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Absage an das Unternehmen

Eigentlich sind es ja meist die Unternehmen, die ihre Bewerber auf den Prüfstand stellen. Bernhard Seilz erklärt was passiert, wenn das Unternehmen selbst auf Herz und Nieren geprüft wird

Absage an das Unternehmen

Bernhard Seilz über die Ansprüche von Mitarbeitern

Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor: Eine junge Studentin betritt mit ihren Bewerbungsunterlagen das Unternehmen. Sie wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und mit strengen Mienen vom Personalleiter, vom Geschäftsführer und vom Abteilungsleiter ihrer bevorzugten Stelle empfangen. Sie wird mit Fragen bombardiert und muss sich gut konzentrieren, jede davon deutlich zu beantworten und den einschüchternden Blicken standzuhalten. Was tut sie? Sie dreht den Spieß um – und stellt ungewohnt unangenehme Fragen.

„Wenn Bewerber wissen möchten, welche CO2-Bilanz das Unternehmen und dessen Produkte haben, welche Aufstiegsmöglichkeiten es gibt und wie es etwa mit flexiblen Arbeitszeiten aussieht, dann ist das durchaus berechtigt“, so Bernhard Seilz, der Experte für Unternehmenszukunft. Im ersten Moment mögen solche Fragestellungen unhöflich, wenn nicht sogar unverschämt klingen. Doch dürfe nicht vergessen werden, dass auch Bewerber gewisse Ansprüche stellen dürfen, vor allem, weil sie oftmals hoch qualifiziert seien.

Anstatt weiterhin an dem Motto „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ festzuhalten und frisch Ausgelernten wie auch neuen Mitarbeitern nur das Mindeste zu bieten, sollten Unternehmen einmal selbst hinterfragt werden. Ist man gut genug aufgestellt, um den Ansprüchen der Mitarbeiter zu entsprechen? „Es ist an der Zeit, nicht nur an den Kunden und an den Wirtschaftsfaktor zu denken, sondern auch einmal von den Mitarbeitern auszugehen. Schließlich sind sie der Motor des Unternehmens“, sagt Seilz, der Trainings- und Coachingprogramme für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter anbietet.

Nur wenn hier ein Umdenken stattfinde, könne sich ein Unternehmen auch zukünftig attraktiv auf dem Arbeitsmarkt präsentieren und neue, qualifizierte Mitarbeiter für sich gewinnen. Schließlich gäbe es genügend Konkurrenz. „Facebook, Google und etliche Start-ups locken mit attraktiven Mitarbeiter-Angeboten – von eigenen Kickertischen über gemütliche Lounge Ecken bis zu einem umfassenden Angebot an Kaffeespezialitäten. Was bieten Sie?“

Seit den Anfängen seiner Beratungstätigkeit hat er mit Unternehmen zu tun, die in besonderen Situationen stecken – Generationswechsel, Führungswechsel, manchmal war auch das Geld knapp. Zukunft schaffen und sichern, ist die Leidenschaft von Bernhard Seilz.

Wenn Unternehmen oder Verantwortungsbereiche so richtig auf den Kopf gestellt werden, Altes nicht nur überdacht, sondern vielleicht komplett über Bord geworfen werden und Abschied von tradierten Wegen genommen werden muss, können Unternehmer und Abteilungsleiter auf ihn und seine Trainings- und Coaching-Programme setzen. Mit Erfahrungen aus über drei Jahrzehnten haben Unternehmer und Abteilungsleiter einen Sparringspartner, Ideengeber und Moderator an ihrer Seite, bei dem sich verkrustete Strukturen warm anziehen können. Immer mit der Leidenschaft für die Sache.

„Menschen in Unternehmen und ihre Prozesse sowie ihre Systeme weiterzuentwickeln, um für die nächsten, auch die übernächsten und sogar die darauffolgenden Veränderungen gerüstet zu sein, ist mein Antrieb.“

Kontakt
Bernhard Seilz – zukunftsstark
Bernhard Seilz
Meyfried 14
86663 Asbach-Bäumenheim
+49 906 2960340
info@bernhardseilz.de
https://www.bernhardseilz.de

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