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GroKo-Plan Vorausgefüllte Steuererklärung – Branche urteilt: Aufwand steigt, versteckte Steuermehreinnahmen

GroKo-Plan Vorausgefüllte Steuererklärung - Branche urteilt: Aufwand steigt, versteckte Steuermehreinnahmen

Ab Januar 2014 bietet die Finanzverwaltung die vorausgefüllte Steuererklärung (VaSt). Führende Online-Steuererklärungs-Unternehmen beurteilen sie negativ. Lohnsteuer kompakt und die smartsteuer GmbH kritisieren heute in einer gemeinsamen Presseerklärung: Die VaSt – im Koalitionsvertrag S. 89 – sei weder einfacher, noch spare der Steuerzahler Zeit. Vielmehr beschere die VaSt dem Staat Mehreinnahmen. Die Experten weisen auf die versteckte Falle für Steuerzahler hin: Die unterschriftsreife VaSt enthält alle Daten zur Steuerbelastung, lässt jedoch wesentliche Ausgaben aus, die die Steuerbelastung reduzieren.

Ab 2014 sollen Steuerzahler über ELSTER auf persönliche Steuerdaten zugreifen und diese direkt in eine elektronische Steuererklärung übernehmen können. Die Prozedur erfordert eine Registrierung und die Bestellung einer PIN, die postalisch zugestellt wird. Anschließend kann man auf eine vorausgefüllte Steuererklärung zugreifen. Diese VaSt lässt jedoch wesentliche Ausgaben aus, die die Steuerbelastung reduzieren: Werbungskosten, Spenden, Aufwendungen für den Weg zur Arbeit, haushaltsnahe Dienstleistungen, Schornsteinfeger, Krankheit und Kinderbetreuung sind nicht enthalten – das Dokument ist jedoch unterschriftsreif. Anders als bei einer Steuersoftware wird der Steuerzahler bei ELSTER nicht auf Steuerspar-Möglichkeiten hingewiesen. Björn Waide, Geschäftsführer der smartsteuer GmbH: „Wir befürworten das Ziel, den Aufwand für die Steuererklärung insgesamt zu minimieren. Gleichzeitig darf dies nicht zu Lasten der Steuergerechtigkeit gehen. Zukünftige Ausbaustufen der VaSt sollten daher nicht nur die Einnahmeseite, sondern auch die steuersenkend wirkende Ausgabeseite berücksichtigen.“
„Steuer-Interviews sorgen dafür, dass man – anders als bei VaSt – wichtige Angaben nicht vergisst“, so Felix Bodeewes, Geschäftsführer der forium GmbH, dem Anbieter von Lohnsteuer kompakt.

VaSt in der Testphase nicht unterstützt

Beide Unternehmen werden die VaSt vorerst nicht unterstützen. Björn Waide: „Die VaSt steht der Zeitersparnis einer elektronischen Steuererklärung entgegen und nur wenige Daten sind überhaupt vorausgefüllt.“ Der Steuerzahler benötige mehr Zeit, um die vorausgefüllte Steuererklärung zu beantragen, als das Abtippen weniger Zeilen von der Lohnsteuerbescheinigung koste – und das ohne Wartezeit auf die PIN. Zudem seien in der Testphase Kinderkrankheiten zu erwarten, die man seinen Kunden erspare.

Zeitaufwand der VaSt höher als Steuererklärung selbst

Die VaSt soll das Besteuerungsverfahren vereinfachen und Bürokratie abbauen. Lohnsteuer kompakt und die smartsteuer GmbH urteilen jedoch: Das Beantragen der VaSt dauere länger als die Steuererklärung selbst. „60 Prozent unserer Kunden benötigen für den gesamten Prozess der Steuererklärung durchschnittlich weniger als 90 Minuten. Das Warten auf die PIN verlängert den Zeitaufwand der Steuererklärung unnötig“, so Waide.

Bildrechte: smartsteuer GmbH

Über Lohnsteuer kompakt (www.lohnsteuer-kompakt.de)
Mit der Webanwendung Lohnsteuer kompakt erstellt und optimiert man seine Steuererklärung ohne Installation und Downloads. Mit Lohnsteuer kompakt sichern sich auch neue Nutzer im Durchschnitt über 1.000 Euro Rückerstattung in weniger als 60 Minuten. Lohnsteuer kompakt bietet individuelle Steuertipps und erhöht so die Rückerstattung für seine Nutzer um mehr als 250 Euro. Besonders ist auch der Steuerbescheid-Prüfer (ab Deluxe-Version), der Abweichungen des Finanzamts auswertet und beim Einspruch hilft. Lohnsteuer kompakt wird entwickelt und betrieben von der forium GmbH, Berlin.

Über die smartsteuer GmbH (www.smartsteuer.de)
Die smartsteuer GmbH mit Sitz in Hannover ist Betreiberin des Browser-basierten Online-Steuererklärungs-Angebots unter www.smartsteuer.de, mit dem jeder die eigene Steuererklärung schnell und einfach erstellen sowie kostengünstig abgeben kann (14,95 Euro, zahlbar erst bei elektronischer Abgabe). Smartsteuer.de ist seit 2010 am Markt und beschäftigt 13 Mitarbeiter. Die GmbH ist eine Unternehmenstochter der Haufe Lexware GmbH und Co. KG. Die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards bei Datenschutz und -sicherheit wurde vom TÜV Rheinland zertifiziert. 60 Prozent der Nutzer benötigen bei smartsteuer.de für ihre Steuererklärung weniger als 90 Minuten.

Kontakt
smartsteuer GmbH
Franziska Sobolowski
Gehägestraße 20J
30655 Hannover
+49 (0)511 79090 313
presse@smartsteuer.de
http://www.smartsteuer.de

Pressekontakt:
Aufgesang Public Relations GmbH
Anja Floetenmeyer
Braunstraße 6A
30169 Hannover
+49 (0)511 923 999 25
floetenmeyer@aufgesang.de
http://www.aufgesang.de

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