Neuigkeiten Timeline

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 16, 2026

Feedbackgespräche mit Azubis: So gelingt wertschätzende Kommunikation

IT, NewMedia, Software
Juli 16, 2026

Erstes deutschsprachiges Fachevent für moderne Authentifizierung startet im September in Hamburg

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 16, 2026

Urlaub mit Pflegebedürftigen: So klappt’s mit Entlastung und Sicherheit

Immobilien
Juli 16, 2026

Schneller Verkauf Ihrer Immobilie auf Rügen

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 16, 2026

Die Schattenökonomie der Missgunst: Warum Neid der blinde Fleck der Führung ist und wie man ihn entschärft

IT, NewMedia, Software
Juli 16, 2026

Checkmarx stellt Self-Healing Application Security vor

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Juli 16, 2026

Erlebnisgutscheine: Beliebt, aber mit rechtlichen Fallstricken

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Juli 16, 2026

Tierheimsponsoring & Adoption

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 16, 2026

handz.on gewinnt German Mittelstand Innovation Award 2026

IT, NewMedia, Software
Juli 16, 2026

Nächster Schritt zum digitalen Procurement: Führender Nutzfahrzeughersteller setzt auf JAGGAER One

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 16, 2026

Handelsblatt-Ranking: b.telligent zählt erneut zu Deutschlands besten Beratungen

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 16, 2026

Cohesity ernennt Seb Fitzjohn zum Vice President Partner Channel Sales und GTM Europa

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 16, 2026

Ist Hafer eine Lösung bei Unverträglichkeiten?

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 16, 2026

Neurodiversität in der psychologischen Praxis

Europa: Die Stadt von morgen – Wohnraum und Frieden

Europa: Die Stadt von morgen - Wohnraum und Frieden

Berlin (Bildquelle: @Pixabay)

Wachstum kann wehtun – Stadtentwicklung aus Sicht des Projektentwicklers Thomas Friese, Berlin/Oldenburg

In Berlin, der Heimatstadt des Autors, setzt der Berliner Senat auf massive Eingriffe in den Wohnungsmarkt, um steigende Miet- und Kaufpreise in den Griff zu bekommen, denn bisweilen treibt die Wohnungsknappheit in der Hauptstadt seltene Blüten. Wurfsendungen wie: „Suche Wohnung zu kaufen“ in den Briefkästen, zahllose Mietgesuche und Wohnungstauschbörsen im Internet. Diese innovative aber anstrengende Wohnungssuche wirft ein Schlaglicht auf die angespannte Situation des Berliner Wohnungsmarktes.

Nach den jüngsten Untersuchungen des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen stehen nur 1,6 Prozent der Wohnungen leer. Seit Jahren steigen Wohnungsmieten und Kaufpreise so stark, wie kaum in einer anderen Region Deutschlands. Die Fluktuation, die als Indikator gilt, ist so niedrig wie selten. Nur noch 5 Prozent der Berliner ziehen jährlich um. Wer eine Wohnung ergattert hat, gibt sie nicht wieder her.

Warum ist die Wohnungsfrage in der deutschen Hauptstadt überall präsent?

Lange Zeit war die Situation für Wohnungsmieter und -käufer geradezu paradiesisch. Von der zweiten Hälfte der 1990er Jahre bis etwa 2010 war die Auswahl an Wohnungen groß und diese waren günstig. Das hatte zwei Gründe: Zum einen erlebte die Hauptstadtregion nach 1990 einen regelrechten Bauboom. Dieser ermöglichte es vielen Berlinern, sich ihren Traum vom Einfamilienhaus zu erfüllen. Zum anderen erwiesen sich die Erwartungen der Politik an eine stark steigende Einwohnerzahl als falsch. Zwischen 2010 und 2019 hat sich die Einwohnerzahl aber wieder um gut 11 Prozent erhöht. Bis 2030 sollen weitere Bürger hinzukommen, sodass mit 3,9 Millionen Einwohnern gerechnet wird.

Zudem haben deutsche Städte und Stadtregionen die Herausforderung zu meistern, dass die Binnenwanderung der jungen Bevölkerung vom Land in Richtung Stadt und Großstadt geht. Einerseits liegt der Fokus auf ökonomischen und sozialen Entwicklungspotenzialen für Investitionen in Stadtentwicklungen, auf der anderen Seite steigt die Konkurrenz um Humankapital. Für gut ausgebildete Menschen zählt die Attraktivität des Standortes. Sie suchen eine verheißungsvolle, attraktive Zukunft in einer Stadt, in der sie ihre Visionen verwirklichen und Karriere machen können. Die Bedeutung Europas hat sich in den letzten Jahrhunderten vom ländlichen Raum zum vorwiegend städtisch geprägten Kontinent gewandelt. Visionäre für europäische Städte von morgen verfolgen das Ziel eines zukunftsweisenden sozialen Fortschritts, die ökologische Erneuerung, eine Attraktivitätssteigerung für das Wirtschaftswachstum, unterstützen den kulturellen Dialog und die Diversität sowie gelebte Demokratie. Zukünftige räumliche Entwicklungsmuster für die Stadtentwicklung in Europa basieren auf Nachhaltigkeit, Ausgewogenheit und Wirtschaftlichkeit. Städte als Motoren der Wirtschaft, als Orte der Vernetzung aus Kreativität und Innovation, sowie mit einem hohen Maß an Sensibilität für den Umweltschutz werden angestrebt. Weitere Herausforderungen bestehen in der wachsenden kulturellen Vielfalt, die als Bereicherung wahrgenommen und nicht zur Spaltung der Gesellschaft führen soll.

Berlin – eine Stadt von morgen

Das Wachstum gestaltet sich zwar moderat, es wird aber kaum noch gebaut. Es fehlt in Berlin an einem klaren politischen Bekenntnis zu einer wachsenden Stadt. Neubau tut not. Politisch ist es aber kaum möglich und gewollt, Flächen noch zu erschließen. Zum Beispiel das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof, ein riesiges Areal in absoluter Innenstadtlage, bleibt unbebaut. Neben dem zu schließenden Flughafen Tegel gibt es weitere zu hebende Grundstücksreserven. Die Politik glaubt, mit Gängelungen des Wohnungsmarktes der Wohnungsnot auf die Spur zu helfen. Schlagzeilen machte der Berliner Mietendeckel, der die Mieten – mit Ausnahme von Neubauwohnungen – strikt begrenzt. Neubau wird damit verhindert und die Situation auf dem Wohnungsmarkt verschlimmert. Visionen für eine Stadt von morgen vereinen eine effiziente und nachhaltige Nutzung von Ressourcen und fördern die kompakte Siedlungsstruktur. Nachhaltigkeit als Mischkonzept für Wohnen, Arbeiten, Bildung, Versorgung und Freizeitgestaltung an einem Ort könnte der Schlüssel für die kompakte und grüne Stadt sein.

V.i.S.d.P.:

Thomas Friese
Projektentwickler & Immobilienexperte

Über Thomas Friese:
Der Immobilienexperte und Projektentwickler Thomas Friese, Berlin/ Oldenburg (Niedersachsen) ist einer Ausbildung im steuerlichen Bereich seit Mitte der siebziger Jahre im Bereich Immobilienentwicklung und Vermarktung tätig.

Kontakt
Projektentwickler & Immobilienexperte 
Thomas Friese
Unter den Eichen 108 a
12203 Berlin
+49 172 3801981
frieseberlin@aol.com 
https://web.facebook.com/thomas.friese.100 

(Visited 31 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert