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Energiebedarf für Raumwärme und Warmwasser

Studien sehen große Einsparpotenziale für Klimaschutz

Energiebedarf für Raumwärme und Warmwasser

Foto: Fotolia / famveldman

sup.- Wenn es um die erforderlichen Maßnahmen zur Energiewende geht, ist vielfach nur vom Stromverbrauch die Rede. Damit wird aber außer Acht gelassen, dass der überwiegende Teil der hierzulande eingesetzten Energie nicht für Elektrizität, sondern für Wärme benötigt wird. „Die Versorgung von Gebäuden mit Raumwärme und Warmwasser sowie die Bereitstellung von Prozesswärme für die Industrie machen rund 56 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs in Deutschland aus“, so die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Auf den einzelnen Privathaushalt bezogen ist das Verhältnis noch deutlicher: Unsere Ausgaben für die Wärmeerzeugung sind im Schnitt rund doppelt so hoch wie die Stromkosten. Grund genug also, sich Gedanken über die Entwicklung von Wärmebedarf und Wärmekosten in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu machen. Die Experten der AEE haben dafür insgesamt 22 Studien verglichen, in denen fundierte Prognosen zum künftigen Wärmemarkt im Gebäudebestand getroffen werden. Das Fazit dieser so genannten Meta-Analyse: Bei einer ausreichenden Sanierungsquote der Gebäudetechnik könnte der Endenergiebedarf für Raumwärme und warmes Wasser bis zum Jahr 2050 um rund 60 Prozent sinken. Das Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz liegt also vor allem im Gebäudebereich und damit bei den Haus- und Heizungsbesitzern.

Viele der einzelnen Studien kommen zu dem Ergebnis, dass gerade der Einspareffekt durch erneuerbare Energien weiter forciert werden muss. Schon heute können Eigentümer dafür einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie regenerative Konzepte wie Solar- oder Geothermie in ihre Wärmeerzeugung einbeziehen. Effizienz-Spezialisten wie z. B. der Systemanbieter Wolf Heiz- und Klimatechnik (http://www.wolf-heiztechnik.de) (Mainburg) haben zu diesem Zweck aufeinander abgestimmte Gesamtpakete aus Brennwert-Heizkesseln sowie Solar- oder Wärmepumpen-Anlagen entwickelt. Die intelligente Zentralregelung solcher Systemlösungen schafft die Voraussetzung, den Bedarf an fossilen Energieträgern sowie die daraus resultierenden Heizkosten nicht erst irgendwann im Verlauf der Energiewende, sondern ab dem Tag der Inbetriebnahme deutlich zu senken (www.wolf-heiztechnik.de). In einer zeitgemäßen Anlagentechnik sehen auch die meisten der ausgewerteten Studien eine wichtige Stellschraube für das Erreichen der deutschen und internationalen Klimaziele. Lediglich durch den stromsparenden Austausch von Glühbirnen und anderen Elektrogeräten werden diese Ziele nämlich Utopie bleiben. Wer ernsthaft den Bedarf an fossilen Energien reduzieren möchte, kommt weder im Privathaushalt noch im Wirtschaftsleben an einer Umstrukturierung der Wärmeerzeugung vorbei.

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Redaktion Ilona Kruchen

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