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Grauer Star: Geschichte einer Alterserscheinung

Früher war Grauer Star der Einstieg in Erblindung und Armut, heute ist er eine Chance für gutes Sehen

Grauer Star: Geschichte einer Alterserscheinung

Entwicklung zur Grauen Star Operation. (Bildquelle: © elfrock – Fotolia.com)

Grauer Star ist eine natürlich auftretende Alterserscheinung, von der mit zunehmendem Alter viele Menschen betroffen sind. In früheren Jahrhunderten galt der Starstich als einzige Behandlungsmöglichkeit bei einer Katarakt. Häufig führte diese rabiat anmutende Operationsmethode nur kurzzeitig zur Linderung der Symptome, aber nicht selten endete die Behandlung mit dem Tod des Patienten. Wer den Gang zu einem Starstecher scheute, dessen Schicksal führte aufgrund der fortschreitenden Verschlechterung der Sehfähigkeit in den meisten Fällen unweigerlich in die Armut.

Die Entwicklung neuer Operationsmethoden bei Grauem Star

Als Vater der modernen Kataraktoperation gilt der Franzose Jacques Daviel. Im Jahr 1753 beschrieb er erstmals eine von ihm entwickelte Technik zur Linsenextraktion, welche bessere Heilungschancen versprach und bald den Starstich ersetzte. In den folgenden Jahren wurde diese Operationsmethode weiter verbessert, und noch heute basiert die extrakapsuläre Kataraktextraktion auf dem Davielschen Verfahren. Ein weiterer Pionier der Augenchirurgie war der österreichische Augenarzt Carl Koller. Er revolutionierte die Augenheilkunde durch die Entdeckung von Kokain als Lokalanästhetikum. Der endgültige Durchbruch auf dem Gebiet der Kataraktchirurgie gelang dem Mediziner Harold Ridley. Dieser ersetzte bei einer Augen Operation (http://www.initiativegrauerstar.de/grauer-star-geschichte-einer-alterserscheinung/) im November 1949 erstmals eine getrübte Linse durch eine Intraokularlinse. Seit diesem Meilenstein der Augenheilkunde profitierten bereits unzählige Patienten von einer besseren Lebensqualität nach einer Kataraktoperation.

Grauer Star: Operation als Chance für besseres Sehen

Eine Katarakt (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/) ist in der heutigen Zeit längst kein unabwendbares Schicksal mehr und kann dank der Pioniere der Augenheilkunde und der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Methoden operativ behoben werden. Die moderne Operation am Grauen Star ist für den Patienten ein schmerzfreier Eingriff, bei dem die getrübte Linse entfernt und durch eine hochwertige Kunstlinse ersetzt wird. Die meisten Patienten stellen bereits wenige Tage nach der Behandlung eine deutliche Verbesserung ihrer Sehkraft fest. Die Auswahl an unterschiedlichen Linsen-Modellen ist groß, beispielsweise gibt es neben den herkömmlichen Standard Kunstlinsen moderne Premium Linsen (http://www.initiativegrauerstar.de) wie die Multifokallinsen mit mehreren Brennpunkten. Eine Entscheidung sollte ausschließlich nach eingehender Beratung durch den behandelnden Augenarzt getroffen werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de

Diagnose Grauer Star: Eine Chance für besseres Sehvermögen

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