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Staking, Lending & Co. – So besteuert der Fiskus Ihre Krypto-Erträge

Passives Einkommen mit Krypto – aber bitte mit Steuererklärung!
Kryptowährungen einfach nur zu halten, war gestern

Staking, Lending & Co. - So besteuert der Fiskus Ihre Krypto-Erträge

Bitcoin und Co (Bildquelle: iStock-920931664)

Heute lassen Anleger ihre Assets für sich „arbeiten“ – durch Staking, Lending oder Mining. Doch wann und wie sind diese Erträge steuerpflichtig? Das aktuelle BMF-Schreiben liefert hierzu detaillierte Anweisungen. Dieser Artikel erklärt, was Sie zu den verschiedenen Ertragsarten wissen müssen.
1. Staking: Belohnungen clever steuern
Beim (passiven) Staking stellen Sie Ihre Coins einem Netzwerk zur Verfügung und erhalten dafür regelmäßig Rewards.
-Ertragsart: Diese Erträge qualifizieren im Privatvermögen als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG.
-Zeitpunkt der Besteuerung – die „Claiming“-Regel: Eine zentrale Neuerung! Sie müssen Ihre Staking-Erträge nicht mehr minutengenau im Sekundentakt versteuern. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem Sie die Belohnungen aktiv abholen („Claiming“). So können Sie den Zufluss innerhalb des Jahres steuern, z.B. um einen günstigen Marktkurs abzuwarten. Spätestens am 31.12. eines Jahres gelten alle noch nicht geclaimten, aber bereits verdienten Rewards als zugeflossen und sind zu versteuern.
2. Lending: Krypto-Verleih bringt Zinserträge
Wenn Sie Ihre Kryptowerte verleihen (z.B. über DeFi-Protokolle), erhalten Sie Zinsen.
-Ertragsart: Auch diese Zinserträge (ob in Euro oder Crypto) sind im Privatvermögen sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 3 EStG).
-Bewertung: Die erhaltenen Zins-Coins müssen Sie mit ihrem Marktwert zum Zeitpunkt des Zuflusses als Einnahme versteuern. Gleichzeitig gelten sie als angeschafft; ihre eigene einjährige Spekulationsfrist beginnt ab diesem Zeitpunkt zu laufen.
3. Mining: Wann wird es zum Gewerbe?
Beim Mining (Proof of Work) oder Forging (Proof of Stake) erhalten Sie Blockbelohnungen für das Absichern des Netzwerks.
-Ertragsart: Hier kommt es auf den Umfang an. Betreiben Sie Mining mit professionellem Aufwand (z.B. Mining-Farm), liegen in der Regel gewerbliche Einkünfte vor. Die Belohnungen sind Betriebseinnahmen, Aufwendungen (Strom, Hardware) können als Betriebsausgaben abgezogen werden.
-Privates Mining: Führen Sie die Tätigkeit nur gelegentlich und ohne nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht aus, sind die Einnahmen wiederum sonstige Einkünfte.
4. Hard Forks & Airdrops: Kostenlos, aber nicht immer steuerfrei
-Hard Forks & Airdrops: Der bloße, unentgeltliche Erhalt neuer Coins durch eine Hard Fork oder einen Airdrop ist im Privatvermögen nicht sofort steuerpflichtig. Es liegen keine sonstigen Einkünfte vor.
-Aber Achtung: Die neu erhaltenen Coins haben zunächst Anschaffungskosten von 0 Euro. Verkaufen Sie sie innerhalb eines Jahres nach Erhalt, ist der gesamte Verkaufserlös steuerpflichtig! Halten Sie sie länger als ein Jahr, ist der Verkauf steuerfrei.
Fazit: Jeder Ertrag zählt
Die Botschaft ist klar: Nahezu jeder Zufluss von Kryptowerten ist ein steuerlich relevanter Vorgang. Die komfortable „Claiming“-Regel für Staking ist eine Erleichterung, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Steuerpflicht. Eine lückenlose Dokumentation aller Zuflüsse – mit Datum, Art und Marktwert in Euro – ist unerlässlich, um bei der Steuererklärung auf der sicheren Seite zu sein.

Wir bieten individuelle, maßgeschneiderte und passgenaue Lösungen aus einer Hand für nationale und internationale Unternehmen jeder Rechtsform und Größe, Unternehmer, Vereine, Stiftungen sowie Privatpersonen, in den Bereichen:

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