Der weltweit tätige Unternehmer und Philanthrop Kazuo Inamori erhält die Ehrenritterwürde von ihrer Majestät Königin Elisabeth

Der weltweit tätige Unternehmer und Philanthrop Kazuo Inamori erhält die Ehrenritterwürde von ihrer Majestät Königin Elisabeth

Paul Madden, der britische Botschafter in Japan (links), und Kazuo Inamori (rechts) (Bildquelle: British Embassy Tokyo)

Kyoto/Neuss, 09. Dezember 2019. Dr. Kazuo Inamori, weltweit tätiger Unternehmer und Philanthrop, erhielt am 28. November 2019 den Titel „Honorary Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire“ (KBE) von Queen Elisabeth II, Königin von Großbritannien.

Die Ehrung wurde in Japan von Paul Madden, Botschafter und Generalbevollmächtigter von Großbritannien, während einer festlichen Amtseinführung in der Botschafterresidenz verliehen und durch die Kyocera Corporation, die KDDI Corporation, Japan Airlines Co., Ltd und die Inamori-Stiftung bekannt gegeben.

Inamori ist der Gründer und Ehrenvorsitzende von Kyocera, Berater ehrenhalber bei KDDI und Japan Airlines sowie der Gründer der gleichnamigen Inamori-Stiftung.

Der Ehrentitel KBE wird für herausragende Leistungen und Beiträge für die Gesellschaft verliehen. Unter anderem haben auch Bill und Melinda Gates, Steven Spielberg, Alan Greenspan, James Watson, Bono und Ralph Lauren diese Ehrung erhalten.

„Die von Dr. Inamori gegründeten Unternehmen Kyocera und KDDI haben tausende Arbeitsplätze geschaffen und lokale Wirtschaftssysteme in ganz Großbritannien wiederbelebt, darunter Datenzentren in den London Docklands, die mehr als die Hälfte des öffentlichen Internetverkehrs in Europa abwickeln. Dr. Inamori spielte eine entscheidende Rolle bei den Vertragsverhandlungen zum Kauf von Airbus-Flugzeugen durch Japan Airlines. Der von Dr. Inamori gestiftete Kyoto-Preis hat seit 1984 zwölf angesehene britische Persönlichkeiten geehrt. Mit Hilfe der Inamori-Stiftung gründete die Blavatnik School of Government der Oxford University die jüngste Abteilung der Universität und damit eine der führenden Bildungsstätten für Staatsangelegenheiten. Dort werden zukünftige Führungskräfte ausgebildet, die weltweit Regierungen zum Wohle der Bevölkerungen beraten werden“, hieß es in der Begründung der Britischen Botschaft in Japan.

Der britische Botschafter Paul Madden brachte seinen Respekt für Inamoris persönliche Führungsqualitäten und sein Engagement zum Ausdruck und beglückwünschte ihn herzlich zu seiner Ehrenritterwürde.

Inamori gründete mit 27 Jahren Kyocera und widmete sich kontinuierlich der Entwicklung und Vermarktung von Feinkeramik. Nach der Deregulierung des japanischen Telekommunikationsmarktes gründete er die DDI (heute KDDI) Corporation, um die Gebühren für Ferngespräche zu reduzieren. 2010, im Alter von 78 Jahren, übernahm er freiwillig das Amt des Vorsitzenden von Japan Airlines, führte das Unternehmen aus der Insolvenz zurück in solide Profitabilität und brachte es wieder an die Börse von Tokyo. Der Philanthrop gründete 1984 die gemeinnützige Inamori-Stiftung und stiftete den Kyoto-Preis, um Forscher und Künstler zu ehren, die herausragende Beiträge zur Förderung und Entwicklung der Menschheit geleistet haben. So verleiht er seiner lebenslangen Überzeugung Ausdruck: „Menschen haben keine größere Berufung als nach dem höheren Gemeinwohl der Menschheit und der Welt zu streben“.

Inamoris aktuellste Verbindung zu Großbritannien begann mit einem Vortrag, den er 2013 in der Botschaft hielt. Im Folgejahr wurde er als Sprecher in die University of Oxford eingeladen. Anschließend schlug die Universität eine jährliche Vorlesungsreihe vor, die jedes Jahr als Forum für die Preisträger des Kyoto-Preises dienen sollte, um deren Leben und Werk zu diskutieren. Die Reihe namens „Kyoto Prize at Oxford“ („Kyoto-Preis in Oxford“) begann 2017 im Rahmen des Inamori-Forums der Universität und trägt so zu engeren Beziehungen zwischen Japan und Großbritannien bei.

„Dies ist wirklich eine größere Ehre als ich verdiene. Ich möchte mich in aller Form herzlichst bedanken“, erklärte Inamori. „Die Verleihung dieser Ehrung ist in meinen Augen das größte Lob für die Dienste, die Kyocera, KDDI, Japan Airlines und die Inamori-Stiftung gemeinsam mit der britischen Bevölkerung im Kontext ihrer jeweiligen Geschichte erbracht haben“, fuhr Inamori fort. „Ich möchte diese Ehrung mit allen Kollegen in all diesen Unternehmen teilen und werde mich auch in Zukunft bemühen, die Freundschaft zwischen Japan und Großbritannien stets weiter zu vertiefen.“

Über Kyocera

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 286 Tochtergesellschaften (31. März 2019) bestehenden Kyocera -Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrendsten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenfachwissen. 2019 belegte Kyocera Platz 655 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 77.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,99 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit fünf eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen, der Kyocera Fineceramics Precision GmbH in Selb, der Kyocera Fineceramics Solutions GmbH in Mannheim, der Kyocera Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der Kyocera Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 828.000 Euro*).

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