Neuigkeiten Timeline

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Human Quality Capital: Wiesbadener Führungsexpertin erhält höchste Auszeichnung für Zukunftsansatz im KI-Zeitalter

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Stadt Dachau – vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm lädt zum Entdecken ein

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Buch Mitarbeiterbindung: Jetzt im Handel!

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Cyberangriff auf Unternehmen und Selbständige: Soforthilfe durch Rechtsanwälte für Cyberkriminalität

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Young Talents Day: Nachwuchsförderung in der Wiener Top-Hotellerie

Allgemein
Juli 17, 2026

Sieben Fragen vor jedem Online-Marketing-Vertrag

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

KI-Richtlinie für Unternehmen: Security Awareness Toolbox zukünftig mit kostenloser Vorlage

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

ISO 27001 Audit erneut bestanden: niteflite steht für geprüfte IT-Sicherheit

Immobilien
Juli 17, 2026

Hotel Sansibar: Hotel Green Ocean Zanzibar eröffnet nach umfassendem Design-Upgrade

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 17, 2026

Ein Jahr nach Gründung: Schweizer Nahrungsergänzungs-Startup Revitera liefert in 13 europäische Länder

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Spannung, Abgründe und die Suche nach Gerechtigkeit

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

Neue Social Media API vereinfacht Multi-Network Publishing über einheitliche Schnittstelle

Politik, Recht, Gesellschaft
Juli 17, 2026

NETZWERKEN IST TOT. UND LINKEDIN WIRD UNS AUCH NICHT RETTEN.

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Neues Institut für Vorsorge und Nachlassmanagement

ELEKTRO+: „Ausstattungsstufen nach RAL müssen in der Bauleistungsbeschreibung Pflicht werden“

Elektroausstattung in zahlreichen Häusern und Wohnungen immer noch unzureichend / ELEKTRO+ fordert flächendeckende Etablierung rechtsverbindlicher Standards / Unterdimensionierung lässt Umsatzpotenziale im Elektrohandwerk ungenutzt

ELEKTRO+:

Claus Fitze, Sprecher der Initiative Elektro+

„Das Niveau der durchschnittlichen Elektroausstattung in Deutschland ist nach wie vor nicht akzeptabel.“ Auf der diesjährigen Fachmesse Elektrotechnik in Dortmund fand Claus Fitze deutliche Worte. Der Sprecher der Initiative ELEKTRO+ zeigte auf, dass selbst bei Neubauten der Umfang elektrischer Installationen oft weit unter den Mindestanforderungen liegt – und appellierte an alle am Bau Beteiligten, zumindest die Basisinstallation nach den Anforderungen der RAL-RG 678 flächendeckend als rechtsverbindliche Planungsgrundlage zu berücksichtigen.

Die drei Ausstattungsstufen nach RAL-RG 678 sind bisher lediglich eine Richtlinie. Dennoch hat die RAL-Registrierung die Qualität einer technischen Regel und jeder Bauträger, jeder Architekt und jeder Bauherr sollte sie allein schon aus Gründen der Rechtssicherheit anwenden. Was ebenso schwer ins Gewicht fällt: Erst mit einer modernen, angemessen ausgelegten Elektroausstattung kann eine Immobilie eine zukunftsfähige und effiziente Energieversorgung erhalten. Das gilt für Neubauten ebenso wie für Modernisierungen. Die Zukunftsfähigkeit einer Anlage beweist sich vor allem darin, inwiefern sie in der Lage ist, die Ziele der Energiewende zu unterstützen: eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs in Gebäuden und als Fernziel ein klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050.

Wer die Ausstattung seiner elektrischen Anlage nach den Qualitätskriterien der RAL vornimmt, ist bezüglich Zukunftsfähigkeit auf der sicheren Seite. Für eine Elektroinstallation nach Mindestausstattung, also Ausstattungswert 1 nach RAL-RG 678, beziffert ELEKTRO+ den Kostenanteil an der Bausumme für ein Gebäude mit Keller ohne Außenanlagen auf etwa drei Prozent. Für den Neubau eines Einfamilienhauses mit einer Größe von 140 bis 160 Quadratmetern und einer durchschnittlichen Bausumme von 200.000 Euro würde eine solche Basisinstallation dementsprechend rund 6.000 Euro kosten. „Weniger Elektroinstallation darf ein Bauherr weder erhalten noch akzeptieren“, so Fitze.

Die Initiative ELEKTRO+ geht sogar noch einen Schritt weiter und empfiehlt ausdrücklich den RAL-Ausstattungswert 2 als Grundlage für die Elektroausstattung – mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 4,5 Prozent der Gesamtbausumme. „Bei jeder Ausstattung, die unter diesem Wert liegt, wird der Bauherr oder Nutzer sehr bald einen Mangel an Komfort und Flexibilität spüren“, so Fitze. Nachbesserungen der Installation, oft schon kurz nach dem Einzug, seien da programmiert – häufig mit Baumarktmaterial und per Do-it-yourself. „Damit wird die von ELEKTRO+ als wesentlich erachtete Eigenschaft „Sicherheit“ natürlich schnell in Frage gestellt.“ Fitze gibt zudem zu bedenken, dass bei einer Unterdimensionierung der Anlage erhebliche Umsatzpotentiale für das Elektrohandwerk ungenutzt blieben. Würde die Elektroinstallation nach RAL-Ausstattungswert 2 zumindest in Einfamilienhäusern umgesetzt, so ließe sich der Umsatz im Elektrohandwerk jährlich um etwa 350 Millionen Euro steigern.

Die Initiative ELEKTRO+ setzt sich konsequent dafür ein, dass die Ausstattung nach RAL-RG 678 verbindlich in die Bauleistungsbeschreibungen aufgenommen wird. Das dient nicht zuletzt auch dem Verbraucherschutz, zu dem die Initiative mit ihrer Aufklärungsarbeit schon seit langem aktiv beiträgt und den sie über die Zusammenarbeit mit Verbraucherschutzorganisationen wie dem VPB-Verband privater Bauherren oder dem BSB-Bauherren-Schutzbund ausdrücklich fördern will.

Planung leicht gemacht mit dem ELEKTRO+ „Raumplaner“
Die Basisvorgaben der RAL-RG 678 sind auch Grundlage des „Raumplaner“, den die Initiative ELEKTRO+ Bauherren und Modernisierern an die Hand gibt. Dieses Planungs-Werkzeug für die Elektroinstallation gibt es als Broschüre und auch als interaktive Online-Version. Der ELEKTRO+ „Raumplaner“ hilft dabei, die Anforderungen an die elektrische Ausstattung für jeden Raum realistisch einzuschätzen und individuell zu gestalten. Das erleichtert später auch die Detailplanung mit Architekt, Bauträger und Elektrofachmann.

Die Standards der Elektroausstattung in Wohngebäuden zu verbessern und Bauherren, Modernisierer und Architekten herstellerübergreifend über die Vorteile einer zukunftssicheren Elektroinstallation aufzuklären, ist zentrales Anliegen der Initiative ELEKTRO+ (www.elektro-plus.com). Die Initiative vereint die Fachkompetenz führender Markenhersteller und Verbände der Elektrobranche: ABB Stotz-Kontakt, Striebel & John, Albrecht Jung, Busch-Jaeger Elektro, DEHN + SÖHNE, Doepke Schaltgeräte, Hager Vertriebsgesellschaft, Fränkische Rohrwerke, Gira Giersiepen, OBO Bettermann, Siemens, Theben, Kaiser sowie die HEA-Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung und der ZVEI Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.

Kontakt
Initiative ELEKTRO+
Tanja Göbel
Reinhardtstraße 32
10117 Berlin
069 – 4305214-16
t.goebel@beckerdoering.com
http://www.elektro-plus.com

Pressekontakt:
becker döring communication
Tanja Göbel
Kaiserstraße 9
63065 Offenbach
069 – 4305214-16
t.goebel@beckerdoering.com
http://www.beckerdoering.com

(Visited 17 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert