Frank Wörndl veröffentlicht Hymne für Skifahrer

Ex-Skiweltmeister steht in exklusivem Interview Rede und Antwort

Frank Wörndl veröffentlicht Hymne für Skifahrer

Ex-Skiweltmeister Frank Wörndl

Der ehemalige Ski-Weltmeister Frank Wörndl veröffentlicht am 30. November mit „Auf geht´s“ seine erste Musik-Single. Darin singt der 53-Jährige über seine langjährige Leidenschaft für den Ski-Sport. „Es ist eine gelungene Mischung aus Rock und Party-Schlager geworden“, so Wörndl in einem Interview.
Über Vergleiche mit Hansi Hinterseer, der nach seiner Sportlerkarriere als Musiker sehr erfolgreich wurde, kann Wörndl nur schmunzeln. Die beiden seien schon lange gut befreundet und auch die kürzlich in der Bild-Zeitung veröffentlichte Schlagzeile „Wörndl fordert Hinterseer heraus“ könne daran nichts ändern, betont Wörndl.
Seinen Produzenten Werner Hochreiter lernte der einstige Olympia-Silbermedaillengewinner auf einer gemeinsamen Reise mit Lothar Matthäus kennen.
Daraufhin wurde fast zwei Jahre am Debüt-Album Wörndls gearbeitet, das nun Ende Januar 2013 über Bellaphon records in den Handel kommt und den Titel „Wieder frei“ trägt.

Ex-Skiweltmeister Frank Wörndl im exklusiven Interview

Frank, 1987 Weltmeister im Slalom, 1988 Silbermedaillengewinner bei Olympia. Was machst Du heute?

Heute lebe ich in Sonthofen im Allgäu und habe dort ein eigenes Fitnessstudio. Außerdem kommentiere ich die Skirennen bei Eurosport und präsentiere Neuigkeiten für die Firma Völkl. Für Bogner fahre ich die Ski-Stunts und bin so im Winter ausgiebig im Pulverschnee auf der ganzen Welt unterwegs.

Ende Januar 2013 kommt Dein Debütalbum „Wieder frei“ auf den Markt. Wie kommst Du von der Piste zur Musik?

Wie die Jungfrau zum Kind (lacht) oder so ähnlich. Über meinen guten Freund Lothar Matthäus lernte ich auf einer Reise nach Ghana den Musikproduzenten Werner Hochreiter kennen. Ich erzählte ihm von meiner Leidenschaft für die Musik und dass ich schon lange mit Enthusiasmus gesungen habe. Ich glaube insgeheim hat er mich erst etwas belächelt, dann hatte aber Christian Neureuther seinen 60. Geburtstag und ich wollte ihm etwas ganz besonderes schenken: Einen eigenen Song.
Er hat sich spontan bereit erklärt, wir haben uns zusammengesetzt und gemerkt, dass wir einfach mehr draus machen wollten. Der Song ist übrigens auf dem Album auch drauf (Happy Birthday).

Wie war denn die Resonanz bei den ersten Zuhörern?

Die war super positiv, ich war richtig überwältigt. Alle haben sofort eingestimmt und waren voll dabei. Das hat mich natürlich bestärkt darin, das Album zu machen. Das ist ja keine Angelegenheit von wenigen Tagen, wir haben fast zwei Jahre dran geschrieben und gefeilt, bis wir zufrieden waren.

Welchen Stellenwert hat Musik in Deinem Leben?

Musik ist für mich ganz wichtig. Wenn die richtige Platte läuft, hebt das sofort die Stimmung. Und genau das will ich mit meiner Musik ja auch erreichen. Und bei den Frauen kommen die langhaarigen Sänger bekanntlich ja auch am besten an (lacht).

Wie würdest Du Deine Musik beschreiben?

Rockig, sorgt für gute Stimmung, zum Mitsingen und zum manchmal auch Schmunzeln. Eine gelungene Mischung eben. Sollte auf keiner Party fehlen (Augenzwinkern).

Welche Musik hörst Du privat?

Zu Hause oder im Auto höre ich gerne Rock von den „Stones“ und Co. Eine Gewisse optische Ähnlichkeit mit Mick Jagger wird mir ja schön länger nachgesagt (lacht). Ansonsten mag ich Reggae auch gerne. Und ich versuche, meine Favoriten auch in meine Musik einfließen zu lassen. Was aber manchmal ein hartes Stück Arbeit ist, das Produzententeam vom Jamaika-Feeling zu überzeugen.

Ein Skifahrer wird Musiker. Siehst Du da die berühmte Parallele?

Da muss man ja auch nicht lange suchen (lacht). Wenngleich Hansi Hinterseer und ich doch musikalisch in verschiedene Richtungen gehen. Für mich gilt, wie schon früher, „Rock’n’Roll“. Das Attribut würde man Hansi ja nicht unbedingt geben.
Dennoch muss man sagen, dass Hansi und ich schon lange gut befreundet sind. Als die BILD-Zeitung gleich bei der ersten Vorstellung der Single den Konflikt geschürt hat mit der Schlagzeile „Wörndl fordert Hinterseer heraus“, konnten wir beide gut drüber schmunzeln.

Im November startest Du mit der Debütsingle „Auf Geht’s“. Was ist geplant in diesem Winter?

Im November kommt die Single. Dann soll es richtig los gehen. Etliche Aufritte sind schon im Kasten und auch im Fernsehen werde ich öfter zu sehen sein. Die Musik ist für mich eine absolut ernsthafte Angelegenheit, eine Herzensangelegenheit. Ich will nicht der „singende Skiweltmeister“ sein, lieber der „Party-Rocker“, der früher auch ganz erfolgreich auf der Piste unterwegs war.

Wo soll denn die Karriere auf der Bühne hingehen? Welche Ziele hat Du Dir gesteckt?

Auf jeden Fall will ich voll durchstarten. Halbe Sachen gab es für mich schon als Skirennfahrer nicht. Wenn ich eine Sache anpacke, dann mit „Haut und Haaren“.
So betreibe ich auch die Musik auch mit vollem Engagement, Herz und Leidenschaft. Und die wird meine Band und ich auch auf die Bühne bringen.

Ist es für Dich ein besonderes Gefühl, vor vielen Menschen live aufzutreten? Hast Du Lampenfieber?

Das Lampenfieber hält sich in Grenzen, zumindest bis kurz vor dem Auftritt. Vor Publikum zu reden bin ich ja gewohnt von meiner Tätigkeit als Kommentator und Ski-Experte fürs ZDF und für Eurosport. Die Musik war für mich am Anfang natürlich absolutes Neuland. Aber das Mikrofon und ich haben uns inzwischen angefreundet. Jetzt ist es einfach nur ein super Gefühl, wenn den Leuten die Musik gefällt und sie auf die Songs tanzen, klatschen und mitsingen.

Wenn Du drei Dinge auf die berühmte „einsame Insel“ mitnehmen könntest, welche wären das?

Auf alle Fälle zuallererst meine Freundin Pauline, sonst gäb das bei der Rückkehr ordentlich Ärger (lacht). Dann meine alte Kaffeemühle. Die funktioniert ganz ohne Elektronik und Schnickschnack. Mit dem Duft von frischem Kaffee kann man gleich viel entspannter in den Tag starten. Und der dritte Gegenstand ist ein Plattenspieler mit „Can’t get no satisfaction“ von den „Stones“. Damit könnte ich es schon ein paar Tage aushalten. Zumindest bis der Winter wieder kommt….

Vielen Dank für das Gespräch…
Das Interview mit Frank Wörndl führte Florian Fiedler, freier Journalist.

Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.

Über Frank Wörndl:
1987 wurde Frank Wörndl Weltmeister im Slalom. Bei den darauffolgenden Olympischen Spielen 1988 in Calgary konnte er an den Erfolg anknüpfen und gewann die Silbermedaille. Heute lebt Frank Wörndl in Sonthofen im Allgäu und leitet dort ein eigenes Fitnessstudio. Für den TV-Sender Eurosport kommentiert er Skirennen. Darüber hinaus ist Frank Wörndl Testimonial für die Firma Völkl und Ski-Stuntman für die Firma Bogner, für die er weltweit unterwegs ist und bereits in unzähligen Filmen mitgewirkt hat.

Bellaphon records ist ein am 25. November 1963 gegründeter Musikvertrieb mit Sitz in Frankfurt am Main. Zu den hauseigenen Labels zählen u.a. Bellaphon records, Bacillus records und L+R Records.

Bellaphon vermarktet Künstler aus den Bereichen Schlager, Jazz, Rock- und Pop-Musik, Reggae und Dancehall, Punk, Metal sowie World Music. Dazu zählen Künstler wie die Flippers, Die Amigos, Wolfgang Ambros, Gaby Baginsky, Franz Lambert, Nektar, Loveland und Helden von Gestern.

Teilweise werden die Künstler bezüglich der Wahrnehmung ihrer Urheberrechte vom hauseigenen Verlag Bellver Music betreut.

Kontakt:
Bellaphon records GmbH
Alexander Kreck
Ludwigstrasse 33-37
60327 Frankfurt
069 27120
[email protected]
http://www.bellaphon.de

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