April, April: Scherze mit Fantasie und Fingerspitzengefühl

ARAG Experten über mehr oder weniger gelungene Aprilscherze

April, April: Scherze mit Fantasie und Fingerspitzengefühl

Vorsicht, am kommenden Montag ist der 1. April! Da sollten Sie vielleicht nicht alles für bare Münze nehmen, was ihre Lieben zuhause, Ihr Nachbar oder Ihre Kollegen Ihnen erzählen. Vielleicht wollen diese Personen Sie nur in den April schicken. Wo dieser Brauch herkommt und was ein gelungener Scherz ist, sagen ARAG Experten.

April, April – Was steckt dahinter?
Klar ist zumindest: Nicht nur die Deutschen pflegen diesen Brauch. So werden in Italien und Frankreich beispielweise schon seit dem 18. Jahrhundert „Aprilfische“ verteilt. Dort sollen kleine Papierfische an die Rücken von Ahnungslosen geklebt werden – so besagt es der Brauch. Die Engländer treiben am 1. April ebenfalls Späße mit ihren Mitmenschen. Doch sind die Briten, zumindest die traditionsbewussten unter ihnen, nicht den ganzen Tag lang zum Scherzen aufgelegt. Sie „dürfen“ andere nur bis zum Mittag reinlegen. Bei uns gibt es für den Aprilscherz schon aus dem 17. Jahrhundert historische Belege. Warum dürfen wir aber am 1. April Lügenmärchen erzählen oder andere mutwillig hereinlegen? Dazu gibt es verschiedene Theorien. Die einen meinen, es liege am unbeständigen April-Wetter, das uns oft genug zum Narren hält. Andere geben den aufkommenden Frühlingsgefühlen die Schuld. Ein weiterer möglicher Ursprung: König Heinrich IV. von Frankreich wurde am 1. April von einer jungen, unbekannten Frau zu einem romantischen Treffen eingeladen. Am vereinbarten Ort war von der Schönen keine Spur. Stattdessen wartete dort der Hofstaat, der Tränen lachte – und seine etwas weniger amüsierte Gattin.

Aprilscherze statistisch gesehen
In einer repräsentativen Studie sagten rund 70 Prozent der Befragten, dass sie im Jahr 2016 keinen Aprilscherz planten. Nur 15 Prozent wollten demnach jemanden in den April schicken. Der Rest antwortete mit „Weiß nicht“ oder machte keine Angaben. Hingegen sagten 60 Prozent der Befragten, dass sie selbst schon einmal auf einen Aprilscherz hereingefallen seien.

Ein gelungener Aprilscherz
Aprilscherze sind in der Regel wesentlich von Schadenfreude geprägt; oft geht es darum, jemanden in seiner Naivität vorzuführen. Ein guter Aprilscherz erfordert Fantasie und Fingerspitzengefühl. Leichter gesagt als getan: Fans von Aprilscherzen bekommen heutzutage aber auch im Internet Anregungen. Egal, ob ein Aprilscherz für Arbeitskollegen, Scherze für Freunde oder die Familie: Im Netz lassen sich etliche Vorschläge finden – sogar Aprilscherze, geeignet für SMS oder WhatsApp, sind darunter. Es gibt zahlreiche Ideen, um andere in den April zu schicken. Doch sollten Aprilscherze stets im Rahmen bleiben. Nehmen Aprilscherze Ausmaße an, die anderen Schaden bringen, ist Schluss mit lustig, mahnen ARAG Experten.

Wenn der Aprilscherz ins Auge geht
Flunkern, um den Freund, die Frau oder einen Bekannten in den April zu schicken, ist nicht schlimm. Meist können die Betroffenen über den Spaß selbst lachen. Anders sieht es aus, wenn finanzieller oder sogar körperlicher Schaden entsteht. Aprilscherz? Scherze, die eskalieren oder mächtig schief gehen, gab es in der Vergangenheit bereits. Wer anderen einen Schaden zufügt, ist grundsätzlich über seine private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Doch das ist nicht immer so. Artet nämlich ein Aprilscherz so aus, dass einem anderen finanzieller oder gesundheitlicher Schaden entsteht, kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass der „Täter“ mutwillig gehandelt hat. Er war sich seiner Tat und deren Folgen also bewusst und hat mit Vorsatz oder sogar Arglist gehandelt. In solchen Fällen zahlt die Versicherung unter Umständen keinen Cent, so ARAG Experten. Der entstandene Schaden muss dann vollständig selbst gezahlt werden.

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