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Ferien und Freizeiten für junge Menschen!

Deutscher Bundesjugendring startet Kampagne „Jugend geht baden“

Ferien und Freizeiten für junge Menschen!

(Bildquelle: DBJR)

„Kinder und Jugendliche dürfen in der Öffnungsdiskussion nach dem Lockdown nicht baden gehen – sie brauchen eine Sommer-Perspektive und müssen jetzt oberste Priorität haben!“, fordert der Deutsche Bundesjugendring (DBJR). Sommerfreizeiten soll es auch in Pandemiezeiten geben. Dazu braucht es verlässliche Regelungen. Weil bis zu den großen Ferien die Zeit drängt, startet der DBJR die Kampagne „Jugend geht baden“.

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie mit Kontaktbeschränkungen und Homeschooling brauchen gerade Kinder und Jugendliche Freiräume und Erholung. „Ferien müssen Ferien bleiben“, lautet eine zentrale Forderung des DBJR. Diskussionen um Sommerschulen etwa sind keine Alternative. „Freiräume jenseits der Schule, in denen junge Menschen aufatmen, sich ausprobieren können und Gemeinsinn lernen, sind für die Persönlichkeitsentwicklung enorm wichtig“, sagt DBJR-Vorsitzende Lisi Maier.

Planungssicherheit jenseits von Inzidenzen
Für Jugendmaßnahmen wie Freizeiten, Zeltlager und Ausflüge gibt es bis jetzt allerdings keine einheitlichen Regelungen, ob und unter welchen Bedingungen sie stattfinden können. „Viele haupt- und ehrenamtliche Akteure sind deshalb verunsichert. Sie brauchen dringend Handlungs- und Planungssicherheit“, fordert DBJR-Vorsitzender Tobias Köck, „und zwar bundesweit einheitlich und unabhängig von Inzidenzwerten.“ Regelmäßiges Testen und Vertrauen in die Jugendleitung sollen die zentrale Rolle spielen. Klare Ansprechpartner*innen bei den Behörden vor Ort und kostenlose Testkapazitäten sind die Voraussetzung dafür.

Der DBJR wünscht sich, dass Politik, Verwaltung und Eltern auf die Kompetenz der Jugendverbände vertrauen. Sie haben schließlich schon im letzten Sommer bewiesen, dass sie mit hygiene- und infektionsschutzkonformen Angeboten verantwortungsvoll handeln.

Die Kampagne „Jugend geht baden“ läuft vor allem über soziale Medien unter den Hashtags #SommerPerspektive und #JugendGehtBaden. Für die Arbeit vor Ort gibt es Kampagnen-Material wie Plakate, Vorlagen und Musterbriefe unter www.jugendgehtbaden.de. Politisch Verantwortliche finden dort Möglichkeiten, als Unterstützer*innen jungen Menschen eine #SommerPerspektive zu geben.

In den Jugendverbänden engagieren sich Kinder und Jugendliche mit ganz eigenen Wünschen, Sorgen und Interessen, unterschiedlichen Fähigkeiten und Perspektiven. Sie alle brauchen eine starke Stimme in der Politik – ihre Interessenvertretung sind wir, der Deutsche Bundesjugendring.
Als Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und Landesjugendringe in Deutschland sind wir ein starkes Netzwerk. Rund sechs Millionen Kinder und Jugendliche sind in den Jugendverbänden und -ringen zusammengeschlossen und engagiert.

Kontakt
Deutscher Bundesjugendring
Michael Scholl
Mühlendamm 3
10178 Berlin
030 400 40-412
jugendgehtbaden@dbjr.de
www.dbjr.de

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