Personalberaterin kritisiert fehlende Veränderungsdynamik – Mangel an Führungskräften erfordert Umdenken

(ddp direct) In der deutschen Wirtschaft ist rund jede dritte Führungskraft weiblich. Dies geht aus neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Im europaweiten Vergleich liegt Deutschland damit im hinteren Drittel und deutlich hinter Nachbarländern wie Frankreich oder Polen. Personalexperten sehen die schleppende Entwicklung kritisch.

„Wenn es um Frauen in Führungspositionen geht, dann ist die deutsche Wirtschaft im europaweiten Vergleich nicht einmal Mittelmaß, so Dr. Tatiana Paterna, Vice President bei der internationalen Personalberatung Mercuri Urval. Mit einem Frauenanteil in Führungspositionen von 30 Prozent belegt Deutschland den 19. Rang unter den 27 EU-Ländern. „Besonders bedauerlich ist, dass in mehr als 10 Jahren gerade einmal 3 Prozent dazugekommen sind. Mit diesem Entwicklungstempo kann niemand zufrieden sein“, so Personalberaterin Paterna.

Nach ihrer Ansicht fehlt es nicht an geeigneten Frauen für Führungspositionen, sondern nach wie vor am Verständnis und an der Flexibilität der Unternehmen. “Weibliche Karrierewege sehen teilweise anders aus als männliche, Unternehmen können damit jedoch nach wie vor nicht vorausschauend umgehen“, so Paterna. Dabei seien weibliche Führungskräfte nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur, sondern zeigten sich in vielen Branchen sogar als notwendiger Bestandteil für bessere Unternehmensergebnisse. „Ein einfacher Zusammenhang liegt beispielsweise darin, dass auch die weibliche Perspektive in den Kundenstrukturen reflektiert werden muss. Unternehmen, die nur von Männern geführt werden fehlt hier möglicherweise Sensibilität und Verständnis, was zu strategischen Fehlentscheidungen führen kann“, ist Paterna überzeugt.

Für die Zukunft setzt Personalberaterin Paterna mehr auf Marktkräfte, denn auf Quotenregulierung. „Eine Quote ist ein politisches Instrument. Ich kann die Politik verstehen, dass sie die Entwicklung beschleunigen will. Allerdings hilft keine Quote dabei, die Einsicht in den Veränderungsbedarf zu fördern. Eine stärkere Vereinbarkeit von Familie und Beruf würde deutlich mehr helfen, und sollte deshalb höhere Priorität haben“. Die Personalexpertin ist überzeugt: „Der zunehmende Bedarf an qualifizierten Führungskräften wird den Unternehmen gar keine andere Alternative lassen, als sich selbst stärker mit Frauen in Führungspositionen zu beschäftigen“. Denn auch das lässt sich aus den Daten der Statistiker herauslesen: Der Anteil der Hochqualifizierten unter den Beschäftigten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, und wird wohl noch weiter zunehmen. Bei den hohen Bildungsabschlüssen in den nachkommenden jüngeren Jahrgängen haben die Frauen die gleichaltrigen Männer mittlerweile sogar überholt. Die Qualifikation von Frauen wird also in Zukunft nicht nur gebraucht werden, sondern auch verstärkt die Arbeitswelt prägen.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/x7omwb

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft/frauen-in-fuehrungspositionen-deutschland-nicht-einmal-mittelmass-72377

Mit mehr als 800 Mitarbeitern und 80 Büros in 25 Ländern zählt Mercuri Urval zu den führenden Beratungsunternehmen im Personalbereich. Zum Leistungsspektrum gehören die Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften, Board & Executive Services, Talent Management sowie die Gestaltung von strategischen Veränderungsprozessen. 1967 in Schweden gegründet, beschäftigt das unabhängige und inhabergeführte Unternehmen in Deutschland rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 6 regionalen Standorten. Sitz der Deutschland-Zentrale ist Wiesbaden. Geschäftsführer ist der Wirtschaftspsychologe Dr. Albert Nußbaum.

Kontakt:
ASCCC
Andreas Scheuermann
Untere Matthias-Claudius-Straße 8
65185 Wiesbaden

presse.de@mercuriurval.com
http://shortpr.com/x7omwb

(Visited 11 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert