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Banken-Fachsprache auf den Punkt gebracht

Produktinformationsblätter werden verständlicher / exameo erarbeitet für die Deutsche Kreditwirtschaft ein Glossar / Finanzwirtschaft verständigt sich auf Branchenstandard

Banken-Fachsprache auf den Punkt gebracht

Es ist möglich, auch schwierige Sachverhalte verständlich auszudrücken“, so Kurt Bürkin von exameo.

Frankfurt, im September 2013. Vor etwas mehr als zwei Jahren sind die als „Beipackzettel für Anlageprodukte“ bekannten Produktinformationsblätter der Banken (PIBs) verpflichtend eingeführt worden. Das Anlegerschutzgesetz schrieb vor, das diese leicht verständlich sein müssen und alle Angaben zu Art, Funktion, Risiken und Kosten des Finanzprodukts enthalten sollen. Immer wieder gab es deutliche Kritik von Verbraucherschützern und der Finanzaufsicht über die häufig unverständlichen und kaum vergleichbaren PIBs.

Dem wollte die Finanzbranche mit Hilfe von exameo ein Ende bereiten. „Wir haben gezeigt, dass es möglich ist, auch schwierige Sachverhalte verständlich auszudrücken“, kommentiert Kurt Bürkin, Geschäftsführer der exameo GmbH – Europäisches Institut für verständliche Information. Endlich steht mit dem veröffentlichten Glossar für PIBs ein „Nachschlagewerk“ mit einheitlichen Formulierungen und verständlichen Erläuterungen für die verschiedenen Finanzinstrumente zur Verfügung. Das erleichtert den Vergleich der einzelnen PIBs deutlich. „Dies ist ein neuer Branchenstandard, ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Verbraucherschutz für alle Anleger“, so Bürkin.

500 Begriffe aus 340 Produktinformationsblättern geprüft
Im Auftrag der Verbände der Kreditwirtschaft sowie von Anleger- und Verbraucherschutzorganisationen und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat exameo 340 aktuelle Produktinformationsblätter geprüft und für mehr als 500 Begriffe konkrete Vorschläge erarbeitet und mit der Arbeitsgruppe abgestimmt. Zur Arbeitsgruppe gehörten der Deutsche Derivate Verband (DDV) ebenso wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und das BMELV. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) haben die Arbeit der Gruppe aktiv begleitet.

In mehreren Arbeitsschritten wurden die Begriffe und Erläuterungen gefiltert und überarbeitet. Ein Schwerpunkt lag bei kritischen Themen in den Produkterläuterungen, Risiken, Kosten und Vertriebsvergütungen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für 66 Begriffe wurden standardisierte Kurzerläuterungen entwickelt und immerhin 131 Begriffe sollen in PIBs zukünftig gar nicht mehr verwendet werden wie „Entgeltsimulation“ oder „Teilschuldverschreibung“. „Hedge“ heißt künftig „Absicherungsgeschäft“, acht verschiedene Bezeichnungen für Anleihen konnten auf zwei gängige reduziert werden. „Mit dem vorliegenden Glossar haben wir einen wichtigen Grundstein gelegt“, ist exameo-Geschäftsführerin Gabi Trillhaas zuversichtlich. „Die Kunden profitieren von mehr Verständlichkeit und besserer Vergleichbarkeit, während für die Ersteller der PIBs Sicherheit im Vordergrund steht. Aber es bleibt noch viel zu tun“, so Trillhaas weiter.

Vorschläge von Anlegern fließen erstmals ein
Um die Verständlichkeit zu überprüfen, hat exameo qualitative Probandentests durchgeführt und Vorschläge und Anregungen eingeholt. Die Hinweise von Anlegern sind damit erstmals in die juristisch korrekten Formulierungen eingeflossen. Wichtig ist nun, dass möglichst viele Banken und andere Finanzdienstleister die Begriffe und Formulierungen einheitlich verwenden und in ihren „Sprachgebrauch“ gegenüber dem Verbraucher aufnehmen. Auch die Verfasser von Broschüren und Sachtexten sind eingeladen, das Glossar aktiv zu nutzen.

Tatsächlich haben die ersten Emittenten und Finanzdienstleister bereits mit der Umsetzung begonnen. „Der neue Branchenstandard macht die Informationen für Kunden transparenter und einheitlicher – das haben wir immer wieder gefordert“, sagt Jakob Trefz, Leiter Vermögensmanagement bei der MLP AG, die als Institut mit Banklizenz auch betroffen ist. „Deshalb passen wir unsere Produktinformationsblätter kurzfristig an und werden auch weitere, noch anstehende Vorgaben sehr schnell umsetzen.“

Das vollständige Glossar kann unter http://www.exameo.de/aktuelles abgerufen werden.

Bildrechte: exameo

exameo, das Europäische Institut für verständliche Information, ist ein unabhängiges Prüfinstitut mit Sitz in der Finanzmetropole Frankfurt am Main.

Die Aufgaben sind klar definiert:
– exameo prüft Informationen über Anlageprodukte und Finanzdienstleistungen auf Klarheit, Transparenz und Verständlichkeit.
– exameo verwendet eine wissenschaftlich fundierte Prüfmethode.
– exameo vergibt ein Qualitätssiegel für verständliche Information.
– exameo unterstützt Unternehmen, die die Zufriedenheit ihrer Kunden verbessern wollen und/oder ihre Beratungsqualität steigern wollen.
– exameo bietet Anlegern und Verbrauchern Orientierung und Verlässlichkeit bei der Auswahl von Finanzangeboten.

Kontakt
exameo GmbH – Europäisches Institut für verständliche Information
Kurt Bürkin
Savignystraße 34
60325 Frankfurt am Main
069 244485550
info@exameo.de
http://www.exameo.de

Pressekontakt:
eckpunkte Kommunikationsberatung
Wolfgang Eck
Bahnhofstraße 23
35781 Weilburg
06471-5073440
wolfgang.eck@eckpunkte.com
http://www.eckpunkte.com

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