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Mangelnde Fehlerkultur: Wenn Schweigen im Spital gefährlich wird

Mangelnde Fehlerkultur: Wenn Schweigen im Spital gefährlich wird

Kann das Gesundheitswesen von der „Just Culture“ der Luftfahrt lernen? (Bildquelle: iStock / upixa)

Eine „Kultur des Schweigens” birgt ein besonderes Gefahrenpotenzial, weil Warnsignale häufig zu spät Beachtung finden, Missstände sich verfestigen und letztlich sowohl das Vertrauen in die Institution als auch die Sicherheit von Patienten massiv beschädigt werden.

Nach schweren medizinischen Fehlentwicklungen am Universitätsspital Zürich wurden Vorwürfe laut, wonach Probleme über Jahre hinweg nicht offen gemeldet oder konsequent weiterverfolgt worden seien, obwohl es interne Hinweise darauf gegeben haben soll. Im Zentrum steht die Anschuldigung, dass Fehler, Komplikationen und fragwürdige Praktiken, anstatt transparent aufgearbeitet zu werden, aus Angst vor Konsequenzen, aus Loyalität gegenüber Hierarchien oder zum Schutz von Verantwortlichen abgeschwächt, umgedeutet oder vertuscht wurden. Eine solche „Kultur des Schweigens” stellt ein grosses Risiko dar, da Warnsignale häufig zu spät ernst genommen werden und letztlich das Vertrauen in die Institution sowie die Sicherheit von Patienten massiven Schaden davontragen. „Wichtig ist dabei, dass nicht die Suche nach einem Sündenbock, sondern die systematische Klärung im Mittelpunkt steht. Ohne eine gelebte Fehlerkultur bleiben vermeidbare Risiken bestehen. Dies generell und trifft nicht nur auf das Gesundheitswesen zu“, mahnt Dr. Heidi Z’graggen, Expertin für Risikokommunikation und Krisenprävention (https://www.urimpuls.ch/krisenmanagement-konfliktmanagement-beratung) bei der Innerschweizer Unternehmensberatung URimpuls.

Auffällig ist, dass Fachleute bei der Frage nach einer offenen Fehlerkultur zunehmend auf die Luftfahrt verweisen. In diesem Bereich hat sich mit dem Prinzip der sogenannten „Just Culture“ (https://www.justculture.ch/was-ist-just-culture) ein Umgang etabliert, der zwischen menschlichem Irrtum, systemischen Risiken und grober Pflichtverletzung unterscheidet. Genau an dieser Schnittstelle setzt auch die Arbeit von URimpuls an, und das nicht nur im Gesundheitswesen, sondern gleichermassen in Unternehmen, Verwaltungen und anderen Organisationen mit hohem Risikoniveau und komplexen Verantwortungsstrukturen. Durch die Expertise des ehemaligen Flugkapitäns Bruno Dobler, der heute als Unternehmensberater bei URimpuls tätig ist, fliessen Erkenntnisse aus einer Branche ein, in der klare Abläufe, konsequente Notfallplanung (https://www.urimpuls.ch/risikomanagement-in-unternehmen-oeffentlichen-verwaltungen) und eine funktionierende Fehlerkultur seit jeher über Sicherheit und Stabilität entscheiden. „Das Ziel unserer Arbeit besteht darin, Strukturen zu schaffen, in denen Fehler früh erkannt, Risiken offen benannt und Ausnahmesituationen nicht improvisiert, sondern strukturiert bewältigt werden können“, so Unternehmensberater und Experte für Krisenintervention Bruno Dobler.

Besonders in sensiblen Organisationen zeigt sich, wie wichtig es für Verantwortungsträger ist, heikle Situationen nicht isoliert bewältigen zu müssen, sondern bereits frühzeitig einen vertrauenswürdigen Sparringspartner an ihrer Seite zu haben. URimpuls unterstützt Führungskräfte dabei, Herausforderungen zu objektivieren, Handlungsoptionen zu prüfen und fundierte Entscheidungen vorzubereiten. „Genau hier, bei der Fehlervermeidung, sollte speziell das Gesundheitswesen ein Benchmarking mit der Luftfahrt durchführen“, sagt Dr. Heidi Z’graggen. Ihrer Einschätzung nach können Kliniken wie auch andere Organisationen von den etablierten Sicherheits- und Trainingsstrukturen der Luftfahrt profitieren, vor allem dort, wo Risikobewusstsein, klare Prozesse und eine offene Fehlerkultur Stabilität, Vertrauen und Sicherheit gewährleisten.

URimpuls hat sich auf die Beratung von KMUs und Entscheidungsträgern in Sektoren wie Finanzen, Handel und öffentliche Verwaltung spezialisiert. Wir bieten durch Konfliktmanagement, Krisenkommunikation und strategische Beratung Unterstützung in kritischen Unternehmenssituationen. Unser Angebot umfasst auch Netzwerkbildung und Standortbestimmung, wobei URimpuls besonders in der Zentralschweiz aktiv ist. URimpuls setzt darauf, ihren Klienten durch praktische Lösungen und neue Perspektiven zur Seite zu stehen, um so optimale Ergebnisse zu erzielen.

Dr. Heidi Z’graggen, Geschäftsführerin von URimpuls AG, bringt aus ihrer politischen Karriere als Ständerätin und ehemalige Regierungsrätin des Kantons Uri umfangreiche Erfahrung in Verhandlungsführung und strategischer Leitung mit. Neben ihrer politischen Laufbahn verfügt sie über akademische Qualifikationen in Politikwissenschaften, Geschichte und Betriebswirtschaft und hat sich durch zahlreiche Weiterbildungen, darunter im Bereich General Management und globale Verhandlungen, weitergebildet. Ihre Kompetenzen in der Gestaltung von partizipativen Prozessen zeichnen sie als Expertin in der Unternehmensberatung aus.

Bruno Dobler, ein erfahrener Unternehmensberater und Krisenmanager, hat eine beeindruckende Karriere. Er ist Unternehmensgründer, Chefpilot und CEO mehrerer Luftfahrtunternehmen. Neben seinen Aufgaben in der Luftfahrt hat Dobler als Mitglied des Bankpräsidiums der Zürcher Kantonalbank und als politischer Vertreter im Zürcher Kantonsrat strategische Führungsqualitäten bewiesen. Seine Expertise in Krisenmanagement, gepaart mit tiefgreifenden Kenntnissen in Finanzen, Handel und Dienstleistungen, macht ihn zu einem gefragten Berater und Redner in der Wirtschaft.

Kontakt
Urimpuls AG
Dr. Heidi Z’graggen, Bruno Dobler
Bahnhofplatz 1
6460 Altdorf
+41 (0)41 871 15 78
https://www.urimpuls.ch

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