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Sicherheitsmelder im Haushalt: Diese Sensoren retten Leben und verhindern Schäden

Rauchwarnmelder, Wassermelder und CO-Melder: Initiative Elektro+ erklärt, worauf Verbraucher achten sollten – und welchen zusätzlichen Nutzen smarte und vernetzte Lösungen bieten

Sicherheitsmelder im Haushalt: Diese Sensoren retten Leben und verhindern Schäden

Rauchwarnmelder retten Leben (Bildquelle: Gira)

Rauchwarnmelder, Wassermelder und CO-Melder: Initiative Elektro+ erklärt, worauf Verbraucher achten sollten.

Nachts schlägt der Rauchwarnmelder Alarm und rettet die Familie vor dem Erstickungstod. Ein Wassermelder unter der alten Spülmaschine meldet einen Wasseraustritt, bevor ein großer Schaden entsteht. Ein CO-Melder warnt rechtzeitig vor dem giftigen Gas aus einem defekten Kamin. Sicherheitsmelder arbeiten rund um die Uhr – und werden dennoch oft unterschätzt. Dabei können sie Leben retten und hohe Sachschäden verhindern.

Elektrizität als häufige Brandursache
Elektrizität zählt zu den häufigsten Brandursachen in deutschen Haushalten. Nach Angaben des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS) ist sie für rund 30 Prozent der Brände mit erheblichen Gebäudeschäden verantwortlich. Ursachen sind häufig defekte Elektrogeräte, beschädigte Kabel oder überlastete Mehrfachsteckdosen. „Viele unterschätzen das Risiko beschädigter Elektrogeräte oder einer veralteten Elektroinstallation“, erklärt Stefan Holitschka, Experte der Initiative Elektro+. „Genau deshalb sind Rauchwarnmelder so wichtig.“

Rauchwarnmelder retten Leben
Rauchwarnmelder sind in allen Bundesländern Pflicht – mindestens in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren. Der Grund: Die meisten Brandtoten sterben nicht durch Flammen, sondern durch giftigen Rauch, oft nachts im Schlaf. Schon wenige Atemzüge können tödlich sein. „Der Geruchssinn schläft mit“, so Holitschka. „Ohne Rauchwarnmelder hat man im Brandfall praktisch keine Chance.“ Beim Kauf sollten Verbraucher auf Qualität achten. Das CE-Zeichen ist Mindestanforderung, aber kein Qualitätsnachweis. Empfehlenswert sind Rauchwarnmelder nach DIN 14604 mit dem Q-Label, idealerweise in Verbindung mit anerkannten Prüfzeichen wie dem von VdS Schadenverhütung. Die Batterie hält in der Regel zehn Jahre, danach muss das Gerät ausgetauscht werden. Eine jährliche Funktionsprüfung per Testtaste wird empfohlen.

Küche: Hohe Brandgefahr
Rund vier von zehn Wohnungsbränden beginnen laut IFS in der Küche, häufig auf dem Herd. Rauchwarnmelder sind dort nicht vorgeschrieben, da Kochdunst Fehlalarme auslösen kann. Spezielle Rauchmelder für die Küche sind jedoch so konstruiert, dass sie harmlosen Dampf von gefährlichem Brandrauch unterscheiden. Zusätzlichen Schutz bieten sogenannte Herdwächter, die den Kochvorgang überwachen und im Notfall automatisch die Stromzufuhr unterbrechen.

CO-Melder schützen vor unsichtbarer Gefahr
Kohlenmonoxid (CO) ist farb-, geruch- und geschmacklos und damit besonders gefährlich. Es entsteht unter anderem bei defekten Gasthermen oder Kaminen. CO-Melder überwachen die Raumluft und warnen rechtzeitig vor gefährlichen Konzentrationen. Sinnvoll sind CO-Melder überall dort, wo Gasgeräte betrieben werden oder ein Kamin vorhanden ist.

Wassermelder bewahren vor kostspieligen Schäden
Auch Wasser kann erhebliche Schäden verursachen. Ein geplatzter Schlauch an Wasch- oder Spülmaschine genügt, um hohe Kosten zu verursachen. Wassermelder werden am Boden platziert und schlagen Alarm, sobald sie mit Wasser in Kontakt kommen.

Vernetzte Systeme erhöhen die Sicherheit
Qualitäts-Warnmelder gibt es bereits zu erschwinglichen Preisen. Smarte Modelle mit App-Anbindung und Vernetzungsfunktion liegen preislich etwas höher. „Verglichen mit einem verhinderten Schaden oder einem geretteten Leben relativiert sich dieser Betrag sehr schnell“, betont Holitschka. Der zusätzliche Nutzen vernetzter Systeme ist dabei erheblich: Smarte Rauchwarnmelder lassen sich miteinander vernetzen, sodass bei einem Alarm alle Melder im Haushalt gleichzeitig warnen. CO-Melder und Wassermelder sind ebenfalls als vernetzte Varianten erhältlich. Auch Herdwächter gibt es in smarter Ausführung – sie überwachen nicht nur Temperatur und Kochzeit, sondern lassen sich per App steuern. Viele dieser Systeme senden Warnmeldungen per App oder Push-Nachricht auf das Smartphone – auch bei Abwesenheit, etwa bei der Arbeit oder im Urlaub. Smarte Wassermelder können in Kombination mit einem motorgesteuerten Absperrventil die Wasserzufuhr im Ernstfall sogar automatisch stoppen. So können Bewohner schnell reagieren, Hilfe organisieren und Schäden oder Gefahren begrenzen.
Für Auswahl, Platzierung und Installation – insbesondere bei smarten und vernetzten Systemen – empfiehlt sich die Beratung durch einen Elektrofachbetrieb. Unterstützung bietet die Initiative Elektro+ unter www.elektro-plus.com/fachbetriebssuche. Weitere Informationen zum Thema Sicherheitsmelder bietet die kostenlose Broschüre „Gefahrenmelder für Wohngebäude“ der Initiative Elektro+ im Downloadbereich auf www.elektro-plus.com/downloads.

Die Standards der Elektroausstattung in Wohngebäuden zu verbessern und Bauherr:innen und Modernisierer:innen herstellerübergreifend und markenneutral über die Vorteile einer modernen, zukunftssicheren Elektroinstallation aufzuklären, ist Anliegen der Initiative ELEKTRO+. Die Initiative vereint die Fachkompetenz führender Markenhersteller und Verbände der Elektrobranche. Weitere Informationen unter www.elektro-plus.com

Firmenkontakt
Initiative ELEKTRO+
Claudia Oberascher
Reinhardtstraße 32
10117 Berlin
030/300199 1372
http://www.elektro-plus.com

Pressekontakt
becker döring communication
Anja Becker
Löwenstraße 4-8
63067 Offenbach
069 – 4305214-14
http://www.beckerdoering.com

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