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LYNX Investor Report: 65 Prozent der Anleger nutzen Kurseinbrüche zum Nachkauf

LYNX Investor Report: 65 Prozent der Anleger nutzen Kurseinbrüche zum Nachkauf

Der Finanzdienstleister LYNX veröffentlicht am 12. Oktober 2026 erstmals eine deutschsprachige Ausgabe seines Investor Reports. Dafür wurden international Kunden von LYNX zu ihren Anlageentscheidungen sowie zur aktuellen Stimmung an den Finanzmärkten befragt. Die Ergebnisse zeigen: Trotz anhaltender Höchststände an den Börsen dominiert derzeit Zurückhaltung, um im Fall eines Rücksetzers nachkaufen zu können.

Statt in Euphorie angesichts steigender Börsenkurse zu verfallen, positionieren sich Anleger derzeit abwartend. Das ist das Ergebnis des soeben veröffentlichten LYNX Investor Report Q3 2026. Rund 39 Prozent der Befragten rechnen demnach in den nächsten sechs Monaten mit einer Seitwärtsbewegung des globalen Aktienmarktes. Bei den US-Zinsen ist die Überzeugung dagegen deutlich ausgeprägter: Zwei Drittel der Befragten rechnen fest mit einem Anstieg. Insgesamt bleiben jedoch die weltweiten geopolitischen Spannungen die größte Sorge der Anleger. Für fast 79 Prozent der Studienteilnehmer zählen sie zu den drei größten Risiken für die Finanzmärkte. Auf den weiteren Plätzen folgen die politische Unsicherheit in den USA und die anhaltend hohe Inflation mit jeweils 43 Prozent.

Kurseinbrüche als Einstiegschance

Grund zur Panik sehen die Befragten jedoch nicht. Vielmehr scheinen sie auf Marktkorrekturen zu warten, denn mehr als die Hälfte hält mindestens zehn Prozent des Portfolios in Cash, um sich finanziellen Spielraum zu bewahren. Dazu passen auch die Pläne im Fall eines Rücksetzers von über 20 Prozent. Sechs Prozent der Befragten wollen in diesem Fall deutlich aufstocken. 59 Prozent würden selektiv nachkaufen und 22 Prozent würden ihre Positionen unverändert halten. Nur ein Prozent der Befragten würden ihr Portfolio in einer solchen Situation weitgehend auflösen.

Anleger aus der DACH-Region mit mehr Risikodisziplin

Im Vergleich legen deutschsprachige LYNX-Kunden offenbar mehr Wert auf Risikomanagement als ihre Nachbarn: 44 Prozent der Befragten legen vor einem Kauf stets oder häufig ein konkretes Verlust-Ausstiegsniveau fest – in den Niederlanden und Belgien tun dies nur knapp 27 Prozent. Doch auch hier gibt es Ausbaupotenzial, denn rund ein Drittel der Befragten gab zwar an, dass das Realisieren von Verlusten die schwerste Disziplin an der Börse sei, dennoch nutzen fast 39 Prozent selten oder nie eine vorab definierte Ausstiegsstrategie.

„Die Umfragedaten unseres Investor Reports spiegeln die makroökonomische Realität des späten Jahres 2026 wider und zeigen, dass Anleger sich in einer ausgeprägten Wartestellung befinden – bereit, bei Bereinigungen einzusteigen, aber zu vorsichtig, um Höchstkursen hinterherzulaufen“, erklärt Tobias Krieg, Senior Capital Markets Analyst bei LYNX Broker Deutschland.

Die wichtigsten Erkenntnisse in der Zusammenfassung:

· Vier von zehn Anlegern setzen auf Seitwärtsbewegung: Ein unveränderter Aktienmarkt ist im dritten Quartal das dominierende Szenario.

· Bei einem starken Kurseinbruch überwiegt die Kaufbereitschaft: Acht von zehn Investoren nutzen Markteinbrüche von über 20 Prozent zum Nachkaufen oder Halten.

· Deutschsprachige Anleger legen ihren Ausstiegskurs häufiger im Voraus fest: Der Unterschied zu den Niederlanden und Belgien ist groß: Befragte in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestimmen deutlich häufiger vorab, bei welchem Kursniveau sie eine Verlustposition schließen.

· Investieren bleibt privat: Vollste Transparenz im engeren Umfeld gibt es nur bei mageren vier Prozent der Befragten.

· Rekordstände kaschieren eine schmalere Marktbreite: Gute Zahlen täuschen: Der jüngste Aufschwung ruht auf den Schultern von immer weniger Top-Performern.

· Öl und Zinsen veränderten die Spielregeln: Steigende Ölpreise und die erste US-Zinserhöhung seit 2023 fordern die Märkte heraus.

· Bei KI rückt die Rendite in den Fokus: Die Investitionsbereitschaft bleibt hoch – doch der Markt fordert nun handfeste Belege für den Profit der Milliarden-Investments.

„Das dritte Quartal endet mit einer ungewöhnlichen Kombination aus starken Unternehmensgewinnen und hohen Indexständen auf der einen Seite, höheren Ölpreisen, einer wieder restriktiveren Fed und größeren Unterschieden innerhalb des Aktienmarkts auf der anderen. Ob der Markt im vierten Quartal wirklich zulegt, hängt nicht allein von den Leitindizes ab. Der Aufschwung steht nur dann auf einem soliden Fundament, wenn wieder mehr Unternehmen mitziehen und gleichzeitig die Rahmendaten – Gewinnwachstum, Zinsen und sich normalisierende Energiepreise – stimmen“, fasst Christoph Schöneberg, Leiter der deutschen Niederlassung von LYNX in Berlin, zusammen. „Wir können also bereits jetzt gespannt sein, wie sich die Antworten im vierten Quartal verändern werden.“

Die Studie zum LYNX Investor Report Q3 2026 wurde vom 25. bis 28. September 2026 unter 471 Kunden von LYNX in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt und ist eine Momentaufnahme ihrer Meinungen und Präferenzen zum Zeitpunkt der Befragung. Bei den Befragten handelt es sich hauptsächlich um aktive Anleger mit mehrjähriger Anlageerfahrung.

Der vollständige deutschsprachige LYNX Investor Report für das dritte Quartal 2026 steht auf der Website von LYNX zum Download (https://www.lynxbroker.de/info/presse/lynx-investor-report/) bereit. Die Nutzung der Daten und Grafiken ist bei Nennung der Quelle „LYNX Investor Report Q3 2026“ jederzeit möglich. Die nächste Ausgabe für das vierte Quartal 2026 erscheint Anfang Januar 2027.

LYNX ist ein auf den internationalen Handel spezialisierter Online-Broker mit sehr günstigen Konditionen. Die Internetplattform von LYNX ermöglicht den Handel in Echtzeit an über 100 Handelsplätzen in über 30 Ländern. LYNX wurde im Jahr 2006 in Amsterdam gegründet und ist seit 2007 auf dem niederländischen Markt aktiv. Seit 2008 bietet LYNX seinen Service in Deutschland und Belgien an. Mittlerweile ist LYNX in insgesamt zehn europäischen Ländern aktiv. Von Berlin aus betreut LYNX alle Kunden im deutschsprachigen Raum (D-A-CH). Weitere Niederlassungen befinden sich in Gent und Prag.

Die Kunden von LYNX sind private und institutionelle Investoren, die direkt an den großen Börsenplätzen in Europa, Nordamerika und Asien handeln möchten. LYNX stellt die technologischen Voraussetzungen für den internationalen Handel über das Internet und nimmt damit im Bereich Online-Brokerage eine bedeutende Marktstellung ein.

Firmenkontakt
LYNX B.V. Germany Branch
Klaus Schulz
Charlottenstraße 68
10117 Berlin
030 30328669-0
http://www.lynxbroker.de

Pressekontakt
Quadriga Communication GmbH
Kent Gaertner
Lehderstraße 27a
13086 Berlin
030-303080890

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