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Edelmetalle geraten ins Wanken

Edelmetalle geraten ins Wanken

(NL/6244378875) Schlechte Zeiten sind im Februar 2013 für die meisten Edelmetallbesitzer aufgekommen.
So verbuchte Gold ein Minus von fünf Prozent und notiert nur noch bei 1.579 USD je Unze. Dem Silberpreis erging es noch schlimmer. Dieser fiel trotz hoher Industriemetallnachfrage um ganze neun Prozent.
Ebenso die Experten schauen trübselig der Entwicklung der Edelmetalle entgegen. Goldman Sachs senkte die Perspektive für die Entwicklung des Goldmarktes. Ebenso wurde bekannt, dass der Milliardeninvestor George Soros mehr als die Hälfte seiner Anteile am größten Gold-ETF verkauft hat.

Jedoch haben sich die Bedingungen nicht geändert
Unverständlich wirken diese Tatsachen hinsichtlich der Begründung, dass sich die Marktbedingungen nicht verändert haben. Die Notenbanken in aller Welt geben immer noch billiges Geld heraus. Zusätzlich kommt die Frage auf, ob nach den schwierigen Situationen in Italien und Zypern ein erneutes Auflodern der Krise geschieht. Da erscheint es seltsam, dass in solchen unruhigen Zeiten die Preise für Rohstoffe nicht steigen. Laut dem Edelmetallexperten Martin Siegel wird dies auch langfristig wieder einkehren, dass die Preise im Edelmetallhandel steigen.

Die übrigen Edelmetalle
Platin als ebenso wichtiges Edelmetall notiert ebenso wie Gold nach einem Minus von 5,6 Prozent bei einem Wert von 1.579 USD pro Unze. Palladium sank von den „edelsten“ Metallen mit nur 1,3 Prozent am wenigsten. Der Kursverlauf beider Metalle sei laut Experten in den letzten Monaten von einer steigenden Nachfrage aus China und Produktionsausfällen in Südafrika begünstigt worden. Zudem schwinden die Palladiumreserven in Russland.

Ebenso die Minenaktien enttäuschen
Die Diskrepanz zwischen den Edelmetallen ist mittlerweile so groß wie nie zuvor. Der Xau-Minenindex schloss zuletzt mit einem Minus von neun Prozent. Die Anleger schauen nach wie vor indifferent auf die Minenaktien und strafen diese mit Kursverlusten. Jedoch bleiben daher diese Aktien gnadenlos unterbewertet und eignen sich als Anlage. Die Minenunternehmen ihrerseits versuchen indessen ihren Produktionsprozess zu drücken und Kosten einzusparen.

Die Basismetalle bleiben konstant
Nachdem Nickel in den letzten vier Monaten ein neues Hoch erreicht hatte, fiel dieses nunmehr auf ein Drei-Monats-Tief bei 16.523 USD je Tonne. Die übrigen Metalle nahmen allerdings nur leichte Verluste hin. Abgesehen natürlich von Kupfer und Aluminium, welche durch eine absackende Nachfrage aus China um 4,2 bzw. 5 Prozent nachgaben. Kupfer jedoch bleibt begehrt, da in den kommenden Monaten eine erhöhte Nachfrage aus China erwartet wird. Währenddessen brach der Preis für Zink nach einem Erreichen eines Vier-Monat-Hochs um 3,9 Prozent ein.

Edelmetallhandel

Kontakt:
Eins zu Null Com GmbH
Christian Schwarz
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